Eurosport - Fr 10.Jul. 13:06:00 2009
Nach der verweigerten Lizenz für die 2. Handball-Bundesliga hat die Spielbetriebs-GmbH des Stralsunder HV einen Insolvenzantrag gestellt. Das geht aus den Insolvenzbekanntmachungen des Amtsgerichts Stralsund hervor.
Der Erstliga-Absteiger hatte von der Vereinigung Handball Bundesliga (HBL) die Spielgenehmigung für die Saison 2009/10 nicht erhalten. Nach Medienberichten soll die Stralsunder Spielbetriebs-GmbH mit rund 300 000 Euro verschuldet sein.
Die HBL hatte ihre Entscheidung damit begründet, dass der Verein Fristen bei der Abgabe der Lizenz-Unterlagen nicht eingehalten und somit Auflagen nicht erfüllt habe. Gegen diese Entscheidung hatte Stralsund Klage beim Schiedsgericht des Deutschen Handballbundes (DHB) eingereicht, war aber gescheitert. Die Norddeutschen müssen somit in die Oberliga (4. Liga) absteigen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Greifswalder Rechtsanwalt Heiko Jaap berufen.
Kommentare 1 - 1 of 1
Das kommt dabei raus, wenn man den Hals nicht voll genug bekommen kann ! Der SHV hätte lieber noch 1-2 Jahre in der 2. Liga reifen sollen anstatt sich in der 1. Liga komplett demontieren zu lassen und finanziell zu ruinieren. Spätestens nach dem Weggang der Leistungsträger und des Trainers hätte man die Notbremse ziehen müssen anstatt sich von der Stadt und den Fans Bürgschaften zu erbetteln, um irgentwiedoch noch die Lizenz für die 1. Liga zu erhalten !!!! Hoffentlich lernt man für die Zukunft in Stralsund und anderswo aus den gemachten Fehlern bevor man wieder mit einer demoralisierten Mannschaft und enttäuschten Fans (verkaufte Heimspielrechte...) einen Verein in kamikaze-Manier in den Abgrund stürzt.
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