Eurosport - Mi 08.Jul. 21:56:00 2009
Mark Cavendish hat die 2. Etappe der Tour de France gewonnen und damit für den erwarteten Triumph vom Team Columbia gesorgt. Im Massensprint siegte der Brite vor Tyler Farrar (Garmin) und Romain Feillu (Agritubel). Neun Kilometer vor dem Ziel hatte das Hauptfeld vier Ausreißer eingeholt.
Der Sprint wurde nach 187 Kilometern von Monaco nach Brignoles von Columbia mustergültig vorbereitet. Cavendish musste, wie er im Siegerinterview selbst sagte, nur die gute Vorarbeit seines Teams vollenden. Farrar konnte als Einziger das Tempo des Columbia-Zuges mitgehen, hatte aber in Punkto Endgeschwindigkeit dem Briten nichts entgegenzusetzen. Cavendish konnte bis zum Zielstrich noch ein paar Radlängen zwischen sich und den US-Amerikaner bringen.
Ciolek geht die Kraft aus
Der beste deutsche Sprinter Gerald Ciolek musste eine entstandene Lücke zu Farrar schließen, bevor dem 22-Jährigen dann in der Entscheidung die Kräfte schwanden. ""Das Loch konnte ich dann noch zufahren, für einen Platz ganz vorne hat es leider zu viel Kraft gekostet", sagte der Milram-Profi. Aus dem Windschatten von Ciolek zogen dann noch Feillu, Thor Hushovd (Cervélo)und der Japaner Yukiya Arashiro (Bouygues Telecom) am Deutschen vorbei.
Auf Grund eines Sturzes vor einer Schikane auf dem letzten Kilometer mussten einige Fahrer den Notausgang wählen und schieden aus dem Kampf um den Tagessieg aus. Leidtragende waren unter anderem der Belgier Tom Boonen (Quick Step) sowie die italienischen Sprinter Daniele Bennati von Liquigas und Danilo Napolitano vom Team Katusha. Zeitabstände wurden im Ziel nicht gewertet, weil der Sturz innerhalb der letzten drei Kilometer geschah. Somit gab es keine Veränderungen in der Gesamtwertung, die weiterhin von Fabian Cancellara (Saxo Bank) angeführt wird.
Ausreißer bestimmen die Etappe
Fabian Wegmann hatte sich heute viel vorgenommen und versuchte sich auf dem Weg zur ersten Bergwertung nicht nur einmal vom Feld abzusetzen. Als der Finne Jussi Veikkanen (Française des Jeux) wenig später die entscheidende Attacke setzte konnten sich nur der Niederländer Stef Clement (Rabobank) sowie die Franzosen Cyril Dessel (AG2R) and Stéphane Augé (Cofidis) anschließen. Wegmanns Versuch noch nachzusetzen blieb ohne Erfolg.
Das Quartett bestimmte die Rennsituation bis kurz vor dem Ziel und konnte alle weiteren Sprint und Bergwertungen unter sich ausmachen. Vaikkanen holte sich die meisten Zähler im Kampf um das Bergtrikot und geht auf der 3. Etappe im gepunkteten Trikot an den Start. Clement, der die meiste Führungsarbeit der Fluchtgruppe leistete, wurde als kämpferischster Fahrer ausgezeichnet und fährt morgen mit der roten Startnummer.
Soloritt bleibt erfolglos
Lange Zeit war Saxo Bank, das Team um Cancellara, in der Nachführarbeit auf sich allein gestellt, ließ die Fluchtgruppe aber nie weiter als fünfeinhalb Minuten ziehen. Erst spät schalteten sich mit Columbia und Cervélo die Teams der Sprinter in die Tempoarbeit ein.
Kurz bevor die Ausreißer nach fast 165 Kilometern in Führung liegend geschnappt wurden, versuchte Mikhail Ignatiev auf eigene Faust sein Glück. An einem letzten Anstieg nahm sich der 24-Jährige russische Zeitfahrspezialist ein Herz und flog an den Ausreißern vorbei. Weniger als fünf Kilometer vor dem Ende musste aber auch der Katusha-Profi seine Hoffnungen auf einen Tagessieg begraben.
Im Finale der Etappe ließen die Equipe des späteren Siegers und das Team Milram nichts mehr anbrennen und hielten das Tempo bis zum Zielsprint hoch. Lance Armstrong (Astana) kam wie alle Favoriten mit dem Hauptfeld ins Ziel.
