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Schmidt sieht WM 2010 optimistisch entgegen

Sa 11 Okt, 15:57 Uhr


Dortmund (dpa) - FIFA-Berater Horst R. Schmidt befürchtet keine gravierenden Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

«Ich denke, alle Projekte sind durchkalkuliert, die Gesamtfinanzierung steht. Es gibt derzeit keine große Aufgeregtheit zu diesem Thema in Südafrika», sagte der Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Dortmund.

Ähnlich positiv äußerte er sich zum Stand der Vorbereitungen in den WM-Städten: «Die anfängliche Skepsis vieler Beobachter, ob die Fähigkeiten ausreichen, ist gewichen. Anders als noch vor Monaten wird die Frage, kriegt ihr das hin, nicht mehr so oft gestellt. Das hatte die Organisatoren ungemein belastet, doch diese Phase ist vorbei.»

Nach seiner Einschätzung verlaufen fast alle Arbeiten für die erste WM in Afrika nach Plan. «Natürlich wird der Zeitplan nicht überall auf den Tag genau einzuhalten sein, aber das sind normale Vorgänge», befand der 66 Jahre alte Schmidt, dessen große Erfahrung sich das lokale WM-Organisationskomitee zunutze macht.

Selbst die als problematisch eingestufte Sicherheitslage in Südafrika bereitet ihm nur wenig Kopfzerbrechen: «Dieses Thema ist allen Verantwortlichen so nahe, dass sie dabei nichts versäumen werden. Die Plätze, auf die es ankommt - rund um die Stadien und Hotels - werden sicher sein.» Die Sensibilität der WM-Touristen sei mitentscheidend. «Wenn es gelingt, den ausländischen Besucher dazu zu bewegen, dass er sich an die Regeln hält, gibt es keinen Grund zur Sorge.» 30 000 zusätzliche und speziell für die WM ausgebildete Polizisten und der verstärkte Einsatz technischer Überwachungssysteme sollen vor kriminellen Übergriffen schützen.

 

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