GP Deutschland - Ausrufezeichen des Weltmeisters

Eurosport - Sa 11.Jul. 15:52:00 2009

Lewis Hamilton hat mit einem verbesserten McLaren-Mercedes die Bestzeit im 3. Freien Training zum Großen Preis von Deutschland erzielt. Die Favoriten hielten sich noch zurück. Sebastian Vettel wurde Vierter, gefolgt von seinem Teamkollegen Mark Webber. Jenson Button drehte nur die elftbeste Zeit.

2009 Turkish GP McLaren Hamilton - 0

McLaren-Mercedes hatte so umfangreiche Verbesserungen zum Heimrennen mitgebracht, dass Heikki Kovalainens Bolide erst während der Trainingseinheit fertig wurde. Die Silberpfeile haben damit nach den schwachen Leistungen zuletzt, einen Sprung nach vorne gemacht. Hamilton gab während der gesamten Einheit die Geschwindigkeit vor. Seine Zeit von 1:31,121 Minuten konnte kein anderer Pilot mehr knacken. Hinter dem Weltmeister klassierten sich mit 0,2 Sekunden Abstand Fernando Alonso (Renault) und Felipe Massa (Ferrari).

Die Favoriten hielten sich zurück und arbeiteten konsequent auf das Rennen hin. Red Bull fuhr unspektakulär in die Top fünf. Der WM-Führende Button klassierte sich weiter hinten und klagte über Probleme mit den Reifen. Speziell an den Vorderrädern hat BrawnGP Schwierigkeiten, Temperatur in die Gummis zu bekommen. Rubens Barrichello wurde mit einer Sekunde Rückstand nur Vierzehnter.

Force India mischt das Feld auf

Force India bestätigte seinen Aufwärtstrend. Beide Piloten befanden sich über weite Strecken des Trainings in den Top fünf. Am Ende fehlte eine Sekunde auf die Bestzeit. Adrian Sutil fand sich auf Rang zwölf, Giancarlo Fisichella zwei Plätze dahinter wieder. Damit reihten sich die beiden in der Nähe der übrigen Deutschen ein. Williams-Pilot Nico Rosberg drehte die achtschnellste Runde, Timo Glock im Werks-Toyota die zwölfte.

Bei BMW läuft es weiter nicht nach Plan. Die meiste Zeit des Trainings befanden sich beide Piloten am Ende des Feldes. Mit einem Schlussangriff schob sich Nick Heidfeld noch auf Platz zehn, Robert Kubica blieb hinten und wurde Drittletzter.

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Gerald Dirnbeck / Eurosport

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