Eine erwartete 37 : 8 Niederlage kassierten Hanaus Footballer beim ungeschlagenen Tabellenführer Kaiserslautern Pikes. Die nur mit dem Minimalkader von 25 Mann, davon 17 spielfähig, angereisten Hornets überzeugten trotz der Niederlage mit ihrer kämpferischen Leistung. Die Personalnot bei den Hornets war so groß das der etatmässige Hornissenkicker Robert Stinchcomb auch als Wide-Receiver eingesetzt wurde . Normalerweise wird ein Kicker nur für die Kicks eingesetzt und für keine andere Aufgabe um die Konzentrationsphasen nicht zu störenerklärt Hanaus Headcoach Bernd Schmitt. Selbst Footballurgestein Ebbo Schauer oder der verletzte Felix Außerbauer standen in Ausrüstung am Spielfeld um die Mindestanzahl an Spielern zu garantieren.
Vor rund 500 Zuschauern wurden die Hornets im ersten Quarter kalt erwischt. Der Tabellenführer erzielte durch einen Safety, zwei Touchdowns und gelungenen Extrakicks einen beruhigenden 15 : 0 Vorsprung. Dann jedoch kamen die Hornets besser ins Spiel. Kampfbetont gaben sich Hanaus Footballhornissen und konnten eins ums andere Mal die Spielzüge des Titelfavoriten aus der Pfalz stoppen. In der Defense kamen die Hornets immer besser ins Spiel und Kaiserslautern erzielte nur noch einen Touchdown (Extrakick gelungen) zum 23 : 0 Halbzeitstand.
Kurz nach der Pause legen die Pikes mit einem erneuten Touchdown und gelungenem Extrapunkt noch einen drauf. Wer nun mit einem totalen Einbruch der Hornets rechnete wurde eines besseren belehrt. Immer wieder warfen sich die 17 Hornissen ins Getümmel. Dann endlich werden die Hornets belohnt. Quarterback Jojo Stoltz zirkelt einen Pass in die Lauterer Endzone und da wartet Top Scorer Sascha Baptist der den Ball zum Anschlusstreffer fängt. Auch die gelungene Zweipunktconversion ist eine Familienangelegenheit der Baptists. Roscoe Baptist donnert mit einem drei yard Lauf in die Endzone der Gastgeber und erzielt den 30 : 8 Zwischenstand.
Im Schlussquarter unterstrichen dann die Pikes mit einem Touchdownlauf und einem weiteren gelungenem Extrakick ihre Favoritenrolle. Trotz der Niederlage brauchen die Hornets die Köpfe nicht hängen zu lassen. Die Hornets spielten mit dem Herz in der Hand. Trotz der auch zahlenmässigen Überzahl der Pikes gaben die Hornets die Partie zu keinem Zeitpunkt verloren. In den verschiedensten Footballforen wird die kämpferische Leistung und die Einstellung des Teams gelobt. Ich kann nur sagen Hut ab vor jedem Spieler der gegen Lautern auf dem Feld stand, erklärte Hornetspressesprecher Achim Korn.
Wir haben heute ein gutes kampfbetontes Spiel gezeigt. Die Einstellung eines jeden einzelnen Spielers hat gestimmt. Wenn mich heute jemand nach dem Star des Spiels fragt muss ich sagen das Team war der Star. Wenn wir die restlichen Spiele der Saison mit einer solchen Einstellung spielen dann werden wir noch für die eine oder andere Überraschung sorgen, zeigte sich Bernd Schmitt von der Leistung seiner Schützlinge beeindruckt.
Es hat heute riesigen Spass gemacht das Team auf dem Feld zu sehen. Die beste Nachricht: Wir haben unser erstes Spiel hinter uns gebracht in dem es keine neuen Verletzten gab, freute sich auch Footballdino Ebbo Schauer.
Für die Hornets gilt es nun diese Einstellung und den erkennbaren Aufwärtstrend mit in die nächsten Partien zu nehmen. Bereits am nächsten Samstag geht der Kampf um den Klassenerhalt in Freiburg weiter. Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten weiter hart arbeiten, verspricht Bernd Schmitt den Hornetsfans.
Quelle: Hornets




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