Seefeld (AP) Nach jeweils einem Sieg und einer Niederlage sehen die Tschechen ihrem Endspiel gegen die Türkei mit vorsichtigem Optimismus entgegen. «Wir müssen mindestens so spielen wie in der ersten Hälfte gegen Portugal», sagte der tschechische Trainer Karel Brückner am Donnerstag im Mannschaftsquartier in Seefeld. Dann sei es durchaus möglich, ins Viertelfinale vorzustoßen.
Bedeckt hielt sich der 68-jährige Trainerfuchs in der Systemfrage - bislang gab Brückner einer Aufstellung mit nur einer Spitze den Vorzug vor einem offensiveren System. «Wir haben mehrere Optionen», sagte Brückner. «Aber das ist meine Aufgabe.» Das Spiel gegen die Türkei könnte das letzte in seiner Laufbahn sein, aber dem mochte er öffentlich keine Bedeutung beimessen: «Das wird für mich auch kein anderes Spiel sein.»
Die Türkei sei ein Gegner, der jeden schlagen könne, sagte Brückner. «Sie sind schwer einzuschätzen. Ich hoffe, dass wir unsere Form noch steigern können und dass wir gut vorbereitet in das Spiel gehen.»
In der Partie gegen Portugal gab Brückner Milan Baros den Vorzug vor dem Nürnberger Jan Koller - der 2,01 Meter große Stürmer wurde erst in der zweiten Hälfte eingewechselt, nachdem er beim 1:0 gegen die Schweiz ohne große Wirkung geblieben war. Baros hatte am Mittwoch gegen Portugal zwar ebenfalls keinen Torerfolg, machte aber eines seiner besseren Spiele. Im zentralen Mittelfeld ersetzte Brückner den Hamburger David Jarolim in der Startelf durch Marek Matejovsky. Dieser habe zusammen mit Baros «unser Spiel verjüngt», sagte Brückner.




Kommentare 1 - 1 of 1
Wir wünschen besseres Spiel und alles Gute für die Türkei, wir Drücken die Daumen.
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