Eurosport - Mo 09.Mrz. 11:06:00 2009
Martin Schmitt lag beim Einzelspringen von der Normalschanze in Lahti nach dem ersten Durchgang und einer Weite von 93,5 Metern noch auf dem zweiten Rang. Im Finale (84 m) stürzte der Deutsche aber auf Platz 14 ab. Sieger wurde der Österreicher Gregor Schlierenzauer vor dem Schweizer Simon Ammann.
Der Tag fing für die Springer bei der ersten Station des Nordic Tournament schon stressig an. Wegen zu starken Windes verlegte die Jury den Wettkampf kurzfristig von der Großschanze auf die Normalschanze. Dieser Umstand kam Schmitt im ersten Durchgang aber zugute. Denn der DSV-Athlet segelte auf 93,5 Meter und blieb damit nur vier Punkte hinter dem Halbzeitführenden Harri Olli (95/87,5 m) aus Finnland.
Aber im Finale wurde das Ergebnis noch ordentlich durcheinander gewirbelt und wie schon im Team-Springen wurden den deutschen Adlern auch im Einzelspringen die Flügel gestutzt. Der 30-jährige Schmitt setzte im Finale lediglich bei 84 Metern auf und blieb am Ende mit einem Rückstand von 22,5 Punkten deutlich hinter dem Sieger Schlierenzauer (242 Punkte) zurück. "Er wollte es unbedingt, ist aber nicht auf Höhe gekommen. Dadurch war nichts mehr zu retten", sagte ein enttäuschter Bundestrainer Werner Schuster über die deutsche Nummer eins.
Auch Michael Neumayer fiel von Platz 14 auf Rang 19 zurück, direkt hinter ihm landete Stephan Hocke. Der 18-Jährige Pascal Bodmer sicherte sich als 27. noch Weltcup-Punkte.
Österreich-Express rollt weiter
Nach dem ersten Durchgang (92,5) nur auf Platz vier, erkämpfte sich Seriensieger Schlierenzauer mit einer Weite von 92,5 Metern noch den Platz an der Sonne. Der 19-Jährige behielt gegen seinen schärfsten Konkurrenten im Gesamt-Weltcup, Ammann, mit sechs Punkten Vorsprung die Oberhand. Schlierenzauer feierte seinen 11. Saison-Sieg und den 22. Weltcup-Erfolg und führt im Kampf um die Kristallkugel fünf Wettkämpfe vor Schluss bereits 254 Punkte vor dem 27-jährigen Schweizer.
Mit einem Rückstand von acht Punkten lächelte der Russe Dimitry Vassiliev vom dritten Podestplatz (94,5/90). Olli verschenkte den Sieg mit 87,5 Metern und landete nur auf Rang auf vier.
Schlierenzauer auf Weg zu Titelverteidigung
Einen "Riesensprung" nach vorne machte Schlierenzauers Teamkollege Thomas Morgenstern von Platz 27. Versäbelte der Doppel-Olympiasieger mit bescheidenen 85 Metern den ersten Durchgang, zeigte der Kärntner im Finale seine Klasse. Mit der Tageshöchstweite von 95,5 Metern kletterte er auf Platz acht vor und sicherte dem rot-weiß-roten Team den dritten Top-Ten-Platz des Tages.
Andreas Kofler lieferte mit Platz sieben sein bestes Saisonergebnis ab. Wie Schmitt wurde auch Wolfgang Loitzl deutlich durchgereicht. Noch Fünfter im ersten Durchgang, verlor der Weltmeister zehn Plätze im Finale.
Mit dem Triumph in Lahti zeigte Schlierenzauer auch seine Ambitionen auf die Titelverteidigung im Nordic Tournament. Nach Lahti wird die Veranstaltung mit dem Springen in Kuopio fortgesetzt. Die letzten beiden Stationen sind Lillehammer und Vikersund. Der Sieger wird wie bei der Vier-Schanzentournee aus den addierten Punktezahlen ermittelt. Das nächste Springen im Nordic Tournament geht am 10. März über die Bühne.
Tipp: Verfolgen Sie den Wettkampf am Dienstag ab 17:00 Uhr im Live-Ticker auf eurosport.yahoo.de und im Eurosport-TV.
