Eurosport - Di 08.Jul. 21:23:00 2008
eurosport.yahoo.de ist nach dem Einzelzeitfahren mit dem sensationellen Erfolg von Stefan Schumacher in Cholet für Sie im Zielbereich auf Stimmenfang gegangen.
Stefan Schumacher: "Ein Traum - ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin beim Zuschauen im Mannschaftsbus verrückt geworden. "Wenn ich mir eine Strecke hätte aussuchen können, dann die. Die Distanz und das Profil waren ideal für mich. Es ging heute viel über die Kraft, dass Rennen lief optimal für mich, ich habe in keiner Kurve Zeit liegen gelassen. Ich hatte von Anfang an gespürt, dass ich einen guten Tag hatte."
Jens Voigt: "Das ist die Tour - da läuft's eigentlich immer bei mir. Nach meinen enttäuschenden Leistungen bei den deutschen Meisterschaften wollte ich eigentlich zeigen, dass ich noch lebe. Das war heute ein schöner Parcours, ein bisschen wellig mit viel Wind."
Fabian Cancellara: "Ich hatte heute wirklich keinen guten Tag - schon vom Start weg fühlte ich mich nicht zu 100 Prozent fit. Zu keiner Zeit habe ich den Rhythmus gefunden, und natürlich bin ich sehr enttäuscht. Aber ich muss nach vorne schauen, meine Fehler analysieren und mich verbessern."
Kim Kirchen: "Ich denke, ich habe meinen Rhythmus gefunden und bin mental ruhig. Das in Verbindung mit meiner guten Form macht mich zufrieden. Der Ausgang des heutigen Zeitfahrens hat mich aber doch überrascht. Ich habe mich noch nie so stark auf die Tour konzentriert wie in diesem Jahr, und meine Vorbereitung lief sehr gut. Ich bin nicht krank geworden, habe eine gute Tour de Suisse gefahren und jetzt bin ich der Überzeugung, diese tolle Form halten zu können. Wir werden sehen, was in den kommenden Tagen passiert. Vor dem heutigen Tag habe ich nicht großartig an das Gesamtklassement gedacht, da ich etwa zwei Minuten Rückstand hatte. Im Moment bin ich einfach glücklich über den für mich so positiven Ausgang des Zeitfahrens, und dass meine Ausgangsposition nun so gut ist."
Thomas Lövqist: "Ich habe bei der Tour ja bereits mehrfach das Weiße Trikot gehabt, aber dieses Mal werde ich versuchen, es auch zu behalten. Es ist mein Traum, es auch in Paris zu tragen. Allerdings habe ich fünf oder sechs harte Konkurrenten, darunter Andy Schleck, Roman Kreuziger oder auch Vincenzo Nibali. Nun werden wir sehen, wer in den Bergen der Beste ist."
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