WM-Quali Europa - Maradonas Job steht auf dem Spiel

Eurosport - Mi 07.Okt. 08:26:00 2009

Diego Armando Maradona denkt angesichts der gefährdeten Teilnahme Argentiniens an der WM 2010 und nach heftiger Kritik an seinen Trainerfähigkeiten offensichtlich ans Aufgeben. "Nach der Klassifikation werden wir darüber sprechen, ob ich zu meinen Bedingungen weitermache", sagte er.

World Cup 2010 Maradona Argentina - 0

Der Chef-Coach äußerte sich sehr verärgert, dass der Nationalspieler Pablo Zabaleta noch für seinen Vertragsverein Manchester City gespielt und sich dabei verletzt hatte. Wir haben zwei schwere Qualifikationsspiele für die WM vor uns. Das tut sehr weh", sagte der Weltmeister von 1986. So könne es nicht weitergehen.

"Unsere Gedanken sind nur bei den beiden Spielen gegen Peru und Uruguay", sagte Bayern-Verteidiger Martin Demichelis. "Wir sind zuversichtlich und haben großen Glauben daran, dass Argentinien das erreicht, was es verdient und zwar die direkte WM Qualifikation. Wenn das gelingt, wird Diego auch unser Trainer bleiben, daran habe ich überhaupt keine Zweifel."

Maradona kann nicht mit Bilardo

Maradonas Wut richtete sich offensichtlich gegen Co-Trainer Carlos Bilardo, der den Einsatz von Zabaleta bei Manchester nicht verhindert hatte. Zudem traf Carlos Tevez, der ebenfalls noch für Manchester gespielt hatte, erst sehr spät am Montag in Buenos Aires ein. Das Verhältnis zwischen Maradona und Bilardo gilt seit längerem als gestört. "Als mir (AFA-Präsident Julio) Grondona den Trainerposten anbot, war ich der glücklichste Typ der Welt, aber danach sind Dinge vorgefallen, die mir gar nicht gefallen", fügte der 48-Jährige hinzu. Wir riskieren in jedem Spiel unser Leben, es ist nicht leicht."

Kommenden Samstag trifft Argentinien zunächst in Buenos Aires auf Peru. Am darauffolgenden Dienstag (13.10.) steht dann die Partie in Montevideo gegen Angstgegner Uruguay an. Bisher belegt die "Albiceleste" nur den zur Relegation berechtigenden fünften Rang. Lediglich mit einem Zähler weniger lauert Uruguay auf einen Ausrutscher des Rivalen, der 2010 eigentlich den Angriff auf seinen dritten WM-Titel starten wollte.

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Kommentare 2 - 21 of 21

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  1. Maradona der beste fussballspieler dieser planet,
    ein­ anderer Maradona wird niemals geben.
    Ich bin mir sicher­ das er auch als trainer durchsetzt.

    Von Michele, am Do 8.Okt. 10:02
  2. warum ich finde er ist der beste trainer der welt!!!

    Von Tobias, am Mi 7.Okt. 18:07
  3. In diesem Zusammenhang finde ich es auch gut, daß­ jemand eine Lanze für Lothar Matthäus bricht. Er ist­ vielleicht nicht jedermanns Typ, aber er ist nicht­ gemein zu seinen Mitmenschen. (was man von Maradonna­ leider nicht sagen kann) Fußballerisch hat er alle­ Kompetenz, was man bei vielen anderen Trainern auch­ nicht unbedingt sagen kann.

    Von michaelvedam, am Mi 7.Okt. 15:34
  4. Der Mann ist wie im richtigen Leben auch als Trainer­ ein Pfeiffe!

    Von winterstein.roland, am Mi 7.Okt. 15:28
  5. Leute kommt schon, der hat keine Ahnung vom Tariner­ sein, spielen konnte er und wie, aber dass heisst noch­ lange nicht, dass man auch Trainer sein kann....

