Wimbledon - Wachablösung an der Spitze?

Eurosport - Di 08.Jul. 07:45:00 2008

Im dritten Anlauf hat es Rafael Nadal endlich geschafft. Der Spanier bezwang den fünffachen Wimbledon-Champion Roger Federer in einem packenden Final-Krimi mit 6:4, 6:4, 6:7 (5:7), 6:7 (6:8), 9:7 und setzte damit der unglaublichen Serie des Schweizers mit 65 Rasenerfolgen hintereinander ein Ende.

TENNIS 2008 Wimbledon Nadal - 0

"Es ist unfassbar, für mich hier zu gewinnen. Es ist ein Traum und war wohl mein emotionalstes und bestes Match überhaupt", sagte ein überglücklicher Nadal nach seinem Triumph. Der 22-Jährige ist der erste Spieler seit dem Schweden Björn Borg 1980, dem das Double bei den French Open und im All England Club gelingt.

Mit wilder Entschlossenheit und nach einem harten Kampf beendete Nadal die Regentschaft von Federer an der Church Road. Sandmann "Rafa" hat bewiesen, dass er lange nicht nur auf der roten Asche eine große Gefahr für den Branchenprimus ist. Nun hat er ihm auch den bedeutenden Titel auf dem "Heiligen Rasen" weggeschnappt.

Nummer 1 so nah wie nie

Der "Fed-Express" verliert an Geschwindigkeit und musste nun auch seinen Traum begraben, als erster Profi der Geschichte sechs Mal hintereinander in London zu gewinnen. Doch der 26-Jährige zeigte Größe und trug die Pleite mit Fassung: "Es ist die bislang schlimmste Niederlage meiner Karriere. Ich habe wirklich gekämpft, aber mehr konnte ich nicht tun."

Für die 232. Woche nacheinander steht Federer (6600 Punkte) nun an der Spitze der Weltrangliste. Doch auch in der Bestenliste sitzt ihm sein Dauerrivale Nadal (6055) im Nacken. Der Vorsprung des Eidgenossen ist auf 545 Punkte geschrumpft. Ist es nur eine Frage der Zeit bis der spanische Modellathlet auch diesen Gipfel erklimmt, oder kann sich der "Maestro" weiter behaupten? Die Hartplatz-Saison steht bevor und auf diesem Belag fühlen sich beide wohl. Es bleibt also spannend...

Duo dominiert die Tour

Seit Roland Garros 2005 haben Federer (8) und Nadal (5) 13 der letzten 14 Grand-Slam-Titel unter sich aufgeteilt. Einzige Ausnahme: Novak Djokovic bei den diesjährigen Australian Open. Im 18. Duell hat "Rafa" seine positive Bilanz gegen Federer auf 12:6 ausgebaut. Obwohl der Mallorquiner mit dem Basler auf Augenhöhe steht, bringt er ihm viel Respekt entgegen: "Roger ist ein großer Champion. Er hat immer eine positive Haltung, egal ob er gewinnt oder verliert. Ich bewundere ihn wirklich sehr."

Annika Julier / Eurosport

Kommentare 43 - 62 of 62

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  1. wenn man sieht wie roger im tie break im 3ten und im 4ten agiert hat und auch in den runden zuvor (safin ist auch kein schlechter) dann hätte die sache auch schnell ganz anders herum sein können. Wenn Federer den pot geholt hätte wäre er der champion gewesen und die leute würden nicht von einer wachablösung sprechen. der titel ist hart für roger aber er weiß dass er der bessere und konstantere spieler ist. er machte am sonntag auffällig viele leichte fehler und vergab riesen chancen. (viele vorhände, 4:1 im 2ten vorne,...).
    er brauch sich jetzt auch nicht einzugraben, da er auf den hartplätzen sehr gut spielt. nadal hat ihn auf hardcourt soviel ich weiß noch nie geschlagen und hat schon oft gegen topp20 spieler verloren. außerdem wird sein kräfteverschleiß ihm dieses jahr einige probleme bereiten, weil olympia und us open sehr eng aufeinander folgen und auf hartplatz tuen diese weiten wege noch mehr weh.
    federer ist und bleibt die wahre#1
    beide nadal und roger sind top leute und es wird dem tennissport in zukunft einige klassiker mehr bescheren
    federer ist der symphatischte und abgeklärteste
    go roger

