Eurosport - So 05.Jul. 14:54:00 2009
Rekorde, Triumphe und kein Ende in Sicht: Wenn Roger Federer am Sonntag zum Finale gegen Andy Roddick antritt, wird wieder einmal Tennis-Geschichte geschrieben. Der Schweizer steht zum siebten Mal in Folge im Endspiel von Wimbledon, das gab es bei den Männern in der "Open Era" des Turniers noch nie.
Die große Frage aber lautet: Bricht Federer heute (ab 15:00 Uhr im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de) den Rekord von Pete Sampras, der es auf insgesamt 14 Grand-Slam-Titel brachte? Derzeit steht der Baseler bei ebenfalls 14 Erfolgen. Dass Federer mit einem Sieg zudem Rafael Nadal von der Spitze der Weltrangliste vertreiben kann, gerät fast schon zur Nebensache.
Der Protagonist selbst bleibt wie gewohnt gelassen. "Ich freue mich außerordentlich auf das Finale", lässt der 27-Jährige auf seiner Homepage wissen. Immerhin betont Federer, dass er "in Wimbledon bereits einige gute Matches gegen Roddick gespielt" hat. Genau genommen waren es drei, die er allesamt gewonnen hat. 2003 trafen sich die beiden Rechtshänder im Semifinale, 2004 und 2005 im Endspiel. Die Gesamtbilanz ist vernichtend für den US-Amerikaner, der 18 von 20 Vergleiche mit dem aktuellen Weltranglisten-Zweiten verloren hat.
Roddicks einzige Chance
Wo also soll Roddick den Optimismus hernehmen, dass es dieses Mal zum großen Coup reichen könnte? "Ich wusste nicht, ob ich in meiner Karriere überhaupt noch einmal die Chance bekommen würde, in einem Grand-Slam-Finale zu stehen. Doch nun ist es wahr geworden, und es ist ein Traum für mich", sagt der 26-Jährige. Der Texaner, der Lokalmatador und Mitfavorit Andy Murray aus dem Wettbewerb warf, schwimmt auf der Welle des Überraschungserfolges, und das ist seine Chance, seine einzige.
Federer agierte in der Runde der letzten Vier gegen Tommy Haas wie das sprichwörtliche "Schweizer Uhrwerk" und war bei eigenem Service unangreifbar. Dazu ist er immer sofort zur Stelle, wenn sein Gegenüber auch nur die kleinsten Schwächen offenbart - und die kommen in Roddicks Spiel immer wieder vor. Doch der gibt sich kämpferisch: "In den vergangenen Partien gegen ihn war ich immer relativ nahe dran." Auch Federer lobt seinen Gegner: "Ich bewundere seinen unglaublichen Aufschlag und seinen Kampfgeist, den er zeigt, wann immer er spielt".
"Das ist einfach mythisch"
Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es einer Sensation gleichkäme, wenn der Sieger am Ende nicht Roger Federer hieß. Auch die Eurosport-User sind sich sicher: 90 Prozent (Stand 5. Juli 11:00) glauben laut einer Umfrage (siehe Tennis-Seite eurosport.yahoo.de) an den 15. Grand-Slam-Titel des Schweizers. "Montags das Turnier auf dem Centre Court zu eröffnen und es dann am Sonntag an gleicher Stelle mit dem Finale zu beschließen - das ist einfach mythisch", erklärt Federer, der sich anschickt, seinen eigenen Mythos fortzuschreiben...
eurosport.yahoo.de begleitet Wimbledon 2009 live und ausführlich. Vom ersten Ballwechsel bis zum Matchball im Finale können Sie das Turnier im Live-Ticker verfolgen. Spielberichte, der Tennis-Blog und die besten Bilder aus Wimbledon runden das Angebot ab.