    Von Goncalves, am Mi 7.Okt. 13:47
  6. maradona ist ab jetzt nur noch eine marjonette !

    Von tequilamacher, am Mi 7.Okt. 13:33
  7. Naja wenigstens hat er mal über Nominierungen­ nachgedacht und endlich Higuain einberufen. Als TRainer­ ist er trotzdem voll die Pflaume!

    Von Christian, am Mi 7.Okt. 12:55
  8. "Wir riskieren in jedem Spiel unser Leben, es ist­ nicht leicht."

    Er hat immer noch eine Steigerung­ an Realitätsverlust zu bieten, das ist wirklich schon­ erschreckend. Und dazu noch Bilardo kritisieren, weil­ dieser es nicht unterbunden hat, daß die Spieler für­ ihre Vereine spielen?

    Der Mann hat sich schon­ ohnegleichen lächerlich gemacht, und schafft es­ dennoch, sich diesbezüglich noch zu steigern. Was wird­ er wohl von sich geben, wenn Argentinien wirklich nicht­ zur WM 2010 fahren sollte? Das er keine Schuld dafür­ trägt, sondern Gott das Land für seine Verfehlungen­ seines Volkes strafen will?

    Sowas hat der­ argentinische Fußball wirklich nicht verdient, aber­ andererseits hätte man alle Möglichkeiten, sich dieser­ schattenbehafteten Lichtgestalt zu entledigen.

    Von mintman_42, am Mi 7.Okt. 12:49
  9. immer das gleiche bei dem kleinen dicken:
    1000x mehr in­ den beinen als im kopf!!!!!!!!!!!!!

    Von seife1001, am Mi 7.Okt. 11:50
  10. Trainer ist einfach nicht der richtige Beruf für ihn.­ Auch wenn er ein einzigartiger und brillianter­ Fußballer war. Bei so einem Kader liegt es am Trainer­ etwas daraus zu machen.

    Siehe Frankreich, guter Kader­ und der Trainer entgeht mit solch einer Mannschaft nur­ knapp der Nicht-Qualifikation. Dort ist ein­ Trainerwechsel schon längst fällig. Ich weiß wirklich­ nicht wieso die noch an dem festhalten, aber gut.

    Und­ wenn hier schon mal eine Trainerdiskussion im Laufen­ ist möchte ich auch noch erwähnen, dass meiner Meinung­ nach Guis Hiddink der beste Trainer überhaupt ist und­ Russland kann sich glücklich schätzen ihn engagiert zu­ haben. Er hat einfach die Fähigkeit aus jeder­ Mannschaft was zu machen.

    Von huber_wolfgang91, am Mi 7.Okt. 11:34
  11. ... keine Erfahrung, kein Erfolg, kein Konzept.

    Aber­ Bedingungen stellen.

    Als Fussballer ein Genie - aber­ sonst : Nix, aber auch gar nix !!!

    Von Eu, am Mi 7.Okt. 10:47
  12. In Grund war es eine falsche Arbeitsbeschreibung.­ Maradonna ist immer noch die Lichtgestalt Argentiniens­ aber er war und ist kein Trainer. ( ist oft bei­ Stürmern ein Problem, weil die ja nicht für die­ Mannschaft spielen, sondern die Mannschaft für­ sie)
    Eine System wie in Deutschland hätte gepasst, Ein­ großer Medienstar für die Öffentlichsarbeit ( Klinse)­ und dahinter ein Trainer ( Jogi ) der die Arbeit macht.­ Ein Land mit Argentinien benötigte sicher auch noch­ einen europ. Mitarbeiter, weil soviele Legionäre in EU­ sind.
    Zum wieder aufgekommenen Mathäeus Problem.­ Eigentlich unmöglich, denn Lothar würde nicht zu­ MönchenGladbach gehen und den Klassenerhalt erspielen,­ Lothar träumt ( wie der irre Phantast Klinse ) von­ einem Superjob, mit einem Schweine-Geld bei einer Club,­ der dann noch schnell eine Meistermannschaft­ zusammenkauft.