Kommentare 4 - 23 of 23
Ein bisschen mehr Konzentration Herr Schmitt, dann koennte kommende Saison das Ergebnis noch besser werden! Der Gesamtstand ist ja nicht mehr so schlecht, trotzdem fehlt es noch an der Konstanz von frueher. Den anderen Athleten kann man nur wuenschen: tretet endlich aus Martins Schatten und kaempft nicht fuer das Team Schmitt, sondern fuer das Team Deutschland! An die Medien: wir haben auch noch Springer, die nicht Martin Schmitt heissen, schenkt ihnen mehr Beachtung, dann sehen sie auch mehr Grund, sich zu schinden!
@ bognerthomas
G. Siegmund ist als Skispringer etwa so gut gewesen wie Fritzenwenger im Biathlon oder Schlickenrieder im Langlauf, also kein Spitzenniveau. Aber fürs Fernsehn gut genug. Aber der absolute Tiefpunkt ist und bleibt seit nun, ich glaube schon über zehn Jahren,
Fritzenwenger beim ZDF. Erbärmlich !
Deutsches Skispringen ohne Schmitt, ist wie Weihnachten ohne Geschenke.
Darum verzichte ich nächstes Weihnachten auf Geschenke und hoffe dafür das die nächste Saison ....
Von zehn Skisprungbilder deutscher Athleten sind bei Eurosport mindestens neun von Schmitt (nicht nur dieses Jahr). Egal ob Top oder Flop, selbst wenn er wie in den letzten Jahren die Quali nicht mal schafft. Wer ist die Topmeldung Schmitt. Für einen Sportsender erbärmlich, schade. Bolevarpresse !! Vielleicht liegt es auch daran, das sich Uhrmann, Hocke, Schoft u.s.w. nicht weiterentwickeln. Schmitt und die deutschen Medien wollen es doch gar nicht anders und der primitive deutsche Fernsehmob (80%) sowieso nicht. Dazu passen ja auch im Niveau die Leistungen der deutschen Mannschaft.
übrigends Schmitt hat in seiner ganzen Karriere 28 Springen gewonnen,da fehlen Schlierenzauer noch 6 Springen,diese Saison wird sichs wohl nicht mehr ausgehn,aber nächste zieht er schon an ihm vorbei
Schlierenzauer hat diese Saison 11 Siege geholt war 18 mal von 22 Springen auf dem Podest und war schlechtestenfalls 4ter im Weltcup und wenn er so weiterspringt knackt er die 2000 Punktemarke die bis jetzt
kein Skispringen geschafft hat,ausserdem ist er 19 Jahre alt und hat schon 22 Springen gewonnen er wird daher auch irgendwann die Bestmarke von Matti Nykänen mit 46 Siegen knacken,andere können davon nur Träumen
@jackson0815
Gerd Siegmund keine Ahnung wär dieser Typ ist aber Ahnung vom Skispringen hat er wenn er sowas von sich gibt scheinbar keine, Schmitt hatte klar bessere Bedingungen und man konnte heute auch sehn wie gut Küttel springt wenn er nicht tolle Bedigungen hat,heute konnte man die wahren Platzierungen der beiden sehn
so wärs auch bei der WM gelaufen wenn es einen zweiten Durchgang gegeben hätte
im ersten hatten er wie bei der WM etwas Glück mit dem Wind im zweiten hatte er das nicht
und dann sieht man halt sein wahres Potential,das ist im Moment halt um PLatz 10 rum
respekt herr schmitt
er hat lange nur im mittelmaß gesteckt und hat durchgehalten
er hat gekämpft und ist wieder einer der besten hinter den besten drei
wer hätte das gedacht
schlierenzauer war dieses jahr der beste
dann kommt amann knapp verflogt von loitzl
und dann kommen leute wie schmitt oder morgenstern
ihr redet alle von glück bei schmitt
haaaaaaaaaaaaallllllllllloooooooooooooooooooooo
wer hätte gedacht dass er jemals wieder so gut wird
und wer im gesamtweltcup 5 ist hatte nicht nur glück sondern auch sehr viel können
respekt herr
schlierenzauer war dieses jahr der beste
dann kommt amann knapp verflogt von loitzl
und dann kommen leute wie schmitt oder morgenstern
ihr redet alle von glück bei schmitt
haaaaaaaaaaaaallllllllllloooooooooooooooooooooo
wer hätte gedacht dass er jemals wieder so gut wird
und wer im gesamtweltcup 5 ist hatte nicht nur glück sondern auch sehr viel können
respekt herr
ich finde mit dem sieg bei diesem wettkampf hat schlierenzauer (nach der schlappe
bei der wm auf der großschanze) wieder einmal bewiesen, dass er der würdige
gesamtweltcupführende ist.
