Eurosport - Do 08.Jan. 16:02:00 2009
Seit einem halben Jahr ist er im Amt. Im Trainingslager in Dubai zieht Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann Bilanz seiner bisherigen Arbeit.
Manager Uli Hoeneß hat seit dem Amtsantritt von Klinsmann das Gefühl, "dass die Spieler sehr zusammengewachsen sind". Der Manager räumt allerdings ein, dass es am Anfang "eine gewisse Skepsis" gegeben habe, "viel Unruhe, die Neugierde, was kommt da auf uns zu". Der Rhythmus im Training und im Alltag habe sich ja total verändert, so Hoeneß weiter. Das habe seine Zeit gedauert. Und jetzt? "Jetzt hat man das Gefühl, dass das schon sehr eingespielt ist und dass es immer schon so gewesen wäre."
Überstunden an der Säbener Straße
Was heute wie ein großes Lob klingt, klang Anfang Oktober noch anders. Damals, als es nicht so lief, nach dem schlechtesten Saisonstart seit 31 Jahren, hatte Hoeneß Klinsmann noch geraten, sonntags mal auszuschlafen und nicht so viele Stunden an der Säbener Straße zu verbringen. "Das war auch ein Stückchen Wertschätzung für meine Arbeit", sagt Klinsmann nun im Interview mit der "Abendzeitung".
Hoeneß habe gemerkt: "Das hat alles Hand und Fuß, ich überlasse nichts dem Zufall, da ist mir keine Arbeit zu viel." Zu seiner Zeit als Nationaltrainer habe Klinsmann bis zu 14 Stunden am Tag gearbeitet. "Wenn ich da nur am Strand gesessen wäre, wäre anschließend bei der WM 2006 sicher nicht das Sommermärchen herausgekommen."
Wenn alles passe, so Klinsmann weiter, dann könne er sich am Abend auch mal zurückziehen und mit der Familie zum Essen gehen. Die Verantwortung wird er nicht los. "Ich habe einige Trainer mitgebracht, die mit ihren Familien nach München gezogen sind - da konnte ich eben nicht mal locker beginnen und sagen: Das wird schon irgendwie." Mittlerweile könne er es auch mal ruhiger angehen lassen, gibt der 44-Jährige zu. "Weil ich einfach Vertrauen in mich, in meine Arbeit habe."
Manchmal fragt Klinsi Berti um Rat
Um Vertrauen aufzubauen, brauchte Klinsmann gerade einmal sechs Monate, wie er sagt. "Auch wenn mal zwei Spiele verloren gehen wie im September und dann kommt noch so eine Partie wie gegen Bochum ist das kein Problem für mich. Ich habe meinen Wissensschatz, ich habe meine Erfahrungen als Spieler gesammelt, ich habe mein Netzwerk an Leuten, mit denen ich dann kommuniziere." Ab und zu kommt es vor, dass sich Klinsmann dann bei Berti Vogts oder Carlos Alberto Parreira meldet, um sich mit ihnen auszutauschen.
Schon als Spieler sei es interessant gewesen zu beobachten, wie ein Trainer ständig unter Dauerspannung steht. "Er ist derjenige, der die Gesamtverantwortung für die Mannschaft trägt, nicht der Stürmer, der in einem Spiel drei beste Chancen auslässt", betont Klinsmann. Eines muss ihm deshalb klar sein: dass er am Erfolg gemessen wird.
Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat via "tz" jedenfalls schon mal verkündet, wie er sich das mit dem Erfolg so vorstellt: "Ich wünsche mir nur, dass die Mannschaft die tollen Voraussetzungen, die wir geboten haben, in Titel umsetzt. Der eine oder andere sollte es schon sein."
Kommentare 1 - 4 of 24
@eurosport
Gibts denn nix Neues von Laddä M., ne Frau die ihn anfleht ??
Keinen Verein, wo Poldi heute hingeht ...?!?
Also Thomas, das ist doch alles sehr interessant. Denk dir für so einen Artikel bekommt jemand auch noch Geld. Darum darfst du jetzt blos nicht müde werden. Der arme Kerl hat sicher nächtelang an den Worten gefeilt, das nette Bildchen ausgesucht und jetzt kommst du und wirst müde. Der Rummenigge weiss aber was er will, was? Er will Titel wie z.B. Vize-Herbstmeister, Vize-Meister, Vize-Pokalsieger, Vize-CL Sieger. Da hat sich die ganze Arbeit am Ende doch gelohnt, oder
Allmählich wird es Zeit, das die Rückrunde beginnt....
GaaaääääääääähhhhHHHHHNNNNNN...........................
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