Kommentare 158 - 177 of 177
Habe schon ein Federer Fan tribute bei youtube gemacht---aber morgen werde ich ein ganz besonderes
machen--um den BESTEN ALLER ZEITEN zu ehren ;-)
Auf einer Wolke von Vertrauen
Wie verfehlt es war, an ihm zu zweifeln, hat Federer mit dem Titelgewinn in Paris und in den zwei Wimbledon-Wochen gezeigt – ohne neuen Coach. Federer umgibt eine grosse Ruhe, der Zaubermantel glitzert, er sei «auf einer Wolke des Vertrauens», sagte Boris Becker. Auch McEnroe räumte ein, man sehe hier den Federer von 2004 bis 2007. Der Basler strahlt jetzt wieder aus, was sein Fitness-Coach Pierre Paganini einst «lucidité» nannte, was unzureichend mit «Klarheit» übersetzt wird.
Federer steht am Sonntag im Final gegen Andy Roddick vor einer Rekordflut: Er ist zum siebenten Mal hintereinander im Wimbledon-Final. Es wäre sein sechster Titel. Er bestreitet zum zwanzigsten Mal einen Grand-Slam-Final und überholte damit Ivan Lendl. Nicht zuletzt wäre der Schweizer bei einem Sieg am Montag wieder die Nummer 1 und überträfe mit 15 Grand-Slam-Titeln Pete Sampras, der für seine 14 Titel aber 12 Jahre brauchte – fast doppelt so lange wie der Schweizer. Federer freut sich nicht nur wegen seiner Bilanz von 18 Siegen in 20 Partien auf den Final gegen den Amerikaner. Roddick sei ein «lustiger Kerl», «ein unglaublicher Kämpfer», der schwitze «wie gestört».
Mit Roddick und Federer treffen zwei verheiratete Männer aufeinander – eine Seltenheit. Dass er das Tennis wegen des Kindes, das bald zur Welt kommt, vernachlässigen könnte, glaubt Federer nicht. Ausserdem wolle Mirka, dass ihn das Kind noch spielen sehe. «Ich muss also nur schon wegen Mirka noch ein paar Jahre spielen.» Gut, wenn Männer auf ihre Frauen hören.
Federer gehört für mich zu den besten 3-4 Spielern aller Zeiten. Ob er der beste ist, soll jeder für sich entscheiden. Es ist halt auch sehr schwierig Spieler unterschiedlicher Zeitepochen miteinander zu vergleichen. Freuen wir uns doch einfach darüber, dass Federer und Nadal in den letzten 3-6 Jahren für unheimlich gute Matches/Geschichten gesorgt haben und dass es auch viele andere interessante Typen auf der Tour gibt! Federer als arrogant zu bezeichnen ist genau so Schwachsinn wie Nadal als Anabolika-Mann zu umschreiben. Beides sind Topsportler und verdienen Respekt, auch wenn man nur von einem der beiden Fan ist. Im Übrigen mögen sich die beiden sehr gut und ich bin mir sicher, die fänden das unglaublich schwachsinnig, was hier einige vom einen Lager über das andere Lager ablassen...
@ dammir
bitte keine kommentare verfassen wenn man keine Ahnung hat -- Überhaupt gar keine!!!
Federer wird den Rekord von 14 brechen!!!!
"Bevor Roger Federer nach der Pressekonferenz in Wimbledon jeweils den Saal verlässt, schaut er kurz in die Runde und wirft den Journalisten ein rasches «Ciao» zu, was diese ebenso beantworten. Das hat im Rummel um den Schweizer etwas seltsam Persönliches, und für einen flüchtigen Augenblick schrumpft Federer vom Star in Übergrösse auf das Format eines gewöhnlichen Menschen."
