Eurosport - Mo 09.Feb. 23:50:00 2009
Jimmy White hat sich nach einem eindrucksvollen 5:0-Erfolg über Ken Doherty für das Hauptfeld der Welsh Open qualifiziert. Der sechsfache WM-Finalist schaffte nur zwei höhere Breaks - 65 und 54 Punkte. Es reichte aber, um den aus Dublin stammenden Doherty auszuschalten, der weiter seine Form sucht.
White hat vier Partien gewonnen, um sich für das vom 16. bis 22. Februar stattfindende Event zu qualifizieren. Der Londoner trifft in seinem ersten Match in Newport nun auf Ali Carter.
Schon in der ersten Runde der Welsh Open wartet auf die Snooker-Fans ein echter Kracher: Steve Davis trifft auf den amtierenden Weltmeister Ronnie O'Sullivan. Routinier Davis machte durch einen 5:2-Erfolg über Tom Ford das mit Spannung erwartete Duell perfekt.
Resultate:
Stuart Bingham 3-5 Ian Preece
Joe Swail 5-3 Marcus Campbell
Nigel Bond 4-5 Martin Gould
Stephen Lee 3-5 Jamie Burnett
Fergal O'Brien 5-1 Ricky Walden
Steve Davis 5-2 Tom Ford
Barry Hawkins 4-5 Paul Davies
Anthony Hamilton 5-3 Michael Holt
Michael Judge 5-2 Stuart Pettman
Ken Doherty 0-5 Jimmy White
Ian McCulloch 4-5 Mike Dunn
Dave Harold 5-1 Gerard Greene
Jamie Cope 3-5 Barry Pinches
Kommentare 1 - 5 of 5
Ich freue mich wirklich, endlichmal wieder den "Wirbelwind" sehen zu können
Es sollte vielleicht auch nicht unerwähnt bleiben, dass Jimmy White in seinem zweiten Qualifikationsspiel einen 0:4-Rückstand noch umgedreht hat, und in seinen Qualifikationsspielen zu den Welsh Open jeweils nach dem mid session intervall keinen frame mehr verloren hat. Die Ursache dieses Ergebnisses ist also nicht nur bei Ken Doherty zu suchen, für den es sicher nicht einfach ist, in einem kleinen Tief (schlecht fürs Selbstvertrauen) auch noch auf einen Spieler zu treffen, der in guter Form ist und offensichtlich reichlich Selbstvertrauen getankt hat.
Ich hoffe auch, dass Ken Doherty in den nächsten Jahren zurückkommen wird, er ist doch meiner Meinung nach das Aushängeschild des Snookersports, kein Spieler verkörpert so sehr den Ehrenkodex.
Aber auch ein Rücktritt wäre zumindest erträglich, Doherty machte auch als BBC-Experte beim Masters keine schlechte Figur, als sein verpasstes Maximum gezeigt wurde.
Jimmy war schon fast raus aus der Maintour und hat sich in beeindruckender Weise zurückgekämpft. Jimmys Absturz von 8. zum 35. und 60. Platz war schwindelerregend. Diese Saison auf Platz 65 konnte sich Jimmy schon 2x in die Endrunde kämpfen und ist wieder auf dem Weg nach oben. Vielleicht gelingt Ken das ja auch, wenn er sich an die Bedingungen in Prestatyn gewöhnt hat.
tja ken doherty......das wars wohl mit der karriere! er sollte besser zurücktreten
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