Giro d'Italia - Die Giro-Rekorde

Eurosport - So 10.Mai. 22:57:00 2009

eurosport.yahoo.de hat für Sie die wichtigsten Rekorde aus der langen Geschichte des Giro d'Italia zusammengestellt: Dauerbrenner, Seriensieger, Raser, Youngster und Oldies - hier sind sie alle versammelt!

CYCLING 1999 Giro Cipollini - 0

Die Gesamtsieger: Drei Fahrer haben den Giro jeweils fünf Mal gewonnen: Alfredo Binda, Fausto Coppi und Eddy Merckx. Sechs weitere Fahrer standen je drei mal ganz oben auf dem Siegerpodest: Carlo Garletti, Giovanni Brunero, Gino Bartali, Fiorenzo Magni, Felice Gimondi und Bernard Hinault. Am häufigsten auf dem Podium stand Felcie Gimondi - neun Mal zwischen 1965 und 1976.

Die Etappensieger: Sprintstar Mario Cipollini ist Rekordhalter mit 42 Tageserfolgen, er löste 2003 Altmeister Alfredo Binda (41) ab. Dritter ist Learco Guerra (31). Uneinholbar ist wohl die Bestmarke Bindas aus dem Jahr 1929, als der Italiener acht Etappen in Folge gewann. 1927 holte er "nur" sechs Etappen am Stück, dafür aber insgesamt zwölf der 15 Teilstücke.

Altmeister und Jungspunde: Ältester Girosieger war Fiorenzo Magni bei seinem dritten Triumph 1955 mit 34 Jahren. Giovanni Rossignoli holte 1920 mit 37 Jahren noch einen Etappensieg. Jüngster Triumphator war Fausto Coppi, der bei seinem ersten Gesamtsieg 20 Jahre zählte. Sein italienischer Landsmann Olimpio Bizzi war 1936 mit 19 Jahren der jüngste Giro-Etappensieger aller Zeiten.

Rosa Wochen: "Stammgast" im "maglia rosa" war allen voran Eddy Merckx: Der Belgier trug das Trikot in seiner Karriere insgesamt 77 Tage. Dahinter rangieren Alfredo Binda (59 Tage), Francesco Moser (57) und Gino Bartali (50). Vier Fahrer haben das Rosa Trikot von der ersten bis zur letzten Etappe getragen - zuletzt Gianni Bugno 1990. Einmal wechselte die Führung noch am Schlusstag - 1984 enttrohnte Francesco Moser noch Laurent Fignon.

Herzschlagfinals: Schon häufig hatte der Giro-Sieger nach drei Wochen weniger als eine Minute Vorsprung - die knappsten Entscheidungen:

1948: F. Magni 0:11 Minuten vor E. Cecchi

1974: E. Merckx 0:12 Minuten vor G. Baronchelli

1955: F. Magni 0:13 Minuten vor F. Coppi

1957: G. Nencini 0:19 Minuten vor L.Bobet

1976: F. Gimondi 0:19 Minuten vor J. de Muynk

1960: J. Anquetil 0:28 Minuten vor G. Nencini

2005: P. Savoldelli 0:28 Minuten vor G. Simoni

Vollgas-Rekorde:

Die schnellste Etappe aller Zeiten gewann der Italiener Severino Andreoli im Jahr 1966 nach 120 Kilometern mit einem Schnitt von 48,8 km/h.

Den Prolog-Rekord hält Rik Verbrugghe (Belgien), der 2001 die 7,6 Kilometer in Pescara mit 58,9 km/h absolvierte.

Alex Zülle jagte 1998 im Zeitfahren von Triest 40 Kilometer mit einem Schnitt von 53,7 km/h entlang.

Dauerbrenner: Niemand hat öfter den Giro in Angriff genommen und absolviert als Wladimiro Panizza: Der Italiener war 18 Mal am Start und beendete die Rundfahrt zwischen 1967 und 1985 nicht weniger als 16 Mal.

Sieglose Sieger: Insgesamt zwölf Fahrer haben den Giro ohne einen Etappensieg gewonnen - zuletzt Paolo Savoldelli im Jahr 2002 und Alberto Contador 2008.

"Marathons" und "Sprints": Der längste Giro führte 1954 über 4337 Kilometer, der kürzeste 1912 über 2443km.

"Dauergäste": Am häufigsten machten die Giro-Fahrer in Mailand Station: der traditionelle Zielort wrde bislang (inklusive 2009) exakt 135 Mal besucht. Es folgen Rom (100) sowie Genua und Turin (je 84).