    Von Federer-Fan, am Di 8.Jul. 21:02
  2. mann sollte einfach realistisch bleiben!klar hat roger grosses geleistet und gehört mit sicherheit zu den besten spieler aller zeiten,aber man sollte aufpassen mit der aussage roger sei besser als nadal...nadal ist erst 22 jahre alt und somit in den besten sportlerjahren..4-5 jahre wird er mit sicherheit noch auf diesem niveu spielen trotz verletzungen...praktisch bei jedem duell der beiden sieht man dass wenn der ball im spiel ist nadal klar der bessere ist..roger hingegegen ist gegen nadal extrem vom eigenen aufschlag abhängig,aber auch der reichte gestern nicht!
    ihr könnt noch so schreiben dass roger der vielseitigere spieler ist,dass mag gegen andere zutreffen aber nicht gegen nadal..
    auch die regenpausen kamen roger zu gute dass er sich ein wenig sammeln konnte sonst währe das spiel schon eher vorbei gewesen..
    in den direkten duellen führt nadal auch klar und er hat roger auf allen belagen geschlagen...
    wenn man das alles in betracht zieht ist nadal der bessere spieler und wie schon erwähnt 4-5 jahre hällt er dass noch durch

    Von andrej.poschi@..., am Di 8.Jul. 13:22
  3. Ich komme aus Mallorca.aus der Heimatstadt von Nadal- "Manacor"!!
    Ich kenne Rafa seitdem er ein Kind ist. Ich kann Euch nur sagen:dieser Kerl ist so bescheiden geblieben. Von Hochnässigkeit keine Spur.Er ist ein Pfundskerl,der bescheiden geblieben ist.
    Wetten,dass er vor Ende des Jahres die Nummer 1 wird. Gruss aus dem sonnigen Mallorca

    Von manolo_henares, am Di 8.Jul. 6:06
  4. Fakt ist:

    Nadal ist der bessere Sandplatzspieler, Federer ist hier die Nummer 2.

    Nadal ist nun mit Federer auf Augenhöhe auf Rasen. Also beide die Nummer 1.

    Auf dem Hartplatz ist Federer unumstritten die Nummer 1. Nadal ist dort einer unter mehreren und kann von den Top-20-Spielern geschlagen werden (Stand 2007).
    Es wird interessant zu sehen wie Nadal sich auch auf diesem Belag entwickelt hat. Es ist für mich sehr auffallend wie er sich auf Rasen deutlich verbessert hat. Ich denke daß er auch auf Hartplätzen besser geworden ist.

    Federer ist wohl der kompletteste Spieler der Geschichte. Er kommt auf dem nicht so geliebten Sand immer wieder ins Finale. Allerdings ist zu sehen dass Federer (allerdings auf höchstem Niveau) stagniert. Er wird sich wohl nicht mehr weiter entwickeln, seine Möglichkeiten sind ausgereizt. Sein Spielstil wird ihn allerdings nicht so verletzungsanfällig machen wie Nadal.

    Nadal wird besser und besser. Er hat die Agressivität der Jugend. Mal sehen ob dieser kraftraubende Stil mehrere Jahre hält. Er ist wesentlich athletischer wie Federer, aber ich halte die Gefahr daß er eine Kurzerscheinung im Tennis ist für hoch. Seine Persönlichkeit ist noch nicht entwickelt wie in einigen Situationen zu sehen ist, wo er sich manchmal ein wenig hochnäsig zeigt, oder unmütig und ungeduldig bei Siegerehrungen auftritt. Aber das wird kommen. Er ist wohl von Grund auf ein guter Kerl.

    Im Augenblick sehe ich Federer noch als die knappe Nummer 1. Dies muß er aber in der nun kommenden Hartplatzsaison beweisen. Sollte Nadal auch dort in die Finales kommen und auch einige gewinnen dann haben wir wohl eine neue Nummer 1 oder 2 Nummer 1.

