GP Türkei - Ferrari-Dominanz hält weiter an

Eurosport - Fr 09.Mai. 11:32:00 2008

Ferrari-Pilot Felipe Massa dominierte das 1. Freie Training beim Grand Prix von Istanbul in der Türkei und fuhr in 1:27,323 Minuten die Bestzeit. Zweiter wurde Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes mit 0,133 Sekunden Rückstand. Teamkollege Lewis Hamilton fuhr auf Rang drei.

2008 Spanish GP Ferrari Massa - 0

Bester Deutscher war Nick Heidfeld auf BMW-Sauber als Siebter bei einer Zeit von 1:29,024 min. Timo Glock im Toyota kam auf Platz zehn (1:29,103), Nico Rosberg im Williams auf 13 (1:29,367) sowie Force-India-Pilot Adrian Sutil auf Position 14 bei einer Zeit von 1:29,756 min.

Team Toro Rosso, das mit altem Auto an den Start ging, tat sich schwer und landete mit Sebastian Vettel (1:30,426) nur auf Rang 19. Überraschend Letzter in 1:30,732 min wurde Weltmeister Kimi Räikkönen, der nur drei Runden absolvierte. Der WM-Spitzenreiter musste seinen Boliden aufgrund eines Getriebeschadens in der Box lassen. In den ersten Runden konnte Räikkönen nicht ans Optimum gehen, weil die Strecke nach Säuberungsarbeiten kurz vor Trainingsbeginn sehr nass war.

Temperaturen um 15 Grad Celsius trugen zudem nicht dazu bei, dass die Fahrbahn trocknete. Erst 50 Minuten vor dem Ende der ersten Testphase trauten sich die Fahrer auf ihre fliegenden Runden. In der Folge gab es viele Dreher. Unter anderem erwischte es auch den Schnellsten Felipe Massa, der in einer Kurve zu schnell fuhr und von der Fahrbahn abkam. Unfälle gab es jedoch nicht.

Nur noch 20 Teams am Start

Heikki Kovalainen, der einen medizinischen Test bestand und nur deshalb nach seinem Horror-Unfall in Barcelona wieder an den Start gehen konnte, lag zunächst in Front. Doch dann kam der zweimalige Türkei-Sieger Massa auf die Strecke, arbeitete sich Stück für Stück heran und gab die Führung bis zum Ende nicht mehr her.

In der ersten Trainingssession des Rennwochenendes gingen nur zehn Teams mit 20 Fahrern an den Start, nachdem Super Aguri unter der Woche nach langem Kampf seinen Ausstieg aus der Königsklasse bekannt geben musste.

Maik Eckardt / Eurosport