Izmir (dpa) - Auf eine unangenehme Vorrundengruppe müssen sich die deutschen Volleyballer bei der Europameisterschaft 2009 in der Türkei einstellen.
Neben dem Gastgeber sind Frankreich und Polen Gegner des EM-Fünften von 2007. Dies ergab die Auslosung in Izmir, das vom 3. bis 13. September neben dem deutschen Spielort Istanbul Schauplatz des Turniers sein wird.
«Das ist die Fortsetzung unseres Lospechs, was wir in den vergangenen Jahren hatten», sagte Sportdirektor Günter Hamel vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) und sprach von einer Herausforderung. Die Türken sieht Hamel trotz des Heimvorteils als Außenseiter neben den Top-Teams Polen und Frankreich. Gegen Polen hatte die deutsche Auswahl bei der ersten Olympia-Teilnahme seit 1972 im August klar verloren. Das Viertelfinale in Peking wurde verpasst.
DVV-Präsident Werner von Moltke kommentierte das Los angesichts des Modus etwas gelassener: «Die Gruppe ist machbar, auch wenn schwere Gegner dabei sind. Da aber drei Teams die Vorrunde überstehen, gehe ich von einem Weiterkommen aus.» Zuspieler Simon Tischer meinte mit Blick auf die Türkei, dieses Spiel müsse gewonnen werden. Bei den anderen Kontrahenten entscheide die Tagesform. «Gegen Polen haben wir in Peking schlecht ausgesehen - da ist noch eine Rechnung offen», sagte der Griechenland-Legionär.
Die Ergebnisse aus der Vorrunde werden in die Zwischenrunde mitgenommen. Von den sechs Mannschaften jeder Staffel erreichen jeweils die beiden Erst- und Zweitplatzierten das Halbfinale. In Istanbul spielt noch die Gruppe C mit Titelverteidiger Spanien, Griechenland, Slowakei und Slowenien. In Izmir stehen sich in der starken Staffel D Serbien, Italien, Bulgarien und Tschechien gegenüber, zudem wurden dort Russland, Finnland, Estland und die Niederlande in die Gruppe B gelost.




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