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Kommentare 1 - 10 of 10

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  1. aber meine mutti kann nicht so gut deutsch, weil die­ kommt aus guatemala und da gibts kein z wie in­ verzaubern, sondern nur s wie in sauber...
    Alles sauber­ Jungs?

    Von Verbloedet, am Di 5.Mai. 11:08
  2. @verzaubern:

    Meine Mutti sagt: der Radsport ist­ sauber!
    Nur Verzaubert halt.

    Von Verbloedet, am Di 5.Mai. 9:49
  3. früher ham die doch alles gefressen ohne zu wissen­ welche nebenwirkungen das haben kann (sagt auch rudi­ alltig) doping gabs schon bei den alten griechen wo man­ leistungssteigernde mittel kannte.
    ich schaus trotzdem­ an weils einfach der geilste sport is. die ganzen­ nörgler und heuchler gehn mir sowas von am a.rsch­ vorbei.
    mir is bewusst das alle was nehmen aber­ trotzdem müssen die strampeln und taktieren und­ spannend ist es immer dazu traumhafte kulissen und­ dramatik.
    das was mich natürlich auch nervt is wenn­ nachträglich immer erwischt wird. aber so ists nunmal­ im radsport. und so ists auch immer sehr einfach auf­ den radsport zu schimpfen von fans anderer sportarten­ wo entweder gar nicht kontrolliert wird oder nur 10%­ und auch keine blutkontrollen genommen werden. ihr­ könnt mich alle mal.
    dieser sport is einfach zu schön­ um sich kaputtreden zu lassen...

    Von freshflizz, am Di 5.Mai. 9:20
  4. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    Ich glaub es ist genauso schwer zu sagen dass früher­ nicht gedopt wurde wie heute... Es ist wohl einfach ein­ "unsauberer" Sport... wer die wahren Helden­ sind, die die ganz vorn waren ohne Hilfsmittel bleibt­ leider ewig im dunklen... also bleibt uns nur in einer­ kleinen Illusion zu leben und den Leuten die wir mögen­ die Daumen zu drücken oder halt nicht­ einzuschalten^^
    Naja... oder eben einschalten und­ ständig zu nörgeln dass doch eh alle dopen^^
    ... ich­ werd wohl einschalten ;-)

    Von sid_meyers_son, am Di 5.Mai. 2:19
  5. *räusper*
    früher gabs kein Doping? Wollen die, die das­ behaupten, sich mal anschauen, was die Fahrer­ "damals" im Blut hatten, weil sie meinten,­ damit besser zu sein?
    Oh sicher, es gab kein­ wissenschaftlich gezieltes EPO-Doping (o.ä.), aber der­ Wille war da, an die Grenzen zu gehen und Lücken in den­ Regularien zu nutzen, um seine Leistung jenseits des­ einfachen Trainings zu optimieren.

    Von sx5r, am Di 5.Mai. 0:45
  6. und Ulle! Meine Ulle-Liebling und Klödlie, die­ sättigungsbeilage!!!!

    Von maxmosley, am Mo 4.Mai. 21:46
  7. echt der kapitalismus ?

    Von verzaubern, am Mo 4.Mai. 21:10
  8. @kleine Korrektur:

    1974 hatte Mercks immerhin 0:13­ Vorsprung und
    Olimio Bizzi war 1936 schon 19,5 Jahre­ bei seinem ersten Sieg!!!!
    Und jetzt? Nach den ganzen­ Doping-Skandalen, blutet einem das Herz.
    Früher gings­ doch auch ohne Doping!!!!! Erst seit der Wende hat der­ Kapitalismus unseren Radsport kaputt gemacht!
    Arm!

    Von verzaubern, am Mo 4.Mai. 21:05
  9. @kleine Korrektur:

    1974 hatte Mercks immerhin 0:13­ Vorsprung und
    Olimio Bizzi war 1936 schon 19,5 Jahre­ bei seinem ersten Sieg!!!!
    Und jetzt? Nach den ganzen­ Doping-Skandalen, blutet einem das Herz.
    Früher gings­ doch auch ohne Doping!!!!! Erst seit der Wende hat der­ Kapitalismus unseren Radsport kaputt gemacht!
    Arm!

    Von verzaubern, am Mo 4.Mai. 21:05
  10. Cool zu wissen :-)

    Von verzaubern, am Mo 4.Mai. 20:13
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