Bundesliga - Alba verpasst Gruppenphase

Eurosport - So 11.Okt. 20:09:00 2009

Trotz großen Kampfes hat Alba Berlin die Gruppenphase der Basketball-Euroleague verfehlt. Der achtmalige deutsche Meister gewann zwar das Rückspiel der zweiten und letzten Qualifikationsrunde gegen Maroussi Athen mit 75:70 (43:38), konnte damit aber nicht die 70:79- Hinspielniederlage wettmachen.

Alba Berlin Julius Jenkins 2009 - 0

"Es tut mir für meine Spieler leid. Sie haben gut gearbeitet", sagte Trainer Luka Pavicevic.

Die Europapokal-Saison ist für die Berliner damit aber noch nicht beendet. Das Team spielt nun im zweitklassigen europäischen Wettbewerb, dem Eurocup, der am 24. November beginnt. Einziger deutscher Vertreter in der Euroleague sind die EWE Baskets Oldenburg, die sich als Meister direkt qualifizierten.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit durfte der kämpferisch überzeugende Bundesligist vor 12 196 Zuschauern in der Berliner O2 World vom Einzug in die Euroleague-Gruppenphase träumen. Mit einem Dreier erhöhte der überragende Alba-Kapitän Julius Jenkins auf 51:41 (24.). Doch das Pavicevic-Team geriet komplett aus dem Rhythmus und musste fünf Minuten später den 55:55-Ausgleich hinnehmen. In einer dramatischen Schlussphase war Alba dem nötigen Sieg mit zehn Zählern Differenz nahe, doch mehr als eine Sieben-Punkte-Führung 65 Sekunden vor Schluss gelang nicht.

"Die Hypothek aus dem Hinspiel war am Ende zu hoch", meinte Alba- Geschäftsführer Marco Baldi. Und Sportdirektor Henning Harnisch urteilte: "Das ist ein bitterer Sieg. Wir haben gut gespielt und auch die Chance gehabt, haben sie aber leider nicht genutzt." Mit Abstand bester Werfer der Berliner war Jenkins mit 32 Punkten. "Darüber kann ich mich nicht freuen", sagte der US-Aufbauspieler. In der vergangenen Euroleague-Saison hatte Alba noch mit dem überraschenden Einzug in die Zwischenrunde der besten 16 Teams für Aufsehen gesorgt.

DPA

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