Eurosport - Di 07.Apr. 10:51:00 2009
Der elfmalige Weltmeister Frank Luck hat bestätigt, dass er zu DDR-Zeiten unwissentlich gedopt wurde. "Das habe ich 1994 bei einer Anhörung durch das Landeskriminalamt Thüringen erfahren", sagte der 41 Jahre alte Doppel-Olympiasieger und bestätigte damit einen Bericht des Magazins "Sport inside".
Bei der Anhörung waren Luck verschiedene Präparate gezeigt worden. Die von ihm erkannten Tabletten waren das DDR-Anabolikum Oral Turinabol. "Erst da wurde mir klar, dass die Tabletten Doping-Mittel waren", betonte Luck. Gesagt habe man ihm damals, dass es sich um Mittel zur schnelleren Regeneration nach extremen Trainingsumfängen handle, die erlaubt seien.
Luck hat die Tabletten nach eigenen Angaben in seinem ersten Männer-Jahr vor der Saison 1987/88 sporadisch vom damaligen Mannschaftsarzt Dr. Arlt bei Trainingslagern erhalten. Gesundheitliche Schäden habe er nicht davongetragen und den Arzt später nie wieder getroffen. "Sonst hätte ich wahrscheinlich mit meinem Wissen von 1994 ein Problem damit gehabt, wenn ich mit Leuten, die Doping verabreicht haben, auch noch danach hätte zusammenarbeiten müssen", sagte Luck.
"Ein ruhiges Gewissen"
Luck ergriff erneut Partei für den ebenfalls wegen einer angeblichen Dopingvergangenheit unter Beschuss geratenen Bundestrainers Frank Ullrich. "Er hat mich nie angehalten, irgendwas zu schlucken, war auch nie anwesend, als ich die Tabletten genommen habe. Ob Frank Ullrich davon etwas wusste, weiß ich nicht. Bei mir hat er jedenfalls nie die Einnahme kontrolliert", erklärte der erfolgreichste deutsche Skijäger bei Weltmeisterschaften.
Seine großen Erfolge sieht Frank Luck nicht beschädigt. "Ich kann mich mit ruhigen Gewissen im Spiegel betrachten. Nach den Tabletten von Dr. Arlt, von denen ich ja damals nicht wusste, dass es Dopingmittel sind, habe ich nie wieder etwas Unerlaubtes genommen", bekräftigte der Thüringer.
Kommentare 22 - 41 of 41
Olympiasieger Luck ohne Wissen gedopt - Ja, klar! Und dann alles erlich gewonnen )))
@to.so.74 übernächste woche .
mainzer landstr 86
@ to.so.74 wo?
übernächste Woche bin ich wieder in Frankfurt
@to.so.74 schreib wohin ich kommen muss, ich komme.
man bist du kindisch... mach doch einen vorschlag
@ to.so74 du schreib mir wo du wohnst ich komme zu dir meine klape ist nicht so gross wie du schreibst aber eins versichere ich dir DU WIRDST DEINE SCHMUTTZIGE ZUNGE EIGENSTENDIG AUFFRESSEN
a_und_l
heul doch
@ to.so.74 du pidaras du beleidigst mich und was für dich noch schlimmer ist du hast mene MUTER beleidigt, was hast du gesagt anonimitet ich schlage vor wir treffen uns MANN GEGEN MANN obwohl dich als MANN bezeichnen fehlt mir schwer schreib mir wann und wo?
jaja die ganzen Ostblocksportler wie Ben Johnson, Florence Griffith -Joyner, Marion Jones, Lance Armstrong, Frank Baumann, Dietrich Thurau, Alexander Leipold, usw. usw.
Wenn ihr über Doping schreiben wollt dann macht es vollständig und nicht nur über den "Ostblock".
Der "Westblock" steht dem in nichts nach.
@Ruth
och ich weiß nicht, ein paar Aussagen sind nicht SO übel - allerdings ist der Schnitt furchtbar, da stimm ich dir zu.
...
Was das Doping angeht, möcht ich eben 2 Dinge zu Protokoll geben:
1) heute haben wir das Jahr 2009 und die Welt, Dopingagenturen (und Presse) achten wie Schießhunde auf jeden Dopingsünder. Jeder kennt es, jeder weiß um mindestens ein Dutzend Sündiger und die Kenntnis um einschlägige Präparate ist schon fast Allgemeinwissen der 3. Klasse. 1987 sah das anders aus - viel anders.
2) Damals wurden die Leute einfach nicht erwischt. Kontrollen waren dünn gesät, etc. Heute werden sie es (vermutlich) oft immer noch nicht trotz Kontrollen. Aber heut ist es eine Schlacht der Forschung - Herstellung gegen Nachweisverfahren. Eigenblutdoping hat sich diesbezüglich als sehr wirkungsvoll erwiesen. Das bedeutet vieles, aber eine Tatsache möchte ich herausheben:
Für diese Art Doping ist Eigenblut nötig - das muss erst abgenommen und regelmäßig zugeführt werden. Intravenös. Nach dem 3. Mal sollte heutzutage JEDER Sportler (siehe 1) Lunte riechen - auch wenn er seinem Trainer grundsätzlich vertraut.
