Eurosport - Sa 10.Okt. 15:06:00 2009
André Greipel hat in dieser Saison bereits 20 Siege gefeiert. Druck verspürt der Columbia-Profi vor dem Herbstklassiker Paris-Tours jedoch nicht. Im Exklusiv-Interview verrät der Topsprinter seine erlesene Quelle für Streckentipps und spricht darüber, warum er "alles richtig machen kann".
Herr Greipel, Sie haben bei Paris-Bourges gerade den 20. Saisonsieg gefeiert. Die Form scheint auch für Paris-Tours noch da zu sein.
Greipel: Ich kann mich nicht beschweren. Die Beine sind gut. Der Kopf ist zwar nicht mehr der Beste, aber für ein Rennen wie Paris-Tours kann man sich schon noch einmal motivieren.
Ist man am Ende der Saisonfroh, dass die Strecke von 252 auf 230 Kilometer verkürzt wurde?
Greipel: Naja, ein Klassiker zeichnet sich eigentlich dadurch aus, dass es immer dieselbe Kilometerzahl und Streckenführung ist. Aber ich bin nicht traurig darüber, dass es ein Stückchen kürzer wird.
Die Zielankunft findet zum letzten Mal auf der berühmten Avenue de Grammont statt. Der Ansporn als letzter Sieger in die Geschichtsbücher eingehen zu können dürfte groß sein. Wie groß ist der Druck?
Greipel: Das Rennen an sich liegt den Sprintern und meine Beine sind noch gut. Ich werde mein Bestes geben, wenn es zum Sprint kommt und dann mal schauen ob es reicht. Ich denke, in dieser Saison muss ich niemand mehr etwas beweisen, aber ich werde auch nicht bremsen. Ich mache mir jetzt keinen Druck mehr. Mit 20 Saisonsiegen verfüge ich ja über ein gutes Polster.
Wärenach einer solch erfolgreichen Saison alles andere als ein Abschlusssieg nicht eine Enttäuschung?
Greipel: Ein Sprint entscheidet sich ja immer in Sekunden-Bruchteilen. Gerade bei so einer breiten Zielgerade wie in Tours kann man natürlich viel falsch, aber auch viel richtig machen. Wenn ich alles richtig mache, dann kann ich mit dabei sein.
Mit dem Team an der Seite, das für Mark Cavendish und Sie in dieser Saison fast 50 Siege vorbereitet hat, ist man perfekt gerüstet, oder?
Greipel: Wir sind bei Paris-Tours ein bisschen geschwächt. Wir werden wohl nur mit sechs Fahrern an den Start gehen. Edvald Boasson Hagen ist nach Hause gefahren, weil er krank ist. Aber ich denke, die Jungs werden wieder ihr Bestes geben.
Wer sind Ihre gefährlichsten Gegner?
Greipel: Tyler Farrar war beim Franco-Belge zweimal erfolgreich und auch Tom Boonen hat eine Etappe gewonnen. Ich denke, die beiden werden die Fahrer sein, die es zu schlagen gilt.
Sie sind in Ihrer Laufbahn erst einmal bei Paris-Tours gestartet und damals im Jahr 2006 bei kuriosen Bedingungen früh ausgestiegen, als eine Ausreißergruppe weit weg war. Wissen Sie, worauf es in Tours ankommt?
Greipel: Damals hat es richtig gestürmt und ich kannte das Rennen noch nicht. Aber ich habe schon mit Erik Zabel telefoniert. Er hat mir die Schlüsselpunkte gesagt und Tipps zum Streckenverlauf gegeben. Ich weiß jetzt, wann ich wo zu sein habe. Ich werde versuchen, mich daran zu halten. Aber wenn die Beine schlecht sind, bringen einem auch die besten Ratschläge nichts.
Welchen Stellenwert würde ein Triumph bei einem großen Klassiker in Ihren Palmares einnehmen?
