Eurosport - Mi 09.Sep. 19:39:00 2009
Zwei lange Anstiege haben nicht ausgereicht, um die Sprinter auf der 11. Vuelta-Etappe abzuhängen. Rechtzeitig waren die schnellen Männer wieder zur Stelle und am Ende holte Tyler Farrar (USA) den Sieg für sein Garmin-Team. André Greipel vom Columbia-Rennstall blieb diesmal nur der fünfte Rang.
In der Gesamtwertung verteidigte der umstrittene Spanier Alejandro Valverde vor dem zweiten Ruhetag seine knappe Führung erfolgreich. Zur Halbzeit der Rundfahrt liegen aber noch vier Fahrer weniger als eine Minute hinter dem in Italien wegen Verwicklung in die Fuentes-Affäre gesperrten Kapitän von Caisse d'Epargne.
In dessen Heimatstadt Murcia startete das Feld bei erneut brütender Hitze zu 200 Kilometern, die es in sich hatten. Ein Anstieg der 1. Kategorie zu Beginn und ein Pass der 2. Kategorie im letzen Renndrittel boten Ausreißern ein ideales "Sprungbrett". Doch die Sprinter ließen sich ihre letzte Chance vor den anstehenden drei Bergankünften in Serie nicht nehmen.
Gerdemann attackiert erneut
Zwar konnte sich ein Ausreißer-Trio absetzen und fast zehn Minuten Vorsprung herausfahren. Der schmolz aber rasch zusammen, als sich das Feld auf die Verfolgung machte. Kurz nach der zweiten Bergwertung war die Flucht beendet und der Weg frei für die schnellen Männer. Attacken vom Franzosen Rémy di Gregorio (Francaise des Jeux) oder Linus Gerdemann (Milram) blieben ohne Erfolg gegen die gnadenlose Tempoarbeit der Liquigas-Mannschaft.
So kam es auf der ansteigenden Zielgeraden zum Massensprint. Zwar versuchte Fabian Cancellara am letzten Kilometer nochmals sein Glück, doch auch der Schweizer blieb ohne Fortune. Auch André Greipel verpasste ohne Unterstützung durch seine Teamkollegen als Fünfter seinen dritten Coup bei dieser Vuelta.
Ganz souverän sprintete hingegen Farrar, ebenfalls im Alleingang, zu seinem achten Saisonsieg. Früh war der 25-Jährige an der Spitze, doch kein Konkurrent konnte noch aus seinem Windschatten heraus vorbeiziehen. Zweiter wurde der Belgier Philippe Gilbert (Silence) vor Marco Marcato (Italien/Vacansoleil).
"Jetzt habe ich mein großes Ziel erreicht: Das ganze Jahr habe ich einen Etappensieg bei einer großen Rundfahrt gejagt", so Farrar, der bei Tour und Giro leer ausgegangen war. "Heute waren zwar 3000 Höhenmeter zu klettern, aber nach dem letzten Berg kam ich wieder nach vorne - ich muss David Millar für seine Arbeit den ganzen Tag über danken."
Greipel punktet - Schleck vor OP
Der Einsatz von Liquigas blieb ebenso unbelohnt wie der von Rabobank: Deren Sprinter Freire und Bennati waren ohne Chance. Sie landeten noch hinter Christian Knees, der für Milram auf Rang acht fuhr. Greipel baute immerhin seine Führung in der Punktewertung aus, auch wenn ihm Farrar langsam gefährlich nahe rückt.
Gerald Ciolek gehörte hingegen zu jenen 60 Fahrern, die das Ziel mit fast einer Viertelstunde Rückstand erreichten und konnte so nicht mit um einen weiteren Etappensieg kämpfen.
Im Kletter-Klassement übernahm wieder David Moncoutié (Cofidis) die Spitze. Als Ausreißer gewann der Franzose die beiden Bergwertungen des Tages und ist nun wieder auf dem besten Weg, seinen Vorjahres-Sieg in dieser Sonderwertung zu wiederholen.
Einen weiteren prominenten Ausfall gab es noch vor dem Start: Frank Schleck (Saxo Bank) stieg nicht nur aus der Vuelta aus, sondern gab auch seinen Verzicht für die WM bekannt. Der Luxemburger muss sich einer Operation am linken Knie unterziehen. Im Verlauf der Etappe gab dann u.a. auch noch der Schweizer Michael Albasini (Columbia) aus.