    Von senheitelbarbara, am Mi 7.Okt. 10:38
  13. Der Chef-Coach äußerte sich sehr verärgert, dass der­ Nationalspieler Pablo Zabaleta noch für seinen­ Vertragsverein Manchester City gespielt und sich dabei­ verletzt hatte.

    Bei allem Respekt,aber Maradonna­ sollte sich mal fragen wer die Spieler bezahlt^^

    Von Philipp B, am Mi 7.Okt. 10:06
  14. @Aleksandar: Wenn man schon sieht, wie ein L. Matthäus­ jetzt arbeitet und welche "Erfolge" er bei­ seinen vorherigen Trainerstationen hatte, wäre ein­ Bundeligaclub doch völlig schlecht beraten, ihn unter­ Vertrag zu nehmen. Denn als Trainer hat Matthäus noch­ nichts erreicht. Wenn er das in Israel, Österreich oder­ sonstwo nicht hinbekommt (bei allem Respekt den­ jeweiligen Ligen gegenüber), dann ist es doch höchst­ unwahrscheinlich, dass er in einer stärkeren Liga­ Erfolg hat. Außerdem geht seine Dampfplauderei den­ Verantwortlichen in den Vereinen wohl auch gegen den­ Strich. Indiskrete Trainer, die nur sich selbst in den­ Mittelpunkt stellen, sucht kein BuLi-Verein!

    Maradona­ hingegen, nun ja, er hatte seine Chance. Er muss­ einsehen, dass er nicht in der Lage ist, Trainer zu­ sein. Schon gar nicht beim argentinischen Nationalteam,­ von dem einfach immer Siege und spektakulärer Fußball­ erwartet werden.

    Von harry_on_the_net, am Mi 7.Okt. 9:59
  15. In diesem Zusammenhang finde ich es auch gut, daß­ jemand eine Lanze für Lothar Matthäus bricht. Er ist­ vielleicht nicht jedermanns Typ, aber er ist nicht­ gemein zu seinen Mitmenschen. (was man von Maradonna­ leider nicht sagen kann) Fußballerisch hat er alle­ Kompetenz, was man bei vielen anderen Trainern auch­ nicht unbedingt sagen kann.

    Von michaelvedam, am Mi 7.Okt. 9:51
  16. Ich finde, es reicht, wenn Maradona seine­ Nationalmannschaft ruiniert. Wir müssen uns so einen­ Dampfplauderer nicht auch noch holen. Der Lothar hat­ bei seinen Trainerjobs bisher nicht viel zustande­ gebracht.

    Von Freibier für alle!!!, am Mi 7.Okt. 9:48
  17. @ Aleksandar: Also da muss ich Dir in allen belangen­ widersprechen. Ind en seltensten Fällen ist ein guter­ Spieler auch ein guter Trainer. Maradonna hatte sich­ NIE mit dem Trainergeschäft befasst und wurde nur als­ Zugpferd geholt und nicht als Macher (ein System wie in­ Deutschland 2006, Klinsmann das Zugpferd und Löw der­ Macher) Nur hat das Maradonna nicht verstanden und­ stellt sich selber ein Bein. Er hat keine Ahnung wie­ Mann eine Mannschaft zusammenhält, weil er in Neapel­ und der Nationalmannschaft der König war dem sich alle­ Unterordnen mussten, woher soll er dass dann wissen?­ Und weil es verdiente Spieler gibt heißt das noch lange­ nicht dass man denen das Höhste Traineramt eines Landes­ schenken muss. Jeder muss sich beweisen, gerade auf­ neuen gebieten und Trainer und Spieler sind zwei völlig­ verschiedene Gebiete.