Christine Steffen NZZ
Federer arrogant ? ja vielleicht, aber ohne aggoganz gewinnst du nun mal nix. jeder der leistungssport betreibt, kann das nachvollziehen
wenn du ein großes turnier gewinnen willst, musst du deinem gegner permanent vermitteln, dass du 100% überzeugt davon bist, dieses spiel zu gewinnen. wenn du das nicht tust, hast du schon verloren. dieses verhalten kann im frauentennis noch besser beobachtet werden. körpersprache ist absolut entscheidend.
auch federer hat damit ab und zu probleme, siehe FO Finale letztes jahr.
also bitte nicht gleich verurteilen, wenn ein spitzensportler etwas arrogant wirkt. oder was ist bitte mit schumacher, armstrong, jordan, senna, ronaldo, zidane uvm. die sind oder waren alle arrogant, wahrscheinlich noch um ein vielfaches mehr als federer
heute ist der denkwürdigste tag in der Tennisgeschichte!!! COME ON ROGER---HEUTE WIRST DU DER
BESTE ALLER ZEITEN--
Wenn man Federer nicht leiden kann, ist es natürlich am einfachsten, wenn man seine Erfolge relativiert, indem man seine Gegner schlecht macht. Umgekehrt kann man als federerphiler (ein, in diesem Forum, angebrachter Neologismus) Nadal, Murray und Nole als überragend hochstilisieren, sodass die Niederlagen von Federer nicht sonderlich schwer wiegen und seine großen Erfolge, trotz "großer" Konkurrenz, noch mehr an Glanz gewinnen. Ich wage zu behaupten, dass im Mittel alle Generationen der letzten 30 Jahre in etwas gleich stark waren. In den 70ern waren die Überragenden Borg und Connors (mit Abstrichen Vilas), in den 80ern Lendl, Wilander, McEnroe (mit Abstrichen Becker), in den 90ern Sampras und mit weitem Abstand Agassi. Heute haben wir Federer und Nadal, sowie einige vielversprechende, die wohl die Zeit nach 2010/2011 dominieren werden.
Roddick, Ferrero, Hewitt und Safin sind nicht schlechter als Kuerten, Muster und Rafter oder Chang, Kriek und Cash. Ich würde sogar behaupten, das wir mit Federer/Nadal aktuell die beste Doppelspitze seit Emerson/Laver haben (einfach wie sie den Sport prägen) und wir uns nur darüber freuen können.
Man kann nur hoffen, dass nach Federers (in 3-4 Jahren) und Nadals Rücktritt (morgen oder in 10 Jahren, wer weiß das schon^^) herausragende Spieler in ihre Fußstapfen treten können und uns weiterhin spektakuläres Tennis bieten können oder zumindest den Fans, mir persönlich gefallen auch Spiele ohne ihre Beteiligung (oft sogar weitaus besser!).
P.S.: @ nadal_number_1: Du bist sehr lustig...kann ich dich als Clown für einen Kindergeburtstag arrangieren?^^
Es ist traurig, daß es hier Menschen gibt, die ständig Federers Leistungen relativieren wollen. Im Sport ist es nun einmal so, daß es Ausnahmekönner gibt und er ist halt einer davon. Er verkauft sich gut, ist smart und bescheiden, sympathisch und fegt halt alle noch so tollen Tennisspieler vom Platz. Er ist der beste Spieler in der Geschichte, basta. Jeder der das anzweifelt sollte nicht per Hausmeisterart fachsimpeln sonder mal selbst einen Tennisschläger in die Hand nehmen, um zu sehen was Sache ist. Go on roger!!! Du schaffst sicher 20 Grand Slams und Nadal wird nur eine kurzzeitige Modererscheinung
dammir zeigt ein gutes Beispiel für puren Neid
Magier ohne Kräfte
Dem gewöhnlichen Menschen hatte er sich in den letzten Monaten angenähert; aber nicht auf eine Art, die ihm behagte. Der Magier schien die Kräfte verloren zu haben, und er schien ratlos, wie er sie wieder aktivieren könnte. Im August 2008 musste er die Nummer 1 Rafael Nadal überlassen, der Start in die neue Saison missriet. Der 27-Jährige gewann kein Turnier, er wirkte verunsichert und zertrümmerte in Key Biscayne gar einen Schläger. Das war ihm zuletzt 2001 in Hamburg passiert. Der funkelnde Zaubermantel, der ihn beinahe unangreifbar gemacht hatte, schien abgegriffen. Das spürte er selber, aber ebenso witterten es die Gegner, die vom angeschlagenen Selbstvertrauen des Meisters profitierten. Die Tipps blieben nicht aus. «Bevor Nadal so stark wurde, konnte Federer Mängel im Umfeld mit seinem Talent ausgleichen», sagte etwa der Altstar John McEnroe, «nun ist er an einem Punkt, an dem er ohne Coach nicht weiterkommt.»
