Eurosport - So 11.Mai. 19:46:00 2008
Das deutsche Beach-Duo Julius Brink und Christoph Dieckmann muss weiter auf den dritten Turniersieg bei der Welttour warten. Die Berliner verloren in Prag das Endspiel gegen Jake Gibb/Sean Rosenthal aus den USA mit 0:2 (13:21, 21:23). Das Duo schaffte aber sein bisher bestes Saison-Ergebnis.
In der nationalen Olympia-Qualifikation für Peking verzeichneten sie dank dem guten Resultat 540 Weltranglistenpunkte und konnten die Spitzenposition weiter ausbauen. Zusätzlich gab es ein Preisgeld von 19 500 Dollar.
Für Brink/Dieckmann war es die vierte Final-Teilnahme bei der Welttour. Sie spielen seit 2006 zusammen, wurden damals auf Anhieb im portugiesischen Espinho und im brasilianischen Victoria Turniersieger und auch Europameister. Nach einer nicht ganz so erfolgreichen Saison im Vorjahr zeigt die Leistungskurve wieder nach oben. Bis zur Endspiel-Niederlage waren die Deutschen fünfmal erfolgreich geblieben. Nachdem sie am Samstag im Kampf um den Einzug unter die besten vier Teams die Athen-Olympiasieger Ricardo Santos/Emanuel Rego aus Brasilien 2:1 bezwungen hatten, gelang im Halbfinale ein 2:0-Erfolg über die ehemaligen Hallen-Olympiasieger Reinder Nummerdor/Richard Schuil aus den Niederlanden.
Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka schafften als Fünfte ebenfalls eine Topplatzierung, die 8500 Dollar und 360 Weltranglistenpunkte brachte. Sie scheiterten im Kampf um den Einzug ins Halbfinale mit 0:2 an den Turnierdritten Ricardo/Emanuel.
Sieg für Pohl/Rau auf Europatour
Im deutschen Frauen-Finale bei der Europatour in St. Pölten feierten die Ex-Europameister Stephanie Pohl und Okka Rau aus Hamburg einen 2:0-(21:16, 21:15)-Erfolg über die EM-Zweiten Sara Goller/Laura Ludwig. Für das Hauptstadt-Duo, das den Auftakt der Serie auf Gran Canaria gewonnen hatte, war es die erste Niederlage nach 18 Siegen hintereinander bei dieser Serie. In St. Pölten war das Duo in acht Spielen erfolgreich geblieben. Pohl/Rau hatten im Halbfinale auch die Europameister Arvanity/Karadassiou aus Griechenland mit 2:1 (21:23, 21:15, 15:7) ausgeschaltet und revanchierten sich damit für das 1:2 in Runde zwei.
dpa / Eurosport