Eurosport - So 09.Aug. 11:00:00 2009
Die amerikanische Profiliga scheint David Beckham doch ans Herz gewachsen zu sein. Als Team-Eigentümer will der Superstar nach seiner Karriere in die "Major League Soccer" einsteigen - dabei möchte er als Spieler lieber früher als später den USA den Rücken kehren und wieder in Europa kicken.
"Ich bin definitiv daran interessiert. Ich möchte ein Botschafter der Liga sein", sagte der Mittelfeldspieler der Los Angeles Galaxy, der auch nach dem Ende seines Vertrags 2011 "immer noch beteiligt sein möchte".
Der englische Nationalspieler kann einen Klub kaufen oder eine Lizenz übernehmen. Der "Glamour Boy" will seinen Status als Fußball-Idol nutzen, um der europäischen Sportart Nummer 1 in den USA einen weiteren Schub zu verleihen. Als Spieler zieht es den 34-Jährigen im Januar wieder zurück nach Europa, um sich einen Platz in Englands Kader für die WM 2010 in Südafrika zu erkämpfen. Doch als Geschäftsmann ist die USA von 2011 an eine Option.
Fan-Wut hält den Engländer nicht ab
Auch von der Fan-Wut, die ihm kürzlich wegen seiner Untreue entgegenschlug, will Beckham sich nicht abhalten lassen. "Man kann es nie allen Recht machen. Es gibt immer jemanden, der sagt, es ist keine gute Idee, dass ich hier bin. Es gibt immer Hindernisse auf dem Weg. Bislang waren die Hindernisse recht klein", sagte der in Kalifornien nicht unumstrittene "Becks" - und ließ offen, ob er bei einem Deal für sein eigenes Team die Fußballschuhe schnüren will.
Sein Ärger mit den Anhängern war nach seinem Intermezzo beim AC Mailand allerdings schon recht groß. Sie beschimpften und verhöhnten ihn, Beckham ließ sich provozieren und musste 1000 Dollar Strafe zahlen. Sein Verhältnis zu den Fans soll sich verbessern. Von Galaxy verpflichtet, um die Ränge zu füllen, will er seinen Großauftrag als Zuschauermagnet in Zukunft ernster nehmen. "Als Spieler und als Mannschaft will man immer vor größerem Publikum spielen. Wir müssen das Interesse an dem Spiel weiter fördern."
Ex-Bayer Donovan kritisiert Beckham
Nicht nur der Streit mit den Fans, sondern auch ein Disput mit Mitspieler Landon Donovan sollte Beckhams Amerika-Freude zuletzt eigentlich getrübt haben. Der frühere Bundesliga-Profi hatte ihn in seinem Buch "The Beckham Experiment" gerügt und ihm unter anderem mangelnden Teamgeist vorgeworfen. Zwei Monate später scheinen die beiden Mannschaftskollegen jedoch wieder versöhnt: Torschütze Donovan sprang dem Engländer nach seinem Treffer beim 2:1-Sieg gegen New England Revolution am Samstagabend demonstrativ in die Arme. Zuspruch bekam Beckham von Bruce Arena: Die Arbeit mit dem Ausnahmespieler sei "fabelhaft", lobte der Galaxy-Coach seinen Star-Akteur. "David hat seine spielerische Klasse reden lassen."
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Kommentare 1 - 2 of 2
beckham taugt nix mehr .der hätte in 2.englischen liga ne chance
Das ist doch keine Untreue wenn ein Profi auswaerts spielt.
Das ist sein Beruf!
Das funktioniert doch bei den Frauen auch...
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