    Von Sebastian, am Mi 7.Okt. 9:47
  18. @ Aleksandar: Also da muss ich Dir in allen belangen­ widersprechen. Ind en seltensten Fällen ist ein guter­ Spieler auch ein guter Trainer. Maradonna hatte sich­ NIE mit dem Trainergeschäft befasst und wurde nur als­ Zugpferd geholt und nicht als Macher (ein System wie in­ Deutschland 2006, Klinsmann das Zugpferd und Löw der­ Macher) Nur hat das Maradonna nicht verstanden und­ stellt sich selber ein Bein. Er hat keine Ahnung wie­ Mann eine Mannschaft zusammenhält, weil er in Neapel­ und der Nationalmannschaft der König war dem sich alle­ Unterordnen mussten, woher soll er dass dann wissen?­ Und weil es verdiente Spieler gibt heißt das noch lange­ nicht dass man denen das Höhste Traineramt eines Landes­ schenken muss. Jeder muss sich beweisen, gerade auf­ neuen gebieten und Trainer und Spieler sind zwei völlig­ verschiedene Gebiete.

    Von Sebastian, am Mi 7.Okt. 9:47
  19. Maradona war ein einmaliger Fussballer, als Mensch­ denke ich ist er oft unverstanden, aber er hat es auch­ nicht unbedingt leicht gemacht seinen Mitmenschen.­ Trotzdem finde ich es absolut lobenswert, das ihm eine­ Chance gegeben wurde zu zeigen ob und was er drauf hat­ als Trainer der Nationalmannschaft. Als Spieler hat er­ so viel fuer sein Land getan und wenn nicht er, dann­ weiss ich auch nicht wer sich so eine Chance verdient­ hat. Diesen kleinen Bonus soll man ihm auch goennen.­ Aber bleibt die Quali aus, wird und soll auch ein­ Maradona von seinem Posten "fliegen", denn­ wie alle anderen wird auch er nach Ergebnissen­ gemessen! Und er kann niemandem in seinem Land sagen,­ man haette ihm keine Chance gegeben, das Land, der­ Verband haben das ihre getan, nur muss El Pibe auch­ etwas tun, sonst ist er bald weg vom Fenster und sein­ Denkmal hat einige Kratzer abbekommen.
    Traurig finde­ ich es das in Deutschland ein Lothar Matthaeus keine­ Chance bekommt, nicht mal bei einem Verein, obwohl es­ auch Bundesligatrainer gibt die schlechter sind als er.­ So ein Verhaeltnis zu den eigenen einst "grossen­ Spielern" ist einfach nicht o.k. Durch so eine­ Haltung kreisen nur Geruechte, wenn man ihm aber eine­ Chance gibt, dann gibt es konkrete Erfolge oder eben­ Misserfolge an denen man auch seine Leistung ablesen­ kann. Da finde ich sind die Argentinier etwas voraus,­ auch wenn sie sich einmal nicht qualifizieren sollten,­ entscheidend ist das sie ihrem El Pibe eine Chance­ gegeben haben und das finde ich menschlich und sehr­ anstaendig, ein kleines Dankeschoen eben, denn dieser­ Mann hat grosse Verdienste fuer den Fussball seines­ Landes!

    Von Aleksandar, am Mi 7.Okt. 9:33
  20. Maradonna war noch nie dafür bekannt bescheiden zu­ sein. Ein genialer Fussballer (aber nicht der beste wie­ er denkt), aber als Mensch völlig abgehoben und daher­ erkennt er auch nicht das er das Zeug zum Trainer­ einfach nicht hat. Wobei ich sagen muss auch die­ Verantwortlichen bei der AFA scheinen nicht viel Ahnung­ zu haben, es reicht nicht eine ehemalige Lichtgestalt­ des Landes zu sein um ein Team auf Gegner einzustellen­ bzw. aus vielen Einzelspielern ein team zu formen und­ genau das musste man in Argentinien seit jeher.

    Von Sebastian, am Mi 7.Okt. 9:09
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