TV-Tipp:
Verfolgen Sie die Vuelta a España ab dem 29. August hautnah mit allen 21 Etappen von Assen in den Niederlanden nach Madrid in unseren ausführlichen TV-Übertragungen, mit dem Eurosport Player oder im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de.
Kommentare 1 - 16 of 16
An Tennistalent1 !
Was hast du dann in diesem Forum verloren?
Und andere Forumsteilnehmer perse der Dummheit zu Unterstellen.
Ist bereits schon eine Beleidigung! Solche Leute wie du haben in diesem Forum nichts aber auch gar nichts zusuchen! Also Tu allen Radsport intressierten den Gefallen und melde dich ab!
Also ich finde es geil, wenn sich die Wahrheitsausblender und die Dopingverherrlicher so richtig aufregen. Da spielt es eigentlich keine Rolle, dass ich mich für Radsport nicht interessiere und mir den Kram deshalb auch nicht anschaue und folglich davon auch keine Ahnung habe. Hauptsache, es gelingt mir immer wieder, Euch Dumpfbacken auf die Palme zu springen.
P.S.: Da ich nicht der Typ mit den "vollgespritzten Affen" bin, habt Ihr anscheinend noch mehr Freunde
Was diskutieren wir hier eigentlich ?
Und ich schon lange !
ich sowieso
Auch ich . . . .
Ich ebenfalls !
Oder doch nicht.
Ich auch.
bin ganz deiner meinung mduscher
@joshi48
Ich respektiere Deine Meinung, auch wenn Ich ne komplett andere habe. Ich möchte nur eins von Dir wissen. Wenn das für Dich kein Sport ist warum siehst Du dir die Vuelta dann bei Eurosport an? Versteh Ich nicht.
Für mich z.B.ist Boxen die reine verarsche deswegen sehe Ich es mir nicht an und lästere von daher auch nicht in entsprechenden Foren ab!
Joshi48 und Davecheker wer Pauschal Hochleistungssportler und Hochleistungssportlerinnen und Leistungssportler in Allgemein des Dopings verdächigen oder Unterstellen ohne Beweise. Solche Leute sind in meinen Augen Strohdumm. Denn wer Pauschalliert wie ihr Beiden, der ist perse Dumm!Das es auch Dopingfrei Leiostungssportler(in)gibt ist auch beiden Weinachtsmänner noch nie in den Sinn gekommen.Und noch etwas ihr beiden Clowns,in keiner Sportart wird in zwischen so scharf Kontrolliert wie im Radsport!
Und nur so nebenbei,nicht im Profisport wird am meisten Gedopt. Sondern im Amateursport! Weil dort die Kontrollen schwieriger und kostspieliger sind.Grund ist die große Masse.Die eine Dopingkontrolle fast Unmöglich machen. Da der Aufwand und die Zeit dafür auch viel Zuteuer were!
@davecheker
der einzig vollgespritzte Oberaffe hier in diesem Forum bist Du, aber wahrscheinlich bist Du so voll gedopt das Du dies nicht einmal raffst.. mitsamt Deinem Unteraffen joshi48...
auf Euren schwachsinnigen Senf hier in diesem Forum kann man getrost verzichten...
Lustig wie die Kommentatoren über die Carbon-Laufräder philosophierten.
Jemand sollte denen sagen, dass es noch etliche weitere Hersteller solcher Laufräder gibt, nicht nur Leightweight vom Bodensee.
Lustig.
Oh je, Andre Greipel ohne Sprintzug! Das war ja gar nix.
Wenn schon kein Teamkollege da ist, sollte man sich wenigstens nen Sprinter suchen und an dessen Hinterrad lutschen.
Zu Gute kann man ihm halten, dass der Sprint doch ziemlich chaotisch verlief.
Farrar ist diese Saison gut drauf.
@eurosport
hört auf mit der Übertragung dieser ewigen Dopingmeisterschaften!
Für die sog. und sich selbst ernannten Experten-Kommentatoren werden sich bestimmt geförderte Maßnahmen in ihren Heimatorten finden, zur Grünpflege und zur Verkehrsführung, davon haben die zwei Pfeifen ja die meiste Ahnung.
Jedenfalls jede Hand und jedes Wort zur Beendigung dieses verrottenem Radsport.
Sport geht anders.
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