    Ich gebe Djokovic (er kann zwischendurch mal die beiden etwas Ärgern, aber mehr nicht) und anderen keine Chance in dieses Duo einzubrechen. Es ist ein Ausnahmezustand im Tennis, daß zur gleichen Zeit 2 solche Typen ihr Unwesen treiben.

    Von GwmFranky36Bkk, am Di 8.Jul. 3:27
  5. spricht hier das schweizer Herz? Wawrinka ist zweifelsohne ein guter Spieler. doch glaub ich nicht dass er längerfristig Top5 sein kann. dafür ist seine Physis nicht ausreichend. Monfils ist für mich kein Spieler für die Top10. Roddick kommt die verlangsamung des Spiels nicht entgegen. Dawydenko hat zu wenig Gewinnschläge. Mir fällt im Moment echt keiner ein. Aber das war ja eh schon immer so, dass 2, 3 Spieler die Szene bestimmt haben. Das ist jetzt auch nicht wirklich was Neues

    Von philipp.baum, am Mo 7.Jul. 23:29
  6. Gulbis könnte was werden. Djokovic ja ohnehin, aber ein wenig mehr Bescheidenheit würde ihm gut stehen. Monfils (zu kraftraubendes Spiel, man denke nur an seine eingesprungene Rückhand..) und Tsonga sind meiner Meinung nach verletzungsanfällige Eintagsfligen. Vielleicht wäre noch Wawrinka zu nennen...

    Von gordianezazi, am Mo 7.Jul. 23:13
  7. Egal was kommt, dieses Jahr ist Rafa der Beste Spieler auf der Tour.
    Roger hat seine selbstgesteckten Ziele nicht erreicht, aber die waren ja auch so groß, dass sie ihn schon fast erdrückt haben. Am liebsten hätte er sich doch den Golden Slam geschnappt.

    Ich find's gut, dass sich Nadal nicht mit dem Status "Sandplatzspieler" oder ewige Nummer zwei abgibt, sondern alles tut um ganz nach oben zu kommen. Wenn Roger nicht in der Lage ist zu kontern, dann kann da Nadal auch nix für. Wie bereits mehrfach erwähnt, das Spiel gestern hätte auch locker in drei Sätzen vorbei sein können.

    Außerdem frage ich mich wo Roddick und Konsorten stecken, die haben sich mit ihren Durchschnittsleistungen wohl schon abgefunden und wissen, dass sie nix mehr reißen können.

    Von Marco, am Mo 7.Jul. 23:12
  8. das stimmt. vor allem aus meiner östereichischen Sicht! ;). Die Platzentwicklung bei der ATP ist mir auch ein Dorn im Auge. In den letzten Jahren sind sich alle Beleg immer ähnlicher geworden. Ein Spiel wie gestern hätte es vor 5 Jahren noch nicht gegeben. Und auch die Hardcourts werden bewusst immer langsamer gemacht. So sehen wir immer wieder die gleichen Spieler in den Endrunden. Bei jedem Turnier. Ich fänds schön wenn auch mal jemand anderes gegen Federer im Finale steht ;) Scherz bei Seite: vor 5 Jahren war Wimbledon noch um einiges schneller. Da wäre Nadal meiner Meinung nach nicht so weit gekommen. Mein Tip unter den Emporkömmlingen ist Gulbis. Wenn sich der noch entwickelt könnte er in den Bereich von den 3 Großen kommen

    Von philipp.baum, am Mo 7.Jul. 23:08
  9. also ich muss jetzt muss ich hier auch mal was schreiben. Ich bin zwar eingefleischter Federer Fan, doch muss man einfach zugeben, dass Nadal im Moment einfach stärker ist. Auch bei anderen großen Spielern gabs immer wieder Phasen in denen diese nicht ganz an ihren Zenit heran kamen. Auch ein Sampras fand eine Zeit lang in Agassi seinen Meister. Trotzdem muss Nadal erst beweisen, dass er auf allen Belegen so stark ist wie Roger. Auf Hardcourt war Nadal in den lezten Jahren nicht ganz so groß und fand immer wieder seinen Meister. Und mit welcher Konstanz Roger seid Jahren durch die Turnier fegt ist schon grandios. Ich kann mich an keinen Spieler erinnern der so konstant die Finali für sich gebucht hat. Egal auf welchem Belag. Da muss ein Nadal erst noch mal ein wenig üben.

