Hamburg (dpa) - Die Vize-Europameisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) sind mit einem Zittersieg ins Halbfinale der Beachvolleyball-Europameisterschaft eingezogen.
Das bereits für die Olympischen Spiele qualifizierte Duo setzte sich mit 2:1 (21:19, 18:21, 15:13) gegen Liesbeth Mouha/Liesbet van Breedam aus Belgien durch. Vor 3000 Zuschauern auf dem Hamburger Rathausmarkt behaupteten sich die zweimaligen deutschen Meisterinnen dank ihrer besseren Athletik. «Die Belgierinnen sind große Spielerinnen, die wenig Fehler machen», sagte die 22-jährige Ludwig, «aber wir gewinnen oft die engen Matches. Das macht uns stark.»
Nach drei Partien am Vortag hatten die seit acht Monaten in Hamburg lebenden Sportlerinnen schwere Beine. «Wir sind froh, dass wir uns bis zur Vorschlussrunde am Samstag ausruhen können», sagte Ludwig. Das Duo will nun den kontinentalen Titel bei dem mit 200 000 Euro dotierten Turnier: «Mindestens eine Medaille, am liebsten Gold», sagte die zwei Jahre ältere Goller.
Das frühzeitige Aus konnten Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) gegen Andrezza Chagas/Cristine Santanna (Georgien) mit einem klaren 2:0 (21:13, 21:16) in der Verliererrunde verhindern. Bereits ausgeschieden sind die Konkurrenten um das zweite Olympia-Ticket, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster). Mit einem Podiumsplatz könnten Pohl/Rau die Reise nach Peking buchen.
In der Männerkonkurrenz sind die Weltranglisten-Vierten Julius Brink/Christoph Dieckmann (Berlin) mit zwei Erfolgen ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Dem umkämpften 2:1 (15:21, 21:18, 15:13) gegen Adrian Gavira/Inocencio Carrillo (Spanien) ließen die deutschen Meister ein 2:0 (21:15, 23:21) gegen Petr Benes/Premysl Kubala (Tschechien) folgen.


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