Eurosport - Sa 08.Nov. 10:29:00 2008
Mit einer 2:4 (0:0)-Auswärtsniederlage beim abstiegsgefährdeten SV Wehen-Wiesbaden hat sich Aufstiegsaspirant 1. FC Kaiserslautern am 12. Zweitliga-Spieltag gründlich blamiert. Dagegen feierte Alemannia Achen einen klaren 2:0 (0:0)-Erfolg gegen die TuS Koblenz. Nürnberg und Frankfurt spielten 0:0.
Der 1. FCK hat mit dem peinlichen Ausrutscher die Rückkehr an die Tabellenspitze verpasst. Vor fast 12.000 Zuschauern in der BRITA-Arena landete Wehen den ersten "Dreier" nach zuletzt drei sieglosen Spielen.
Innerhalb von fünf Minuten leiteten Ronny König (66.), Sanibal Orahovac (68.) und Erwin Koen (71. die Überraschung ein. Die enttäuschenden Lauterer verkürzten durch Srdjan Lakic (73.) auf 1:3, doch drei Minuten später machte König mit seinem zweiten Tor alles klar. Lacics (89.) zweiter Treffer kam zu spät für den FCK.
Gellendes Pfeifkonzert für "Club"
Fünf Tage nach der 0:1-Niederlage beim FC St. Pauli mussten die Nürnberger eine weitere bittere Pille schlucken. Die 37.760 Zuschauer in der WM-Arena quittierten die desolate Vorstellung des "Club" mit gellenden Pfiffen. In der turbulenten Schlussphase der Partie verhinderte der Pfosten bei einem Schuss von Christian Eigler (84.) Nürnbergs Sieg.
Zu allem Unglück verloren die Franken auch noch Innenverteidiger Jose Goncalves, der in der 52. Minute die Nerven verlor und wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah. Während der FCN den dritten Heimsieg in Serie verpasste, durften sich Aufsteiger Frankfurt nach zuvor sechs sieglosen Spielen über einen wichtigen Auswärtspunkt freuen.
Alles klar nach Halbzeit eins
Auf dem Aachener Tivoli zeigte die Alemannia wieder ihre gewohnte Heimstärke und feierte vor rund 18.000 Zuschauern den vierten Sieg vor heimischen Publikum. Patrick Milchraum (18.) und der Slowake Szilard Nemeth (21.) machten Aachens ungefährdeten Sieg bereits in der ersten Halbzeit perfekt.
Für die die auswärts noch sieglosen Koblenzer, die zum fünften Mal nacheinander in der Fremde verloren, und Trainer Uwe Rappolder brechen schwere Zeiten an.
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