...
Wir hörten Sachen wie "1987 hat der Trainer mir die Tablette gegeben als "xyz" und ich habs ihm geglaubt" (sinngemäß Luck) und "ich fühl mich in Bezug auf EPO(Eigenblutdoping) vollkommen unschuldig, keine Ahnung wo das herkommt" (sinngemäß Juriewa)
Wer sieht NICHT die Unterschiede?
Ist hier wirklich jemand ueberrascht, dass die DDR und der saemtliche Ostblock nur durch Doping zu Ihren Siegen kamen??
Kirstin Otto, damals mit der sonoren Maennerstimme und heute wieder feminin im Zweiten Fernsehen....lustig wenn man die Interviews anhoert und dann die Stimme von heute dazu vergleicht, natuerlich alles ohhne Doping.
Heute dopen die Russen, Chinesen genauso wie frueher. Der ganze Sport ist doch mittlerweilen ein einzige Krampf.
Also doch - die arme DDR
Was schon lange vermutet worden ist, ist nun eingetroffen - alle DDR-Sportler haben
ja nur für ihr Land gekämpft und zwar mit Dopingmittel und Dopingmittelchen - jetzt
ist es raus - alle Medaillen an WM und Olympischen Spielen waren demnach nur eine Farce - es lebe hoch die alte DDR
Es ist immer wieder das gleiche Spiel: Ob Dieter Baumann,Jan Ulrich,Frank Luck, und nun auch Frank Ullrich:
" Nix gesehen - nix gehört - nix gewusst "
Ob Benedict weiss, dass er der Pabst ist?
Der Artikel ist gut und die Fakten wurden offensichtlich korrekt dargestellt. Leider sind sämtliche Kommentieren , die bisher hier dazu erschienen, unter jeglichem vertretbaren Niveau und hätten durch einen Spamfilter aufgehalten werden müssen. Schade um die Zeit, das zu lesen.
Ohne Wissen - ich lach´ mich schlapp.
im grunde dopen alle unwissentlich, denn wenn die leute etwas von den folgen wissen würden, würden sie es sein lassen. die unwissenheit ist überhaupt mit vorsicht zu geniessen: frißt ein spitzensportler alles in sich hinein, nur weil man ihm sagt, es sei gesund?
ach ja, du fragst warum Luck erst jetzt damit rauskommst. vielleicht erst mal erkundigen und lesen lernen. Er wurde 1994 zu dem Thema schon befragt und hat gesagt wie es war. Danach ist er halt nicht mehr dazu befragt worden. Hätte er nach einem Interview sagen sollen. "Ja, in der ersten Runde ging es ganz gut, beim Schiessen kam etwas wind rein und, übrigens 1987 hab ich von einem Arzt ein Paar Tabletten bekommen, das war wohl Doping... und beim zweiten Schiessen ging alles gut und ...
Er wurde halt jetzt zu dem Thema von einem Magazin befragt und da hat er das gesagt was er schon vor 15 Jahren dazu gesagt hat... Es gibt halt Leute die sich nicht immer in den Vordergrund drängen
@a_und_l
also du bist ja das lächerlichste das hier rumläuft. Bei dir hat das Gehirn wohl gelitten weil die Muttermilch mit Schnaps verseucht war...
es ist nicht, einmal Doper immer Doper und du merkst auch abends keine Leistungssteigerung nur weil du morgens eine Tablette einwirfst. Das ist Extasy was du nimmst, das wirkt so. Tablette rein und Hirn aus, erinnerst du dich jetzt?
Die Tabletten haben nur was über einen längeren Zeitraum was bewirkt, über 2-4 Monate hinweg bei entsprechendem Training und Belastung. Allein von Doping wird keiner Weltmeister oder sonst was.
Aber jeder weiss das die Sportler im Osten keine mündigen Sportler waren und zum grossen Teil das machen mussten was ihnen vorgeschrieben wurde. Ansonsten gab es Mitteilung an die Stasi und weg war die Karriere. Luck wurde noch nie positiv getestet und das obwohl ja im nachhinein immer noch seine Proben neueren Testmethoden unterzogen werden, aber er war halt sauber. Auch wenn es so Miesmachern wie dir nicht gefällt die den ganzen Sport nur vorm TV aus betrachten und jeder der schneller vom Kühlschrank an der Couch ist als du muss gedopt sein.
Wenn du überzeugt bist das er gedopt hat, erstatte Anzeige beim Bundesstaatsanwalt wegen Betrug. Dann bring deine Beweise vor. Tust du das nicht bin ich überzeugt das du Schiß hast und dich nicht aus deiner Anonymität heraustraust. Mit einem Synonym kann halt jeder grosse Worte schwingen, selbst du.
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