Greipel: Ein Sieg wäre natürlich etwas besonders Schönes. Den würde ich natürlich nicht so schnell vergessen. Gerade weil es auch mein letztes Rennen in dieser Saison ist.
Egal wie es ausgeht: Wohin geht der Blick am Montag, was gibt es als Belohnung?
Greipel: Ich fahre sofort nach Hause und am Montag Mittag geht unser Flieger in den Urlaub nach Mallorca. Meine Frau ist schwanger und will nicht solange im Flugzeug sitzen. Da war Mallorca die beste Lösung.
TV-Tipp:
Auch nach der WM blieben wir bis zum Saisonfinale bei den letzten Top-Rennen für Sie dabei: Verfolgen Sie bei Eurosport-TV, im Eurosport Player und hier im Live-Ticker die großen Klassiker Paris-Tours (11.10.) und Lombardei-Rundfahrt (17.10.) hautnah mit!
Kommentare 3 - 22 of 22
Schau mal einer an. Der kranke Bartali hat ein neues Feindbild
Schön wäre schon, wenn jeder ( ! ) den Anderen so "stehen" ( Auch den Daumen mal auslassen ) lassen würde, wie er ist. Dabei kann es schon mal alberne, lustige, auch böse, oder peinliche Zuschriften geben, aber nicht immer gleich "runtermachen", grundlos. Keiner ist besser als der Andere.
seltsamer typ, super siege aber der funke springt nicht über.
@freibier
wie schon einmal gesagt, Du bist mit Deinem account Namen hier im falschen Forum ; hier ist nicht das Forum der anonymen Alkoholiker. Aber anscheinend hat Dir das viele Freibier schon die letzten grauen Gehirnzellen abgetötet und Dir fällt ausser einem beleidigenden Schwachsinn nichts mehr ein;
Aber zum Glück hat das Yahoo inzwischen auch gespannt, und Dein asozialer Müll verschwindet spätestens nach einem Tag !!!!
"Muss nichts beweisen" ...... haste ja auch nich!!!!!!!!!!!
wann kommt "vollgespritze affen" ? haben die hartz4ler heute frei?
RalMe ist so weit klar. Manche rücken die Handlung von Patrik in der Bereich "Petzen". Ehrenhaft war es bestimmt nicht, ABER, ist Doping besonders EHRENHAFT ? Anders wird sich aber die "Unart" Betrug nicht greifen lassen.
Immer hin sollte jedem hier aber klar sein, an Sinkewitz scheiden sich die Geister, völlig egal was es für ein Typ ist, ob man ihn leiden kann, ob er ein Spinner ist. Wer gegen Sinkewitz ist, ist logischerweise auch dagegen, dass der Dopingsumpf ausgetrocknet wird. Das trifft auf die Fahrer genauso zu. Greipel ist gegen Sinkewitz, warum wohl ?
Na immerhin hat Sinkewitz ausgepackt, was ja ex post doch ein ziemlicher Schuss in den Ofen war. Kronzeuge hin oder her, wirklich gelohnt hat es sich fpr ihn nicht. Genauso wie bei Jacksche. Er hätte auch wie üblich alles leugnen können (muss ein Fehler sein, warte auf die B- Probe, übergebe es meinem Anwalt, klage auf Verfahrensfehler).
Nach der 2 Jahres Sperre wäre er zwar nicht bei einem Deutschen, aber sicher bei einem anderen guten ProTour- Team aufgenommen worden (der diesbezügliche Ehrenkodex der UCI, Dopingsünder nach ihrer Sperre nicht sofort aufzunehmen wird ja ohnehin ebenso ignoriert wie dieses Strafgeld bei Bruch der Ehrenerklärung)
Er hätte dann einfach so weiter machen können wie fast alle es tun und hätte -mit der medizinischen Unterstützung- sicher auch mehr Erfolg als er ihn jetzt clean hat.