    Von philipp.baum, am Mo 7.Jul. 22:56
  10. @Thomas L

    köstlich *LOL*

    aus rein sportpsychologischer Erfahrung würde ich sagen: momentane Streßsituation? einfach mal mit Autogenem Training anfangen!
    ...einfach nur köstlich...den Schriftverkehr muß ich meinem Trainer zeigen! *LOL*

    Von hakan.loob, am Mo 7.Jul. 22:44
  11. Ich oute mich als Nadal-Fan (hier wohl ganz klar in der Minderheit), füge aber hinzu: Federer ist einzigartig. Die Punkte wurden hier schon alle aufgezählt, es wäre nur mühsam diese zu wiederholen: Er ist der komplettere Spieler, der erste Spielertyp ,der wirklich keine Schwächen hat. Wenn man sich alleine die ANzahl an Assen anschaut, die er geschlagen hat (früher gab es Spieler die nur darauf beschränkt waren, Ivaniesevic, Rusedski...), seine peitschende Vorhand, sein Serve-and-Volley-Spiel, seine Returns und und und.
    Nadal hat Kraft, Nadal erläuft sich viel, benötigt aber auch vielmehr Kraft. Auf Sand wird er der König bleiben , alleine wegen der "Geschwindigkeit" deses Belages, aber gerade auf den Hartplätzen bleibt er den Beweis seiner Klasse noch schuldig.
    Da aber hier, ebenso wie auf Asche, die meisten Turniere ausgetragen werden, ergibt sich ein Problem für den Mallorciner. Er ist gut, ohne Frage, ich ziehe meinen Hut vor seinem gestrigen Auftritt; er hat darüber hinaus auch die beiden Jahre davor gut gespielt.

    Aber Federer spielt ruhig und konstant gut. VOn der körperlichen Fitness ist er eher der Typ Sampras, wird also noch ein paar Jahre spielen können. Federer ist - und lasst bitte diese "Er hatte aber vor ein paar Jahren keinen Nadal als Gegner"-Debatten - der meiner bescheidenen Einschätzung nach der kompletteste und damit auch beste Tennis-Spieler in der Geschichte. Egal ob Djokovic oder Nadal.
    Basta.

    Von gordianezazi, am Mo 7.Jul. 22:42
  12. @marcbalcony

    sehr schön lehrbuchhaft erklärt!
    Ich habe selbst jahrelang leistungsmäßig auf nationaler Ebene gespielt und kann das im Großen und Ganzen nur bestätigen.
    Auf dem Leistungslevel ist es im Endeffekt der Kopf der entscheidet; egal wieviel Talent du hast, Du mußt es zu dieser Stunde an diesem Ort vor der Kulisse abrufen können!!! Der Wille ist der Gleichmacher, selbst gegen einen übermächtigen Gegner! Talent hin oder her ...

    Von hakan.loob, am Mo 7.Jul. 22:37
  13. sehen wir die sache mal andersherum:
    es war ja anscheinend ein "schlechtes" Jahr für Federer(was ja noch nicht mal beendet ist, und seine highlights kommen ja noch, USOpen,...)
    Federer steht aber trotzdem noch auf #1, die er übers jahr auch halten wird, aber nächstes jahr kann er dann mächtig viele punkte gutmachen (dubai 1 runde, a-open, wimbledon, rom, key biscane....)
    nadal wird wahrscheinlich dieses momentane niveau nicht über jahre hinweg halten können
    ich glaube das größte problem gegen nadal ist, dass jeder spieler falsch an die sache hingeht.
    so eine einstellung wie tsonga bei den a-open brauch man gegen nadal, einfach voll drauf und variiren.
    es werden viel zu wenig stopps gegen nadal gespielt. klar kommt der an fast alles ran, aber wie ist die frage.
    und wenn man nadal am netz hat ist man genau da wo man hinwill. #2 der welt und volleys unter der gürtellinie
    nadal ist zu schlagen keine frage und roger hat das zeug dazu noch 1-3 jahre nummer 1 zu sein
    er braucht jetzt mal nen klaren sieg, wie im masters cup 2007 6:4 6:1 gegen nadal dann stimmt der kopf auch wieder

