Eurosport - Mi 09.Sep. 10:41:00 2009
Die umstrittene 800-Meter-Weltmeisterin Caster Semenya aus Südafrika hat ihr Schweigen gebrochen. In einem südafrikanischen Magazin sagte die 18-Jährige: "Ich bin ein Mädchen." Und wie um das zu untermauern, zeigte die Zeitschrift die Mittelstreckenläuferin betont weiblich auf einer Fotostrecke.
Semenya, die sich wegen ihrer männlichen Erscheinung auf Anordnung der IAAF einem Geschlechts-Test unterziehen musste, meldete sich im südafrikanischen Magazin "You" (www.you.co.za) zu Wort. "Ich bin ein Mädchen", beteuerte die 18-Jährige in dem Blatt, das sie sogar auf dem Titelbild ("Wow, look at Caster now") zeigt. Für die jüngste Ausgabe des Magazins ließ sie sich demonstrativ in verführerischen Posen mit rot lackierten Fingernägeln, Wuschelmähne und Stilettos ablichten.
"Ich mag mich so, wie ich bin"
"Ich habe das nicht getan, um jemanden etwas zu beweisen, hatte aber viel Spaß dabei", sagte Semenya. "Es ist mir egal, was die Leute über mich reden - ich mag mich so, wie ich bin", erklärte die Sportstudentin der Zeitung "The Times".
Es werde aber keine weiteren ähnlichen Bilder geben, da sie sich nun zum einen auf die Vorbereitung für die Commonwealth-Spiele und zum anderen auf ihr Studium konzentrieren müsse. Der von der IAAF verfügte Test hatte zu heftigen Kontroversen geführt und in ihrer Heimat eine starke Solidarität mit Semenya ausgelöst.
Ergebnisse des "Sex-Tests" in Kürze
Das Ergebnis des Geschlechts-Test der südafrikanischen 800-Meter-Weltmeisterin werden in Kürze erwartet. "Die vollständigen Resultate des deutschen Krankenhauses erwarten wir jederzeit", erklärte IAAF-Sprecher Nick Davies. Sie werden wegen der besonderen Sensibilität sorgfältig geprüft.
"Möglicherweise brauchen wir auch noch das Urteil unabhängiger Experten", sagte Davies. Danach würde man zunächst mit Caster Semenya reden, bevor man in Absprache mit ihr "über irgendeine offizielle Veröffentlichung nachdenken würde". Da die Mittelstreckenläuferin nicht bei Wettkämpfen startet, gebe es auch kein Grund zur Eile.
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Kommentare 23 - 42 of 42
SEMENYA und kein Ende....die Sache ist doch nun wohl von allen Seiten durchgekaut -
es reicht. Es war ein peinlicher Auftritt einer angeblichen Athletin und ein untauglicher Versuch, eine kritische Leichtathletikgemeinde zu verarschen. Lief nicht.
Ertappte schreien dann hinterher immer besonders laut....
Also Leute, ihr könnt ja weiter fachsimpeln und mutmaßen, Euch gegenseitig des Rassismus bezichtigen oder die weiße Fahne der Unschuldsvermutung hissen -
ich habe CASTER seinerzeit 2 mal über die 800m laufen sehen. Im Vor-oder Zwischenlauf
und dann im Endlauf. Da gibt`s überhaupt nichts zu deuteln - ein Kerl inmitten der Mädchen. Körperlich jedenfalls. Kraftvoller als alle Konkurrentinnen.
Und ich hab`mich da schon gefragt : Merken die Verantwortlichen das denn gar nicht ?
Da läuft doch ein Mann, gegen den die Mädchen nicht den Schatten einer Chance haben.
Und wenn mir heute irgendwer was von Unschuldsvermutung erzählen will - CASTER selbst
kann so naiv nicht sein, daß er sich sportlich als Mädchen sah.
Ich bin auch der Meinung, dass diese ganze Sache für Semeney extrem erniedrigend sein muss. Nach aussen hin zeigt sie stärke, aber wie s innen aussieht kann sich doch jeder vorstellen. Bei einer US-Sprinterin hätte man ich garantiert nicht getraut dies so öffentlch zu machen oder gar zu fragen. Echt diskriminierend..
usain bolt sagt auch jeder nach er habe beschissen ,nur weil er viel schneller ist als alle anderen ,erst muß man es beweisen und dann kann man verurteilen.ansonsten kann man glauben ,behaupten und sagen was man will ,es sind nur Mutmassungen.
Wenn "Frau" Semenya vor ihrem Start bei der WM wusste was Sie ist, dann war es Betrug.
