Eurosport - So 10.Feb. 19:47:00 2008
Der FC Chelsea verpasste es aus dem Patzer von Manchester United Kapital zu schlagen und in der Tabelle bis auf einen Punkt an ManU heran zu rücken. In einer schwachen Partie, die das Prädikat "Spitzenspiel" ein keinster Weise rechtfertigte, trennten sich Chelsea und der FC Liverpool mit 0:0.
Sowohl Chelsea (Didier Drogba, John Terry, Salomon Kalou, Andriy Shevchenko) als auch Liverpool (Fernando Torres, Xabi Alonso, Alvaro Arbeloa, Andrej Voronin) mussten auf einige Leistungsträger verzichten, was allerdings nicht als Entschuldigung für das schwache Niveau der Partie gelten sollte.
1. Halbzeit
In der ersten Hälfte wurde das Spitzenspiel seinen Anforderungen kaum gerecht.
Besonders der FC Chelsea brachte im Spiel nach vorne nichts zustande und fiel eher durch Fehlpässe als durch gelungene Kombinationen auf. Die Mannschaft von Avram Grant brachte es sogar fertig keinen einzigen Torschuss in der ersten Hälfte abzugeben.
Liverpool dagegen hatte zumindest eine Großchance in den ersten 45 Minuten, die Peter Crouch, der auffälligste Akteur der ersten Minuten, nach einem schönen Zusammenspiel mit Ryan Babel vergab (18.). Ansonsten lief auch bei den Reds nicht sonderlich viel nach vorne zusammen - das team von Trainer Rafael Benitez hatte aber dennoch mehr Spielanteile.
2. Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel schafften es die Akteure sogar die Vorstellung aus der ersten Hälfte sogar noch zu unterbieten. Ideenlosigkeit und Ungenauigkeit machten sich auf beiden Seiten breit - Torraumszenen gab es lange Zeit überhaupt nicht.
Erst in der 81. Minute (!!) erspielten sich die Blues ihre erste gute Gelegenheit: John Obi Mikel passte auf den linken Flügel zu Ashley Cole, dessen Flanke Michael Ballack direkt nahm und nur knapp das Tor verpasste. Wenige Minuten später scheiterte der eingewechselte Jermaine Pennant noch mit einem Kopfball nach einer Flanke von Dirk Kuyt (84.).
Spieler des Spiels:
Peter Crouch: Der englische Nationalstürmer war zumindest in der ersten halben Stunde des Spiels an den gefährlichsten Aktionen seiner Mannschaft beteiligt.
Asmir Cucak / Eurosport