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FSV Frankfurt geht auf Mokhtaris Angebot ein

Fr 10 Okt, 08:19 Uhr


(sid) Zweitligist FSV Frankfurt hat an dem kuriosen Angebot von Mittelfeldspieler Youssef Mokhtari offenbar Geschmack gefunden. Nach einem ersten Gespräch mit FSV-Manager Bernd Reisig und Trainer Tomas Oral scheint der Wechsel des 29-Jährigen zum Aufsteiger konkrete Formen anzunehmen. Mokhtari hatte angeboten, bis zur Winterpause kostenlos für Frankfurt aufzulaufen.

"Aus den ersten konkreten Gespräche mit dem FSV ging hervor, dass sie längerfristig und nicht nur bis zum Winter mit mir planen wollen. Dafür bin ich offen, auch wenn die Entscheidung in Ruhe und mit Besonnenheit getroffen werden muss", sagte Mokhtari, der bereits von 1998 bis 2000 für den FSV spielte und in 64 Regionalligaspielen zwölf Tore schoss, dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Frankfurt als Sprungbrett

Knackpunkt der Verhandlungen: Die Bornheimer wollen zunächst wohl nur einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009 ohne Ausstiegsklausel im Winter mit dem torgefährlichen Mittelfeldspieler aushandeln, für Mokhtari kommt offenbar aber entweder nur ein Kontrakt bis zum Saisonende mit Ausstiegsklausel für die Winterpause oder eine längere Vertragsdauer in Frage.

Mokhtaris ursprünglicher Gedanke war, bis zum Winter beim FSV Spielpraxis sammeln zu können, um sich nach seinem Gastspiel bei Al-Rayyan Sports Club in Katar in Deutschland wieder in den Blickpunkt zu spielen. Mokhtari hatte sich deshalb bereit erklärt, bis zur Winterpause umsonst für den FSV aufzulaufen.

"Ich bin bereit, bis zum Winter für den FSV zu spielen, wenn die Prämien an bedürftige Kinder gespendet werden. Selbst wenn der FSV in der Lage sein sollte, mir Grundgehalt zu bezahlen, soll das Geld gemeinnützigen Zwecken zugute kommen", hatte Mokhtari erklärt.

 

Kommentare 1 - 3 of 3

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  1. Eine interessante Vorgehensweise eines Spielers, der aus dem direkten Blickfeld des Bundesliga Alltags geraten ist. Wirklich clever.
    Aber zur Situation: die Bernemer sollten ihn nicht nur bis zum Ende der laufenden Saison verpflichten wollen, sondern ein bis zwei Spielzeiten darüber hinaus. Mokhtari und der FSV sind alte Bekannte, beide Seiten wissen, was sie voneinander haben. Mich wundert nicht, dass Mokhtari den Bernemern solch ein Angebot machte, schließlich herrscht beim FSV schon immer ein familiäres Klima, in dem man sich pudelwohl fühlt und in dem man Kraft für kommende Aufgaben sammeln kann! Ich spreche aus eigener Erfahrung.
    Also Bernd: getreu unserem Motto "aus eigener Kraft" handeln und (wie schon in den letzten 12 Jahren sehr oft) die Loorbeeren einsammeln.

    Ein Gruß an alle Fußballinteressierten

    Von Michael S, am Di 14.Okt. 14:10
  2. Nachtrag:Grad der FSV brauch Verstärkung!

    Von Rene S, am Do 9.Okt. 18:37
  3. Nimmt doch diesen Mann,wann macht einer noch etwas Umsonst.Vorteil hier ist doch ,dass man diesen Spieler kennt.

    Von Rene S, am Do 9.Okt. 18:37
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