ich hoff er schafft auch noch die 12 siege von ahonen in einer saison !
man kann über glück oder beginungen oder sonst was solange reden wie man will, schlierenzauer ist einfach der beste. demnächst holt er sich schmitts punkterekord, dann bald den rekord von ahonen von 12. saisonsiegen: der ist einfach der beste und wird es sicher noch lange sein, der ist ja erst 19.
Leute seid mal froh das unsere Springer es wenigstens erst einmal schaffen bei mehr als der Hälfte aller springen wenigstens unter die ersten zehn zu kommen.
Einige vergessen wohl wie es in den letzten 3 Jahren war.
@Markus S: Stimmt nicht. Laut Gerd Siegmund hatte Schlierenzauer bei der WM bessere Bedingungen als Schmitt, den Sprung hat er durch technische Fehler selber vergeigt.
@fuzzi: Natürlich hatte Schlierenzauer Glück! Vor ihm war Rückenwind, nach ihm auch, nur bei seinem Sprung wars okay. Mit denselben Bedingungen wie Schmitt oder Olli wäre er genauso abgestürzt.
jackson0815, der schlierenzauer hat immer wind-glück? träumst du? was war denn bei der wm? er hat 1m/s mehr rückenwind gehabt im ersten durchgang als die drei springer vor ihm und er ist nur minimal weniger weit gesprungen. also denk dir mal was los ist wenn der wind gleich bei allen springern wäre.
Nur so zur Info, schlierenzauer ist nur mehr ca. 90 Punkte vom Punkterekord von Martin Schmitt entfernt, also ich denke nach der Saison gibts nen neuen Rekordhalter, außerdem fehlt ihm auhc nur mehr ein Sieg um mit Janne Ahonen gleichzuziehen. man dachte schon die 12 Siege in einer Saison werden nie wieder erreicht.
Die Story mit den Windverhältnissen ist nur noch peinlich. Der Wind ist ein erbärmlicher Versuch, die Schuld für die Leistung anderswo zu suchen.
Tatsache ist:
im gesamten Winter, in allen Springen kam Schmitt nicht über Platz 3 hinaus, aber er war auch oft hinter Platz 12. Dafür waren Schlierenzauer und Ammann Dauersieger und durchweg vorne dabei.
Der Schmitt hat nichts verschenkt, er hat nicht das erreicht, was er gerne gehabt hätte aber nicht kann!
Heute konnte man sehen, wie sich das Endergebnis nach zwei Durchgängen einpegelt.
Und man sieht auch, warum beim letzten Springen bei der WM in nur einen Durchgang Springer Medaillen bekamen, die eigentlich nicht in der Lage sind zwei Topsprünge zu zeigen.
Warum Eurosport von Podesplatz verschenken bei Schmitt spricht verstehe ich allerdings nicht. Er hat seine Leistung gezeigt und zwei mal hat er eben auch nicht Glück gehabt.
Oder will Eurosport die Leistungen der Springer die besser als Schmitt waren abwerten?!
jackson0815 - aus dir spricht der blanke neid!
schlieri hatte sicher nicht die besseren bedingungen als seine meisten konkurrenten.
oder was war da mit schmidt und olli? zweiter durchgang - fast kein aufwind - kein ergebnis!
na also - maul halten und nicht neidisch sein!
Naja, er hat immerhin den Weltmeister geschlagen;)
Und was dieser Schlierenzauer wieder mal Glück hatte mit dem Wind ist einfach nicht mehr normal. Irgendjemandem hat der seine Seele verkauft, anders ist das nicht zu erklären.
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