Seit Montag wurde auf Deutschlands längster Skiabfahrt am Dammkar ein 44-Jähriger vermisst. Gestern entdeckte eine Alpine Einsatzgruppe der Bergbereitschaft den Skitourengeher unter den Schneemassen einer Lawine - der Mann konnte nicht mehr gerettet werden.
Trotz Lawinengefahr unterwegs
Der Mann aus Gräfelfing bei München war alleine auf seiner Skitour unterwegs. Er verheiratet und galt als erfahrener Skitourengeher. "Er war auch relativ gut ausgerüstet", bestätigt Mittenwalds Bergwachtchef Heinz Pfeffer gegenüber dem Münchner Merkur. Am Dammkar herrschten am Montag hohe Lawinengefahr, schlechtes Wetter und starker Schneefall. Die lange Abfahrt war zudem gesperrt. Laut des Lawinenwarndienstes Bayern hatte eine relativ kleine Lockerschneelawine den Gräfelinger unterhalb der Laärchetfleckspitze (2365 Meter) erfasst und ihn verschüttet. Seine Frau hatte die Polizei alarmiert, als der Sportler nicht nach Hause gekehrt war - anschließend entdeckten die Rettungskräfte den Verschütteten mit Hilfe eines Suchgerätes.
Quellen:
- www.Ad-Hoc-News.de
- www.merkur-online.de



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