Eurosport - Sa 11.Jul. 13:51:00 2009
Juho Hanninen liegt bei der IRC-Rallye in Russland auch nach der zweiten Etappe vor seinem Skoda-Markenkollegen Jan Kopecky in Führung. Der Vorsprung des Finnen beträgt 59,8 Sekunden. Auf Platz drei bei der Rallye, die auf Schotter ausgetragen wird, liegt der Italiener Giandomenico Basso im Abarth.
Hanninen bewies in eindrucksvoller Manier, dass er auf Schotter zu den schnellsten IRC-Piloten gehört. Der Skoda-Fahrer gewann alle neun bislang ausgetragenen Wertungsprüfungen und führt deshalb auch souverän das Klassement an. "Es war ein schöner Tag heute", bilanzierte er. "Wir hatten keinerlei Probleme mit dem Auto und haben auch keine Fehler gemacht."
Alen fällt zurück
Die ursprünglich angesetzte zehnte Prüfung musste aus Sicherheitsgründen entfallen, weil sich Zuschauer auf der Strecke befunden haben. Daher sind auf der zweiten Etappe nur fünf Sonderprüfungen in die Wertung eingegangen. Auf dem letzten Teilstück des Tages riss sich Hanninens Landsmann Anton Alen im Abarth einen Reifen auf und verlor daraufhin seinen dritten Platz.
Davon profitierte ausgerechnet sein Markenkollege Basso. Der ehemalige IRC-Gesamtsieger liegt nun auf Rang drei, hat aber schon 2:47,4 Minuten Rückstand auf Hanninen. "Mir ist auf der neunten Wertungsprüfung ein Fehler unterlaufen. Trotzdem sind wir noch im Rennen", erklärte Basso. Zwei Reifenpannen im Verlauf der ersten beiden Etappen dürften jedoch zuviel für Basso gewesen sein, um noch berechtigte Chancen auf den Sieg in Russland zu haben.
Kampf um den vierten Platz
Die positive Überraschung der Rallye ist bislang Lokalmatador Aleksandre Zheludov, der einen Peugeot 207 fährt. Der Russe hat sich vor der abschließenden Etappe bis auf Position vier vorgekämpft. Allerdings liegt er nur 6,5 Sekunden vor dem Briten Guy Wilks im neuen Proton Satria.
Der Österreicher Franz Wittmann zeigte bislang seine stärkste Vorstellung der Saison und liegt auf einem hervorragenden sechsten Platz. In der IRC-Gesamtwertung könnte der Tscheche Kopecky die Führung übernehmen, wenn er am Samstag seinen Markenkollegen Hanninen noch von der Spitze verdrängt.
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