    Von Federer-Fan, am Mo 7.Jul. 22:26
  14. Für alle nochmal zum mitschreiben! Die Bilanz zwischen Federer und Nadal ist 6 : 12. Es ist unumstritten das Nadal der bessere Sandplatzspieler ist. Die Bilanz auf Sand ist 9:1 für Nadal.
    Wie man jetzt sieht, sind dann schon mal 10 Spiele aus diesem H2H damit erklärt. Auf den anderen Belägen führt Federer 5:3 gegen Nadal.
    Der Punkt ist ganz einfach, Federer ist besser auf Sand als Nadal auf Hardcourt! D. h. Federer kommt auch auf Sand sehr regelmäßig in jedes große Finale, verliert daher dann meistens gegen Nadal. Auf Hardcourt treffen die beiden aber meistens gar nicht erst aufeinander, da Nadal selten bis ins Finale kommt, weil er auf diesem Belag von einer Hand voll Spielern regelmäßig geschlagen wird. Der ahnungslose Betrachter bekommt natürlich bei dieser Bilanz einen anderen Eindruck!
    Da jetzt wieder die große Hardcourtsaison beginnt, wird Nadal langsam aber sicher wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden und merken, dass ein Belag nunmal nicht reicht um die Nr. 1 zu Federers Zeiten zu werden!

    Von dennycrane26@..., am Mo 7.Jul. 22:25
  15. @Thomas L

    hab's ja verstanden! Nadal ist austrainiert, Baghdatis und Nalbandian wirken - diplomatisch ausgedrückt - nicht austrainiert und der Rest der Herren-Tour besteht zum großen Teil aus "dünnen Hemden"?! überlege schon die ganze Zeit welcher Tennisspieler einen dickeren Oberarm hat?! Mmmh ...

    Von hakan.loob, am Mo 7.Jul. 22:22
  16. Er hat jedoch ein Problem und das ist der Kopf.Man konnte im gestrigen Finale in allen Sätzen erkennen, das er wesentlich bessere Schläge und möglichkeiten hat, als ein rafael nadal.Jedoch hat sich vor einigen jahren in ihn festgesetzt, das er hier gegen eine Ballmaschine spielt, die auf unkonventionelle Weise die Bälle über das Netzt schaufelt.Alleinige göttliche Inspiration reicht hier nicht immer aus, um Nadal zu schlagen.

    Von marcbalcony, am Mo 7.Jul. 22:08
  17. Roger Federer ist das größte Tennisgenie, das es in der Tennisgeschichte jemals gegeben hat. Das mag jetzt unsachlich klingen.Ich mache das an einigen Punkten fest. Seine unnachahmliche Fähigkeit, Schwung, Technik und Schnellkraft zu kombinieren, ist Ihm in die Wiege gelegt. Sein Bewegungstalent, die Fähigkeit, Bällr nahezu immer richtig auszulaufen und die jeweilige Schlagtechnik lehrbuchmäßig anwenden zu können, ist beispiellos.Hinzu kommt eine Fähigkeit der Antizipation und das Talent, wie eine Sprungfeder, selbst härteste Aufschläge zu eichtungsmäßig zu erfassen und zu retournieren.Seine Volierfähigkeit übertrifft an Eleganz und geschmeidigkeit selbst die eines John Mcenroe.

