Masters Cup - Federer fegt Blake weg

Eurosport - Fr 11.Mai. 18:08:32 2007

Masters Cup - Roger Federer hat den Masters Cup in Schanghai gewonnen. Der Schweizer benötigte lediglich 98 Minuten, um den Amerikaner James Blake klar mit 6:0, 6:3, 6:4 zu bezwingen. Federer sicherte sich den dritten Masters-Cup-Erfolg seiner Karriere und den zwölften Turniersieg in dieser Saison.

TENNIS 2006 Masters Cup Roger Federer - 0

"Es ist unglaublich, die Saison mit einem Masters-Cup-Sieg zu beenden. Das ist das perfekte Ende für eine perfekte Saison", sagte Federer. Ich musste zwischendruch lachen, weil alles so perfekt lief. Alles, was ich heute probiert habe, hat funktioniert."

Wie schon im Halbfinalspiel gegen Rafael Nadal startete Federer furios in die Partie. Der 25-Jährige holte sich das Break und führte, nachdem er fünf Breakbälle abwehren konnte, schnell mit 3:0. Im Gegenzug nahm der US-Open-Sieger seinem Gegner den Aufschlag ab. Nach einem erneuten Aufschlagverlust von Blake holte sich der Weltranglistenerste den ersten Durchgang nach nur 26 Minuten mit 6:0.

Der zweite Satz war weitaus ausgeglichener. Nach sieben Spielgewinnen für Federer in Folge, konnte Blake sein erstes Spiel holen. Beim Stand von 2:2 vergab der Amerikaner allerdings drei Breakbälle und verlor daraufhin erneut den Aufschlag. Das reichte Federer, um nach 37 Minuten den zweiten Durchgang zu gewinnen.

1,57 Millionen Dollar Preisgeld

Im dritten Satz nach 69 Minuten Spielzeit erarbeitete sich Blake die erste Führung im Spiel. Der 26-Jährige gewann sein Aufschlagspiel zum 1:0. Danach gelangen Federer allerdings 11 Punkte in Folge und der Schweizer führte 3:1. Obwohl Blake beim Stand von 2:5 das erste Break gelang, konnte Federer letztlich souverän den dritten Durchgang mit 6:4 für sich entscheiden.

Ausschlag für Federers 92. Sieg in dieser Saison gab die starke Aufschlagquote des Schweizers. Der 25-Jährige, der sich 1,57 Millionen Dollar Preisgeld sicherte, brachte 69 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld und servierte zudem elf Asse. Blake dagegen konnte nur eine von elf Breakchancen nutzen. "Es gab nichts, was ich tun konnte. Er war einfach zu gut. Ich finde keine Worte, um sein Spiel zu beschreiben. Roger ist der Beste aller Zeiten", sagte der Amerikaner anerkennend.

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