Bei zwei Lawinenunfällen in den Alpen sind am vergangenen Wochenende zwei Menschen umgekommen. In Südtiroler Prettau endete eine familäre Skitour tragisch, im Wallis verlor ein französischer Alpinist sein Leben.
52-Jähriger verschüttet
Die guten Schneeverhältnisse sorgen noch immer für begeisternden Skitourensport in den Reisegebieten der Alpen. Genau dieses wurde dem Skitourengeher Roman Rubner zum Verhängnis. Nach einem Aufstieg zum Krimmler Tauern hatte er sich zusammen mit seiner Frau und einem Freund frühzeitig wieder ins Tal begeben wollen, da die hohen Temperaturen die Lawinengefahr erhöht hatten. Durch eine Spontanlawine, die ohne Fremdeinwirkung ausgelöst wurde, wurden die drei überrascht. Die zurückliegenden Männer mussten der Lawine ausweichen, die Frau war bereits weit voraus und bekam von der Gefahr nichts mit. Roman Rubner stürzte, wurde erfasst und verschüttet. Aufgrund einer erneuten Lawine musste der zweite Skitourengeher, der bereits mit der Suche und Ausgrabung des Verschütteten begonnen hatte, die Bergung unterbrechen. Als circa 45 Minuten nach dem Unglück der Mann freigelegte werden konnte, gab er bereits keine Lebenszeichen von sich. Auch die zügig eintreffenden Rettungskräfte konnten nichts mehr ausrichten.
Franzose nur noch tot geborgen
In einer Lawine, die drei Alpinisten im Dents-du-Midi-Massiv mitgerissen hatte, kam ein Franzose ums Leben. Ein Schweizer und ein Franzose konnten von den per Helikopter eingeflogenen Rettungskräften lebend gerettet werden.
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