TV-Tipp:
Der Kampf ums Gelbe Trikot täglich Live: Verfolgen Sie die Tour de France hautnah mit allen 21 Etappen von Monaco nach Paris, über Pyrenäen und Alpen, durch Regen und Hitze in unseren ausführlichen TV-Übertragungen, mit dem Eurosport Player oder im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de!
Kommentare 1 - 16 of 16
@rudi00025 stimmt hatte ein super Sonntag, bin mit dem Rennrad gefahren. Na klar gedopt mit Wasser!
Schöner Sprint von Mark, die anderen hatten keine Chance. Und sehr gut angefahren von Martin. Zur Übertragung. Die Bilder sind okay, die Reporter - naja - Geschmackssache. Ich leg mir immer den englischen Kommentar über die Bilder, weil ich die beiden nicht gut finde. Zu unkritisch und oft nicht auf der Höhe des Geschehens weil mit anderen Dingen beschäftigt, wie Wein, Brotkrusten usw. Aber das bin ich inzwischen gewohnt. Heute hab ich auch mal beim ZDF reingeschaut, war ganz okay. Wenigstens hatte man dort das Gefühl, sie setzten sich mit dem Thema Doping auseinander. Und Leute wie EPO-Lance, Boonen usw. haben dort nicht so ein Forum wie bei ES. Aber das liegt eh am Sender, die Reporter mögen auch anders denken. Die dürfen halt nicht alles sagen, hab ich so manchmal das Gefühl.
zu Toni Marshall: Was mit Doping alles möglich ist....
@nehcbes
immer bist du am lästern über eurosport, aber täglich im forum, komisch oder?
rudi00025, redest du vom Fußball? Oder Schwimmen? Tennis?
Bitte sei doch etwas genauer.
@pisato_girl der kommentator hat sich mehrmals dafür entschuldigt und sowas passiert im eifer des gefechts oftmals... daran merkt man nur das die typen mit vollem herzblut dabei sind!!! das ist wohl eher positiv als negativ , obwohl du hättest lieber den sat.1 kommentator der tour de france wieder oder was?
machodijai
nein, alle ausser hallen-halma
peinlich is das hier schonwieder.... die übertragung ging voll in ordnung und die kommentatoren verstehen was von ihrem fach....
super eurosport und das ohne dummen ton....
Lieber rudi00025, wenn es danach gehen würde, müsste man die meisten Sportarten meiden.
Ciolek hatte auch so 300 Meter vor dem Ziel Probleme weil glaube ich Napolitano das Hinterrad quer stand dann musste er die Lücke selber zu fahren....
Ich verstehe nicht,daß sich noch Jemand für diesen betrugs-und Lügensport interessiert.
Schönen Sonntag
großes lob an EUROSPORT
hier kann man alle Plazierungen aller Fahrer nachlesen
Schade, dass Cilok seinen Sturz nicht voll durchziehen konnten(wegen eines Sturzes)
sonst wäre er wohl 2. oder 3.
wieso immer wieder das thema doping? keiner kann für einen sportler seine hand ins feuer legen! es ist wichtig, dass wir spannenden sport erleben!
Milram war endlich mal wieder so wie früher T-Mobile für Zabel unterwegs könnten sie öfter bringen weiter so
super die Jungen Wilden ,sie sollen alle mal zeigen wir werden nicht mitspielen wenn die etablierten ihre machenschaften ausbreiten bravo ,kann man nur noch die verantwortlichen heranziehen ,aber solange die organisatoren mitverdienen werden solche Leute wie Amstrog, und bohnen machen was sie wollen und diesen Radsport vernichten, egal ob diese Leute privat , cokain oder andere Drogen einnehmen, sollten sie wissen nicht alle Radsportbegeisterte ,sind ihrer Meinung ,es ist ja Privat ,,, fragt sich doch jeder ,, was bleibrt denn von der supstanz,, übrig im Körper,, nach Meinung der offiziellen nichts , da kann man sich nur abwenden ,,. anscheinend haben diese profi-dopper keine Moral und Ethik . Und wie alle andere Sportbegeisterten Menschen verarscht werden, und noch jubeln dazu einfach eckelhaft diese Amstrog- und Bohnen lügen ,, hätten sie nur einen funken Anstadt, würden sie von sich aus nie mehr Fahren .. sie fehlen in keinem Rennen .Für jeden ist ein neuer junger mann da
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