Berlin (dpa) - Bundesligist Hertha BSC will seinen serbischen Spieler Gojko Kacar von den Olympischen Spielen in Peking zurückbeordern. Der Hauptstadt-Club forderte den Fußball-Verband Serbiens auf, den Mittelfeldspieler «sofort» nach Berlin zurückzuschicken.
«Wir setzten konsequent um, was wir angekündigt haben», sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß der «Morgenpost Online». Zuvor hatten die Serben eine bis zum 9. August um 14.00 Uhr laufende Nachfrist verstreichen lassen. Die Hertha-Spitze hatte sie gewährt, nachdem die serbische Führung mitgeteilt hatte, noch internen Beratungsbedarf zu haben. Als die Serben sich auch zwei Stunden nach Fristende weder bei Hertha-Jurist Jochen Sauer, Anwalt Theo Paeffgen noch bei Manager Dieter Hoeneß meldeten, wurde der Bundesligist aktiv.
Sollten die Serben auf Herthas Aufforderung nicht reagieren, will Hoeneß rechtliche Schritte einleiten. «Dann rufen wir den internationalen Sportgerichtshof CAS an», sagte Hoeneß. Hertha würde Kacar in Peking belassen, wenn die Serben auf eine der Forderungen - Abschluss einer Versicherung, Abstellgebühr oder Übernahme des Gehaltes eingehen würden.


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