Weltspitze in Sichtweite

Eurosport - Sa 11.Jul. 22:40:00 2009

Die deutschen Ruderer sind auf gutem Kurs zurück in die Weltspitze. Knapp ein Jahr nach der historischen Olympia-Schlappe von Peking, wo der erfolgsverwöhnte Deutsche Ruderverband DRV erstmals seit 52 Jahren ohne Gold geblieben war, zeichnet sich ein deutlicher Aufwärtstrend ab.

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Beim stark besetzten Weltcup-Finale auf dem Rotsee in Luzern blieb das Team auch am zweiten Wettkampftag im Soll. In den 14 Endläufen der olympischen Klassen sind die Deutschen mit 12 und damit den meisten Booten vertreten.

Diese beachtliche Bilanz stimmt zuversichtlich für die WM Ende August in Posen. "Damit können wir zufrieden sein. Wir sind da, wo wir zu diesem Zeitpunkt der Saison sein wollten", befand DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher.

Showdown auf dem Rotsee

Wie beim Auftakt am Freitag hatte Buschbacher auch 24 Stunden später reichlich Grund zur Freude. So überzeugten Stephan Krüger (Rostock) und Eric Knittel (Berlin) beim Halbfinal-Sieg im Doppelzweier. Zudem steht dem DRV-Cheftrainer im Riemen-Bereich eine große Zahl an vielversprechenden Athleten zur Verfügung. Nach dem Achter zogen auch beide mit Nachwuchskräften besetzte ungesteuerte Vierer in den Endlauf ein.

Selbst im Problemboot Männer-Skiff scheint Besserung in Sicht: Im Kreis der Weltelite bewies Hacker-Nachfolger Mathias Rocher (Magdeburg) erstaunliches Stehvermögen und zog am Samstag mit einem dritten Rang in den Endlauf ein. Trotz der guten Ausgangslage - nur die Briten (10) haben ähnlich viele Boote im Finale - hielt sich Buschbacher mit mutigen Prognosen für den letzten Regattatag zurück: "Wir sollten das nicht überwerten. In den Finals wird sich einiges relativieren."

Höhe- und Schlusspunkt der Traditionsregatta ist das Achterrennen. Nach dem überzeugenden Vorlaufsieg rechnet sich die Crew von Trainer Ralf Holtmeyer gute Chancen aus. Hauptkonkurrent dürfte das Boot aus Kanada sein, das am Freitag die Konkurrenz ebenso beherrscht hatte wie der Deutschland-Achter.

Der Showdown auf dem Rotsee taugt allemal als Gradmesser für den Saisonhöhepunkt in sechs Wochen: Schließlich sind mit Peking-Sieger Kanada, Großbritannien, Polen und den Niederlanden vier Teams aus dem olympischen Achter-Endlauf am Start. Ein Podiumsplatz könnte dem Olympialetzten aus Deutschland den Weg nach Posen ebnen: "Wir wollen bei der WM im Achter starten. Deshalb haben wir uns für Sonntag viel vorgenommen", sagte Schlagmann Sebastian Schmidt (Mainz).

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 3 of 3

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  1. ertoll

    Von trojaner31, am Mi 15.Jul. 21:50
  2. hallo euroipsort6,
    wir haben montagmorgen und ihr könnt­ das ergebniss achter endlauf nichr darstellen??
    sehr­ sehr schwach!

    Von bernhardfinger, am Mo 13.Jul. 9:45
  3. viel glück

    Von charlesdegoal, am So 12.Jul. 11:18
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