Lausanne (dpa) - 57 deutsche Schwimmer sind im ersten Halbjahr 2007 von Kontrolleuren des Weltverbandes FINA insgesamt 85 Mal auf Doping getestet worden. Das geht aus einer FINA-Aufstellung hervor.
Außerhalb der Wettkämpfe gab es bei 35 Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) 42 Tests, bei Wettbewerben waren 22 deutsche Schwimmer in 43 Fällen auf unerlaubte Substanzen überprüft worden. Bei den so genannten Out-of-Competition-Tests lag Australien (62 Schwimmer/97 Tests) vor den USA (54/78), Deutschland (35/42) und China (34/47) an der Spitze. Russische Sportler wurden während Wettkämpfen am häufigsten untersucht (39/63).
Insgesamt ließ die FINA in diesem Zeitraum außerhalb der Wettkämpfe an 479 Personen 619 Doping-Tests durchführen. Im Wettkampfbereich liegt diese Zahl bei 341 Athleten mit 555 Tests.
2007 sprach der Schwimm-Weltverband gegen die russische Schwimmerin Anastasia Iwanenko und deren Landsmann Anatoli Poljakow jeweils Zweijahressperren wegen Dopings aus. Der tunesische Verband sperrte einen Schwimmer für zwei Jahre, die brasilianische Dachorganisation belegte eine Schwimmerin ebenfalls mit einer Sperre von 24 Monaten. Wegen eines Verfahrensfehlers wurde die vorläufige Sperre gegen einen Wasserspringer aus Kuba aufgehoben.



