Hamburg (dpa) - Nach der Blamage von Athen wollen die Riesen aus Amerika das Gold wieder zurück ins Basketball-Mutterland holen. Schließlich haben die US-Korbjäger das Olympia-Turnier fast immer gewinnen können, waren bislang nur dreimal nicht erfolgreich.
1972 in München gab es die ersten Pleite gegen die UdSSR durch eine umstrittene Ein-Punkt-Niederlage im Finale. 1988 in Seoul verloren die Amerikaner, die auf die besten Amateure aus den Universitäten und Colleges bauten, das Halbfinale gegen die Sowjetunion. Vier Jahre später stand in Barcelona das «Dream Team» auf dem Feld. Die legendäre Mannschaft um Magic Johnson, Michael Jordan und Larry Bird zauberte und zeigte dem Rest der Welt, wie Basketball gespielt wird.
2004 beim Sieg der Argentinier durch das 84:69 im Finale über die Italiener in Athen war der Zauber endgültig verflogen. In der griechischen Hauptstadt verloren die US-Boys gleich dreimal - mehr als bei allen anderen Auftritten auf der Olympia-Bühne zusammen. Mit Glück retteten sie wenigstens die Bronzemedaille.
In Peking nun wähnen sich die Amerikaner besser aufgestellt. Superstar Kobe Bryant soll das amerikanische Basketball-Team zum ersehnten, dem 13. Gold führen. «Wir haben unsere Lektion gelernt, haben eine andere Einstellung», sagt Dwyane Wade, der schon 2004 dabei war.
Der Rest der Welt hat aufgeholt und Nachhilfestunden in der NBA, der noch immer besten Liga der Welt, genommen. Etwa die Chinesen, die von Yao Ming, dem Super-Center der Houston Rockets, angeführt werden sollen. Schon das Auftaktspiel wird deshalb zum Gradmesser: Da fordern die Olympia-Gastgeber den haushohen Gold-Favoriten.


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Kommentare 1 - 1 of 1
Kleiner Fehler mit der Überschrift. Ein Basketball-artikel in der Fußball-sektion. Wer hat denn hier geschlafen???
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