München (dpa) - Als Arjen Robben rot sah, zückte Florian Meyer zum Glück für den niederländischen Fußball-Nationalspieler und den FC Bayern München nur die Gelbe Karte.
Schalkes Lukas Schmitz hatte Robben beim 1:1 in der Allianz Arena mit einem rüden Tritt von hinten in die Hacke von den Beinen geholt. Der gestürzte Bayern-Angreifer sprang wütend auf und revanchierte sich mit einigen Metern Anlauf und einem leichten Stoß mit der Brust - Schmitz fiel um. «Es war definitiv keine Tätlichkeit. Robben stößt mit der Brust, nicht mit den Armen und auch nicht ins Gesicht», erläuterte Meyer im ZDF-Sportstudio seine Gnade mit dem Bayern-Star.
«Wenn er ins Gesicht gestoßen hätte, hätte die Sache anders ausgesehen», sagte der Unparteiische. So sei es eine Unsportlichkeit gewesen, die er mit der Gelben Karte angemessen geahndet habe. «Meine Reaktion war dumm», gestand Robben in der «Bild am Sonntag». Schalke- Coach Felix Magath hätte mehr als Gelb erwartet, auch Bayern-Trainer Louis van Gaal hatte in der 56. Spielminute das Schlimmste befürchtet: «Arjen darf das nicht machen. Er war glücklich mit der Gelben Karte.»


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Kommentare 1 - 3 of 3
floriandopetsberger spinner das war eine klare Rote karte für das @#$% Robben
moritz hebt bei einem rempler ab wie ein flugzeug
Die ganze Schiedrichtersache ist nur mehr peinlich.
Endlich ein Schiri, der erkennt dass ein Bauchrempler nun wirklich keine Tätlichkeit sondern höchstens eine Berührung. Die
Robben weiß auch, dass er als Leichtgewicht, nicht einmal den Lahm umwerfen könnte.
Lukas Schmitz hingegen hat sich einen Vorteil verschafft, und eine Verletzung des Gegenspielers locker in Kauf genommen. Und dann den sterbenden Schwan markiert - eigentlich rot, grobe Unsportlichkeit.
Es wird zu wenig Unterschied gemacht zwischen versuchten Körpervetzungen, und Rempeleien ohne jede Gefahr.
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