Eurosport - Fr 12.Jun. 13:44:00 2009
Die Los Angeles Lakers stehen in der NBA dicht vor dem Gewinn der 15. Meisterschaft. Die Kalifornier gewannen das vierte Finalspiel bei den Orlando Magic mit 99:91 nach Verlängerung und führen in der Serie mit 3:1. Somit fehlt den Lakers nur noch ein Sieg zum Titel.
Ausgerechnet "Mitläufer" Derek Fischer, gewöhnlich im Schatten von Superstar Kobe Bryant, war am Donnerstagabend (Ortszeit) der entscheidende Akteur.
Zunächst sorgte der 34-Jährige 4,6 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit auf Pass von Bryant mit einem Drei-Punkte-Wurf für den 87:87-Ausgleich und rettete sein Team somit in die Verlängerung. In der Extraschicht gelang Fischer dann ein weiterer fulminanter Dreier zur 94:91-Führung. "Man muss einfach an sich glauben und selbstbewusst sein. Auch wenn ich in den Spielen zuvor nicht so getroffen hatte, haben mich meine Mitspieler und Freunde immer wieder aufgebaut und mir Mut gemacht", sagte Fischer.
Drei Matchbälle für L.A.
Die Lakers haben nun drei Matchbälle und wollen gleich den ersten am Sonntagabend in Orlando nutzen. "Wir werden uns jetzt etwas ausruhen und dann hier am Sonntag hoffentlich eine schöne Zeit haben", erklärte Bryant, mit 32 Punkten auch im vierten Finalspiel bester Lakers-Werfer. Während das Team von Coach Phil Jackson nach der Schluss-Sirene ihren Dreier-Spezialisten Fischer feierten, starrten Orlandos Spieler geschockt Richtung Hallendecke. Die "Magischen" hatten alle Möglichkeiten, in der Serie zum 2:2 auszugleichen, vergaben jedoch vor allem an der Freiwurflinie den durchaus verdienten Sieg. Insgesamt ließ Orlando 15 Freiwürfe ungenutzt - acht davon gingen auf das Konto von Superstar Dwight Howard, dem die Nerven versagten.
So schwach Howard an der Freiwurflinie war, so stark war er an den Boards. Der Center hatte in der ersten Halbzeit 14 Rebounds gepflückt, war damit so erfolgreich wie das gesamte Lakers-Team und ein Garant für die 49:37-Pausenführung. "Los Angeles verteidigt überhaupt nicht, und in der Offensive trifft niemand außer Kobe Bryant", kritisierte Lakers-Legende Magic Johnson noch in der Halbzeit. Mit einem 18:5-Zwischenspurt kamen die Gäste in den ersten sechs Minuten nach dem Wechsel jedoch wieder heran. 32 Sekunden vor dem Ende lag Orlando, das in Hedo Turkoglo (25 Punkte) seinen besten Werfer hatte, dennoch scheinbar sicher mit fünf Punkten vorn. Doch auch dieses Polster reichte nicht aus. So waren letztlich selbst Howards phänomenale 21 Rebounds und sein NBA-Endspiel-Rekord von neun geblockten Würfen uninteressant.
TV-Tipp:
Die Basketball-Bundesliga Live bei Eurosport TV und im Eurosport Player - ab 14. Juni (20:00 Uhr) mit den Final-Playoffs der BBL zwischen Oldenburg und Bonn.
Kommentare 1 - 4 of 4
der heißt derek fisher nicht fischer. und hedo türkoglu. nicht turkoglo.
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Ach was Kobe. Pau ist der Beste:)
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