Eurosport - Di 10.Mrz. 20:34:00 2009
Heinrich Haussler hat die zweite Etappe der Fernfahrt Pais-Nizza gewonnen. Im Sprint setzte sich der Cervelo-Fahrer souverän vor Mark Renshaw (Team Columbia) und Mirco Lorenzetto (Lampre) durch. In der Gesamtwertung verteidigte Prolog-Sieger Alberto Contador (Astana) trotz eines Sturzes die Führung.
Haussler war 300 Meter vor dem Ziel angetreten und konnte sich am Ende noch vor der Ziellinie sogar ausrollen lassen.
In der Gesamtwertung der 67. Auflage von Paris-Nizza führt weiter Alberto Contador. Der spanische Kapitän des Astana-Teams war zwei Kilometer vor dem Tagesziel in einen Massensturz verwickelt, signalisierte aber sofort, dass nichts Schlimmeres passiert war. In den Endkampf allerdings konnte Contador nicht mehr eingreifen. Eine vierköpfige Ausreißer-Gruppe, die sich schon nach fünf Kilometern gebildet hatte, wurde 18 Kilometer vor dem Ziel eingefangen.
Sprint-Spezialist Haussler feierte bereits seinen dritten Saisonsieg. Im Februar hatte der gebürtige Australier bei der Algarve-Rundfahrt in Portugal zwei Etappen gewonnen. Im vergangenen Jahr war der Lausitzer noch für das deutsche Team Gerolsteiner gefahren und wechselte im Winter in die neue Mannschaft vom 2008er Tour-de-France Sieger Carlos Sastre.
2. Etappe, Saint-Brisson-sur-Loire - La Chapelle-Saint-Ursin (195,5 km):
1. Heinrich Haussler - Cervélo 4:45:01 Std.; 2. Mark Renshaw (Australien) - Columbia; 3. Mirco Lorenzetto (Italien) - Lampre; 4. Tom Veelers (Niederlande) - Skil-Shimano; 5. Murilo Fischer (Brasilien) - Liquigas; 6. Sébastien Chavanel (Frankreich) - FDJeux; ...14. Thomas Fothen - Milram; 17. Markus Fothen - Milram; 24. Tony Martin - Columbia; 25. Marcel Sieberg (Hürth) - Columbia; 31. Marcus Burghardt - Columbia; 53. Jens Voigt - Saxo Bank; 63. Martin Müller - Milram; 145. Christian Knees - Milram alle gleiche Zeit; 154. Matthias Ruß - Milram + 9:57 Min.
Kommentare 1 - 6 of 6
an Gert: Die Fahrer im "zweiten Glied" wurden dafür engagiert und bekommen dafür "gutes Geld".Ihre Aufgabe ist es dem Team nützlich zu sein. Wie in einer Firma.Der eine wird als Prokurist eingestellt,der andere als Sachbearbeiter. Wenn ein Rennfahrer nur auf eigene Faust fahren will,muss er Radmarathon fahren.Das war immer schon so auf der Radsportbühne. Nicht gefällt mir der Ausdruck"Wasserträger".Das ist entwürdigend,wenn es auch stimmt.
@hecat2008 und Richard L: Wenn alles so schlimm ist, warum verfolgt ihr den Sport überhaupt noch. Eure Einstellung ist sehr pauschal - gehe davon aus, ihr seid fehlerlos. Ist schon schade, dass sich ein Radrennfahrer nicht mehr über einen Sieg freuen darf, weil seine Leistung sowieso nicht entsprechende gewürdigt wird.
Radsport ist zwar noch nicht sauber, aber jedem zu unterstellen das er gedopt hat nur weil er gewonnen hat ist nicht fair.
Bah- Apothekensport
gut gedopt
Da sieht man mal wieder, was die Jungs im zweiten Glied, für die anderen arbeiten mußten. Hoffentlich fährt er sich jetzt endgültig frei.
Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo! User? Kostenlos anmelden.