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Woods: «Glaube aber nicht an Drogen im Golf»

Di 17 Jul, 19:53 Uhr

Carnoustie (dpa) - Tiger Woods glaubt nicht an Doping im Profigolf, spricht sich bei einem Nachweis von Vergehen aber für eine Sperre zwischen ein und zwei Jahren aus.

«Ich habe zwar bisher noch nichts Entsprechendes gesehen oder gehört. Aber wenn es so sein sollte, würde ich für zwei Jahre plädieren. Es könnte aber auch nur ein Jahr sein», meinte der Weltranglisten-Erste, zwei Tage vor dem Start bei der 136. British Open im schottischen Carnoustie.

Der 31 Jahre alte Top-Favorit auf seinen dritten Sieg seit 2005 im dritten Grand Slam-Turnier der Saison glaubt aber nicht an gezieltes Doping in seinem Sport. «Vielleicht hat einer mal etwas gegen einen Kater genommen. Aber das war es auch schon. Ich kenne einige Jungs, die haben entzündungshemmende Mitteln zum Beispiel bei Handgelenksverletzungen genommen. Aber alles andere kann ich nicht sehen oder habe darüber etwas gehört», meinte Woods. Er sei wie jeder andere auch höchstens neugierig, was passieren könnte.

Die nicht-olympische Sportart Golf unterliegt nicht den internationalen Anti-Doping-Gesetzen. Allerdings haben der amerikanische und europäische Golf-Dachverband für 2008 angekündigt, Dopingproben in ihre Satzungen aufzunehmen und auch umzusetzen.

 

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