Vuelta a Espana - Vuelta 2008: Kletterer gefragt

Eurosport - Do 28.Aug. 16:40:00 2008

Maßgeschneidert für Kletterspezialisten präsentiert sich die Vuelta a Espana 2008. Sie führt vom 30. August bis 21. September über 3134 Kilometer von Granada nach Madrid und umfasst vier Bergankünfte, ein Bergzeitfahren und daneben nur ein einziges flaches Einzelzeitfahren.

CYCLING Vuelta Peloton Feature - 0

Startort ist wie bereits 2005 Granada, allerdings findet dort diesmal ein Mannschaftszeitfahren statt - attraktiv für die Zuschauer, aber bei einer Distanz von sieben Kilometern werden die Abstände minimal sein. Anders dürfte dies auf der vierten Etape aussehen, wenn sich die Favoriten rund um Ciudad Real über 42,5km alleine dem Kampf gegen die Uhr stellen müssen.

Der Rest der Rundfahrt gehört dann aber den Bergfahrern: Nach einem Mammut-Transfer vom Landesinneren an den Fuß der Pyrenäen warten auf der siebten und achten Etappe die ersten beiden Bergankünfte: Den Anfang macht das mit 223km längste Teilstück mit Ziel am Alto de Naturlandia (La Rabassa) in Andorra. Am nächsten Tag geht es zum Pla de Beret, wo Titelverteidiger Denis Menchov 2006 seine bislang einzige Tour-de-France-Etappe gewann.

Bergzeitfahren zum Abschluss

Doch auch die beiden nächsten Wochenenden der 63. Vuelta haben es in sich: Die weiteren Bergankünfte auf der 13. und 14. Etappe folgen wieder direkt auf einen Ruhetag und dürften damit etliche Fahrer, die nach einer solchen Pause schwer ihren Rhythmus finden, vor besondere Probleme stellen. Zum vierten Mal wird sich das Fahrerfeld die bis zu 23% steilen Rampen zum Angliru hinaufquälen.

Eine Premiere ist das folgende Teilstück zur Skistation "Fuentes de Invierno", dessen steiler Schlussanstieg erstmals im Programm der Vuelta steht. Falls nach diesen Schwierigkeiten am Ende der zweiten Rennwoche die Gesamtwertung noch relativ offen sein sollte, könnte wie 2003 das abschließende Bergzeitfahren am vorletzten Tag noch einen Wechsel an der Spitze bringen. Noch einmal 17,1km sind hinauf zum Alto de Navacerrada zu bewältigen, bevor am Schlusstag einmal mehr die Sprinter die letzte Etappe nach Madrid unter sich ausmachen dürften.

"Wir wollen einen neuen Radsport sehen, der zu seinen Wurzeln als ein sauberer, heroischer, leidenschaftlicher und spektakulärer Sport zurückkehrt", erklärte Vuelta-Chef Victor Cordero, "wir hoffen, dass diese Vuelta ein Beispiel dafür sein wird."

Andreas Schulz / Eurosport

Kommentare 1 - 1 of 1

Kommentare sortieren: Aktualität | Meist bewertet
  1. Guten Abend,
    die schriftliche Fassung ist ja schön und gut, aber wo befindet sich eine Kartenübersicht?

    MBG, ein hochinteressierter Radsportfan

    Von doctor_feeling, am So 31.Aug. 21:17
Kommentare sortieren: Aktualität | Meist bewertet

Kein Yahoo! User? Kostenlos .