Unabhängig davon wie er als Mensch sonst so sein mag, hat das doch auf jeden Fall eine ganze Schippe Respekt verdient, und kein Mobbing.
Und es ist ja nicht so, dass er irgendwelche Fahrer beschuldigt (auch nicht indirekt wie Kohl), er hat nur gesagt dass er zusammen mit Kläden in Freiburg Blut getankt hat. (das ist gerichtsfest, Klöden hat nicht dagegen geklagt, denn es ist wahr)
Hab Sinkewitz auch schon paarmal nach dem Rennen erlebt und fand ihn ziemlich unsympathisch.
Wie ich diesen "Omerta"-Andre hasse ... "Muss keinem was beweisen" ... selbstgefälliges Aas was anderes ist er nicht ... diese Geste bei der Sachsentour war das unfairste was der Radsport in 20 Jahren gesehen hat ... schlimmer als Festina schlimmer als Fuentes
@hutzel!
Immer wenn er Pille nahm?Blöde und Dumme unterstellung
Wann Unterlassen einige Dummköpfe hier ihre ständigen Doping unterstellungen
Hat der oder die Gewonnen,so kommt ihr gleich mit der Dopingkeule angelaufen!
Liest ihr eigentlich nie eure Schwachsinn`s Kommentare die ihr schreibt.
Oder mangelt es euch an Verstand? Das es einigen an Intelligenz fehlt das haben hier im Forum schon einige reichlich Bewiesen
einem Patrik Sinkewitz gehört es nicht anders, weil er menschlich das Allerletzte ist !!!
Vor seiner positiven Doping Probe war er die Arroganz in Person, ist bei der Deutschland Tour einem Jan Ullrich davon gefahren und wurde von der Presse hochgejubelt. Dementsprechend abgehoben hat er sich auch in entsprechenden Interviews und zu seinen Radsport Kollegen verhalten. Dann bei seinem positiven Doping Befund, was macht diese Pfeife, pinkelt seinen eigenen Mannschaftskollegen mit Halbwahrheiten ans Bein,welche bis heute noch nicht 100 % erwiesen sind. Nur weil er nichts anderes in der Hand hatte, um seine Kronzeugenregelung zu rechtfertigen, damit er so schnell wie möglich wieder aufs Rad steigen kann....
So ein Heuchler und Falschheit in Person hat von niemanden mehr etwas zu erwarten..
"Muss keinem etwas beweisen", höchstens sich fragen, ob es richtig war Patrik so in die Pfanne zu hauen und vielleicht mal erklären, die Frage ergibt sich aus seiner Handlung, auf welcher Seite er steht. Patrik hat sich klar gegen Doping ausgesprochen. Greipel gegen Patrik !? Was will uns Andre damit sagen ?
Immer wenn er Pille nahm....
Das war knapp. Sieg ist Sieg. Stürmer, vor allem gute, hat wohl jede Manschaft auf zu bieten, aber hinten so offen ist nur die deutsche Mannschaft. Da muß sich dringend was ändern. Auch die laufenden Wechselspiele sind da nicht gerade hilfreich. Verteidigung muß ( ! ) eingespielt sein.
Boah lasst den Doping scheiß ma in der Formel 1 wird an Autos geschraubt, beim Fussball bei den Schiris. Und außerdem ist Greipel ein Korrekter Mensch, der ist Privat sowas von ok und total nicht abgehoben, fährt nur für Kack Rennstall und macht Hürths Straßen mim Colambia Trikot unsicher beim Trainieren xD
HEY ALEX MUSST ES JA WISSEN BEI DEINER M...er .KANNST MICH RUHIG MEIN BRUDER NENNEN.
Wolfram = Scheiss H.urensohn
Herr Greipel, sie haben sich bei der Sachsen- Rundfahrt aktiv am Mobbing gegen den geständigen Dopingsünder Patrik Sinkewitz (PSK-Whirlpool) beteiligt. Wieso?
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