    Von marcbalcony, am Mo 7.Jul. 22:06
  18. achso und man sollte auch nicht vergessen, dass es Nadal ganz stark in die Hände spielt, dass die Sandplatzsaison mit Abstand am längsten ist im Jahr! Auf Rasen werden maximal ganze ZWEI Turniere gespielt von daher ist die Bilanz von Nadal gegen Federer längst nicht so aussagekräftig, weil Federer fast alle Niederlagen eben auf Sand hat einstecken müssen und Nadal auf Rasen. Wären beide Beläge gleich lang im Jahr würde es auch anders aussehen, das sollte dir schon klar sein.

    Von ferwoehner, am Mo 7.Jul. 21:45
  19. Mr. I das ist auch völliger Blödsinn was du schreibst. Du sagst im Grunde nicht soviel falsches, aber du legst es völlig falsch aus. Klar, Federer hat so seine Probleme mit Nadal, aber gegen alle anderen gewinnt er auch und worauf es im Tennis ankommt ist Konstanz und die hat Federer längst bewiesen und Nadal nicht! Das ist der große Unterschied, das muss Nadal erstmal schaffen, denn jetzt steht er unter Zugzwang, dann soll er mal versuchen WImbledon nächstes Jahr zu verteidigen, ich sage nicht dass er es nicht schafft, aber der Druck auf ihn wird jetzt noch viel stärker und Federer ist von diesem jetzt befreit. Und wie jemand anders weiter unten treffend sagte "Tennis ist ein Sportspiel mit einem gewissen Regelwerk und wer danach am besten spielt, sprich am meisten gewinnt, ist der beste Spieler" und im Grunde ist es genauso. Federer hat sich seine Weltranglisten Position doch schließlich genauso hart erkämpft wie Nadal jetzt, also ist es nicht richtig zu sagen Nadal ist der bessere, denn Federer hat dafür zuvor viel zu gut gespielt, als dass Nadal das jetzt in einem Jahr egalisieren könnte. Und natürlich werden Spieler an Siegen gemessen, ein Stürmer schließlich auch an seinen Toren, also ist Federer der bessere, was nicht heißt, dass Nadal nicht auch so gut werden kann. Aber was wirklich kompletter Schwachsinn ist, zu sagen dass es vor ein paar Jahren noch keinen Nadal gab und Federer sonst nicht soviele Titel hätte. Hätte, wenn und aber, was ist das für ein Vergleich? Erzähl mal einem Björn Borg oder Sampras "Wenn damals der und der Spieler dagewesen wäre, wärst du niemals so erfolgreich wie heute" das ist doch eine ganz faule Ausrede mit der du versuchst seine Leistung zu schmälern und das ist wirklich unfair!

    Von ferwoehner, am Mo 7.Jul. 21:33
  20. Ein super Match zwischen den, wohl gesehen, 2 stärksten Spielern der Welt.
    Ich persönlich bin Federer Fan, doch für mich hat Nadal etwas frischer und zum entscheidenden Punkt auch agiler und überlegener gewirkt.
    Beide hatten im letzen Satz ihre Chancen, Federer vor den Spielen zum 6-6, Nadal in den Spielen danach, beide hatten die Chance und ich finde, beide waren mehr oder weniger gleich stark.
    Man muss ja auch sagen, dass die beiden Spieler ein komplett unterschiedliches Spiel haben, Federer überwiegt mit Technik, Präzisioun und Feingefühl, Nadal mit sehr viel geschickt eingesetzter Kraft und Topspin.
    Es wird wohl in jeden Duellen, die es in den nächsten 2 Jahren geben wird, sehr eng zugehen, doch ich glaube, Nadal wird danach wohl die klare Nr.1 in der Welt werden, er hat sein Spiel so stark verbessert und ich bin mir sicher dass er es in den nächsten Jahren noch mehr perfektionieren wird.
    Federer kann aktuell noch mithalten, doch leider wird seine Zeit bald vorbei sein, mal schauen, ob bis dorthin nicht noch so ein Jungtalent aufkreuzt der Nadal das Bein stellen wird, so wie Nadal es mit Federer über Jahre hinweg gemacht hat... Für die nächsten Jahre wird Djokovic wohl auch noch eine große Rolle spielen

    Von Yves M, am Mo 7.Jul. 21:21
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