Bundesliga - Kampfansage von Diegos Vater

Eurosport - Fr 11.Jul. 12:30:00 2008

In den Streit zwischen Werder Bremen und Diego um dessen Olympia-Freigabe schaltet sich nun der Vater des brasilianischen Spielmachers ein. "Diego wird sicher an Olympia teilnehmen", betonte Djair Cunha.

FOOTBALL 2007-2008 International Friendlies Brazil-Canada Diego - 0

Bei Werder Bremen schwelt der Konflikt um die mögliche Teilnahme Diegos bei den Olympischen Spielen weiter. Während der brasilianische Spielmacher auf seiner Fahrt nach Peking beharrt, wollen die Hanseaten nicht fünf Wochen während des Starts der neuen Bundesligasaison auf ihren wichtigsten Spieler verzichten.

Nun schaltete sich Diegos Vater in den Streit mit ein: "Als wir uns mit Werder 2006 über einen Wechsel Diegos geeinigt haben, war dies die erste Sache, die ich auf den Tisch brachte. Wir wussten, dass Diego eine große Chance hatte, an den Spielen teilzunehmen. Und sie sagten, dass sie kein Problem damit hätten", betonte Djair Cunha gegenüber dem Internetportal "UOL Esporte". Ferner hoffe er in dieser Sache auf die Unterstützung des brasilianischen Fußballverbandes.

Neue FIFA-Regel gibt Diego Recht

Diego wird am Sonntag zurück in Bremen erwartet, dort will er an der Seite seines Vaters das Gespräch mit den Werder-Verantwortlichen suchen. Auch Sportdirektor Klaus Allofs hatte angekündigt, zuerst mit Diego sprechen zu wollen, allerdings gleichzeitig betont, Werder würde sich im Recht sehen. Da das olympische Turnier nicht im offiziellen FIFA-Kalender erscheine, seien sie nicht verpflichtet, Spieler für Peking freizustellen.

Doch am Donnerstag veröffentlichte die FIFA nun eine neue Stellungnahme: "Die Freigabe von Spielern, die jünger als 23 Jahre alt sind, war schon immer Pflicht. Diese Prinzipien sollen auch für Peking gelten." Diego würde unter diese Regel fallen. Es bleibt also abzuwarten, ob es Werder gelingt, ihm die Teilnahme auszureden. Leicht dürfte die Aufgabe allerdings nicht werden.

Eurosport

Kommentare 1 - 3 of 3

Kommentare sortieren: Aktualität | Meist bewertet
  1. Soll er doch in Peking spielen, und während der Zeit auf sein Gehalt verzichten. Bremen wirds verschmerzen, denn er hat ja in der Rückrunde der letzten Saison sowieso nix mehr gebracht. Der Weggang von Borowski schmerzt viel mehr.

    Von Xenia S, am Sa 12.Jul. 20:40
  2. Es ist sein Traum also kann und darf man es ihm nicht verbieten lieber Herr Allofs.
    Wenn er stattdessen in Bremen bleibt dann zickt er eh nur rum...

    Von Freddyi, am Fr 11.Jul. 16:51
  3. keine Frage, auch wenn es ärgerlich für Werder ist, er ist keine 28 und möchte mal wie seine Kollegen aus München an den olympischen Spielen teilnehmen.

    Er ist genau im richtigen Alter für die Spiele, wobei allerdings fraglich ist ob Profifußballer dort hingehören (ebenso wie Tennisspieler).

    Für Profis gibt es andere Veranstaltungen.

    Von michael sail, am Fr 11.Jul. 16:13
Kommentare sortieren: Aktualität | Meist bewertet

Kein Yahoo! User? Kostenlos .