Davon ist meiner Meinung nach aber nicht auszugehen, denn eigendlich ist doch allen klar das es mit der Medizinischen Versorgung (gerade für Schwarzafrikaner) in Südafrika noch nicht allzulange so gut aussieht wie jetzt. Es werden, trotz aller Wandlungen in der RSA, längst nicht alle Menschen dort gleich behandelt.
Die Apartheit wurde zwar per Gesetz abgeschaft, aber in vielen Köpfen ist sie LEIDER immer noch da.
Also gehe ich von der Unschuldsvermutung aus , bis das Gegenteil bewiesen ist.
unten schreibt jemand wie kann man denn die weiblichkeit dieser jungen frau bezweifeln ?
lol
na ganz einfach, man sieht diese person im tv und sagt sich: hm wieso läuft denn ein mann bei den frauen mit, was ist denn hier los ?
@frederik:
ich stimme Dir zu, aber es is(s)t der Mund, der manchmal den Umweg über das Auge nimmt.
hallo,sie ist frau,brauch nicht andere denken weil sie ist AFRIKANA ist.wenn sie ist vom AMERIKA nieman frag uber dass, jetzt ist genug mit diese spreachen.schluß
@alexander_baumstumpf
Bitte lest den Text von Alexander Baumstumpf vom Mi 9.Sep. 13:23.
Wieviele Fehler kann man in ein paar Zeilen machen, in denen die Gehirnleistung von anderen Personen kritisiert wird?
lol
@claudi K:
Entscheidend ist, was Du bist.
Natürlich kannst Du versuchen, daraus zu entkommen.
Aber die Biologie lässt sich nicht täuschen:
Wer wie eine Frau aussieht, aber ein Mann ist, bleibt ein Mann.
Da kommt es auf die Gene an, und die kann man nicht verändern.
@uwereinsberg:
SIE heißt Jarmila Kratochvilova, nicht Martina, arbeitet als Trainerin und ist verheiratet mit Kindern.
Was Du sagst ist also so ziemlich völlig falsch.
Arbeitest Du bei Radio Eriwan?
@jemjemde:
BItte schau mal bei ebay nach, ob es da nicht noch irgendwio restposten an Gehirnen gibt.
Von Diskreminireung kann hier keine Rede sein.
Wie shcon mehrmals erwähnthab die Gene großen einfluss auf die Sportlichen möglichkeiten.
Und Männer sind dahingehendt genetisch im Vorteil.
Egal ob sie/er/es sich nun als Frau/man oder sonst was fühlt, entscheident ist , ob die Chance gleichheit noch vorhanden ist.
Sonst Kann ja jeder Man der Bei Olympia froh ist teil zu nehmen, sich umoperieren und sagen, er fühle sich als Frau und bei den Frauen teilnehmen.
Klarer weise würde er/sie dann wiet besser im vergleich abschneiden.
@jemjemden
Klar darf der Zwitter starten, aber bei den Männern.
bissel make up und ein paar frauenklamotten,die meiner figur schmeicheln,schon werd ich von einem es zur frau.
ich hab den lauf gesehn und bin felsenfest davon überzeut,das hier im großen stil beschissen wurde....
mfg kocks
Das heisst, dass zum Besipiel ein Zwitter niemals an Sportwettkämpfen teilnehmen darf. Er existiert hier gar nicht , toll
Das ist für mich eindeutig diskriminierend
I am a man but i feel like a women.....Ich finde sie super sportlich wirklich toll!!
I am a man but i feel like a women.....Ich finde sie super sportlich wirklich toll!!
... so, nochmal kurz drüber nachgedacht: warum führt man den -wenn überhaupt- einen solchen Test nicht stillschweigend und mit dem Wissen der/des Betroffenen durch? Muß das denn an die Öffentlichkeit dringen? Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht weiss, wie das Ganze publik wurde.
... ich schäme mich dafür einfach nur. Bringen die Typen es doch tatsächlich fertig die Weiblichkeit einer Frau zu bezweifeln. Das geht dann erst durch die weltweite Presse und dann dauert der Test auch noch wochenlang.
Mir tut die junge Frau echt leid und ich hoffe, dass ihr Ego dies schadenfrei übersteht.
@ sandy:
natürlich ist es wichtig, zu wissen, ob sie Mann oder Frau ist.
Hier ginge es schließlich um Betrug, wenn sie als Mann bei einem Frauenwettbewerb teilnimmt. Und nicht nur Geld, sondern auch Fairness spiele hier eine Rolle.
Ich weiß nicht, ob Du diesen Lauf gesehen hast, aber die Dominanz war nicht zu leugnen und: (wie auch schon Markus K hier geschrieben ha) wer im Rampenlicht Gold gewinnt und auch behalten will, muss sich wohl dem Testergebnis stellen.
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