Eurosport - So 09.Mrz. 17:59:00 2008
Nach monatelangem Stillstand kommt erneut Bewegung in den "Fall Jan Ullrich". Die Anwälte des ehemaligen Rad-Idols verhandeln mit der Bonner Staatsanwaltschaft scheinbar über eine Einigung. Laut dem Magazin "Focus" soll Ullrich eine Million Euro Strafe zahlen und ein Doping-Eingeständnis abgeben.
Der gebürtige Rostocker, der bisher alle Verbindungen vehement bestritten hatte, soll demnach zugeben, in den Blutdoping-Skandal um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes verwickelt zu sein. Im Gegenzug wolle sich die Staatsanwaltschaft bereit erklären, das drohende Strafverfahren gegen Ullrich wegen Betrugs seines einstigen Arbeitgebers T-Mobile einzustellen.
Klöden bangt
Während die juristischen Auseinandersetzungen für den Tour-Sieger von 1997 damit vor einem möglichen Ende stehen, muss sein ehemaliger Team-Kollege Andreas Klöden eine Vorladung vor Gericht fürchten. "Ich habe meine Rechtsanwälte gebeten, den Sachverhalt aufzuklären und die zur Wahrung meiner Persönlichkeitsrechte erforderlichen Schritte zu ergreifen", erklärte Klöden, der somit auf die Anschuldigungen von Patrik Sinkewitz reagierte, in den Doping-Skandal verstrickt zu sein.
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