Eurosport - So 05.Jul. 21:13:00 2009
Gabriele Tarquini (SEAT) hat den ersten Lauf beim WTCC-Rennwochenende in Porto gewonnen. Der Italiener feierte einen Start-Ziel-Sieg vor Robert Huff im Chevrolet und seinem Teamkollegen Yvan Muller. Der deutsche Hoffnungsträger Jörg Müller landete in seinem BMW nur auf Platz elf.
Das Rennen musste schon nach der zehnten Kurve für längere Zeit unterbrochen werden, nachdem BMW-Pilot Augusto Farfus auf regennasser Strecke ins Rutschen kam und den Schweizer Alain Menu in die Begrenzungsmauer schob. Anschließend entwickelte sich eine Massenkarambolage, an der rund ein Drittel des Fahrerfeldes beteiligt war.
Hernandez ins Krankenhaus
Farfus wurde für die Aktion mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Bereits ein paar Kurven zuvor kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem holländischen Lada-Piloten Jaap van Lagen und BMW-Fahrer Sergio Hernandez. Der Spanier musste anschließend zum Röntgen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Nach dem Re-Start übernahm Tarquini sofort die Kontrolle über das Feld und steuerte auf dem Circuito da Boavista einem Start-Ziel-Sieg entgegen. Auch von zahlreichen Angriffen des zweitplatzierten Chevrolet-Piloten Huff ließ sich der routinierte Italiener nicht aufhalten und feierte am Ende seinen zweiten Saisonsieg.
Muller verteidigt Gesamt-Führung
Dahinter landeten mit Titelverteidiger Muller und dem Lokalmatadoren Tiago Monteiro zwei weitere SEAT-Fahrer auf den Plätzen drei und vier. Muller verteidigte damit seine Führung in der Gesamtwertung, hat aber nur noch sechs Punkte Vorsprung vor seinem Teamkollegen Tarquini.
Für BMW endete das 1. Rennen in Porto enttäuschend. Hinter Nicola Larini (Chevrolet), Jordi Gene und Rickard Rydell (beide SEAT), landete Farfus als bester Pilot der bayerischen Marke auf Platz acht. Als bester Privatfahrer konnte sich BMW-Fahrer Stefano d'Aste auf Rang zehn platzieren.
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