Was Federer von voreiligen Schlüssen hält, sagte er am Samstag in Wimbledon in Bezug auf Nadal: Er finde es unfair, wie schnell Spieler abgeschrieben würden. Dass er damit auch sich selber meinte, war offensichtlich. Hier in England, ergänzte er, würde er sowieso keine Zeitungen lesen: «Ich will mich vom Geschwätz nicht beeinflussen lassen.» Er habe schnell gemerkt, dass die Presse versuche, einen Zwist zwischen ihm und Murray zu kreieren.
Leute entspannt euch alle mal....
Ich mag Federer sehr aber die Zeit wo Federer die Nummer eins jahrelang war, waren doch irgendwie langweilig auch wenn es beeindruckend ist !
Ich bin sehr froh, dass Federer ernsthafte Konkurrenz bekommen hat und das von echten Typen.
Nadal kloppt zwar nur drauf, und Murray hat ein Riesen mentales Problem aber es ist endlich wieder spannend !
Hey Leute ist doch so viel interressanter als nur Rogers beeindruckendes unheimlich variables und elegantes Spiel zu sehen.
federer ist schei.sse - allein dein Nickname zeigt schon dass du ein Kind bist.
Neustes Nadal Update:
Rafael Nadal gesteht ein aussereheliches Kind Namens Mike zu haben........
@ Federer Fans: Wir wissen war wir an unserem Roger haben !! :) so ein toller Sportsmann.. einfach Unglaublich.
Naja, es gibt halt leider immer wieder viele Neider... darunter sind sicher auch viele gefrustete Nadal Fans dabei.
Fakt ist: Zu 90% wird er am Sonntag seinen Grand Slam Titel Nr.15 holen ;-) ..
... auch du bist ein lieber dammmmmmir.....
dammir82
... es gibt in der deutschen sprache den buchstaben ö....
aber das ist ja der kleinste fehler bei deinem armen post.... wenn du kein feigling wärst, würdest du deine adresse hier veröffentlichen... den rest würde die natur erledigen....
das selbe gilt übrigens auch für den versager maik....
Maik S oder Federer ist sch eisse: Du bist wie eine Mistfliege - bei dir muss man auch mehrmals draufhauen, bis du dich nicht mehr bewegst.
Noch 2, 3 Mal wirst du gelöscht, dann gibst auch du Ruhe.
Maik die besten Männer heulen---sogar Rambo hat geheult im ersten teil---das macht eben Legenden aus ;-)
Sch.... Roger Federer,Sch.... Rafael Nadal,Sch.... ihre fans!!!!!! Leute die kein eigenes leben haben und leben das leben der anderen,vor dem fernseher sitzen und drucken daumen das ihr roger oder rafa(die beide 50/100 mil auf der bank haben und zusammen fast 100 titel) gegen einen spieler jenseits der top 100 gewinnen,der sich die spielkleidung selber kaufen muss,sich irgendwie von turnier zu turnier schlappt weil er keine kohle hat.Und dann kommt auf den center court ein schwuchtel,tragt eine tasche mit 4 flaggen drauf mit denn er sagen will "guckt mal,ich habe alle 4 slams gewonnen",an seinen schuhen steht RF,er hat kein gewohnliches trainungsanzug sondern ein anzug wie ein admiral... und dann kommen die blodmanner auf dem tribunen,feuern einen mann der weint weil er sein 15. gs nicht gewonnen mehr an als einen der weint wenn er einen challenger gewinnt und damit auch 5 ooo euro und 75 punkte
Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo!-Nutzer? Kostenlos Registrieren.