Eurosport - Di 07.Apr. 22:01:00 2009
Die Eisbären sind durch, Düsseldorf und Hannover müssen nachsitzen. Während sich der Titelverteidiger aus Berlin mit einem 6:4-Sieg in Mannheim vorzeitig für das Endspiel in der DEL qualifizierte, geht das Halbfinale zwischen den DEG Metro Stars und den Hannover Scorpions über die volle Distanz.
Die Düsseldorfer gewannen mit 4:3 nach Verlängerung gegen die Niedersachsen und glichen damit in der "Best of Five"-Serie zum 2:2 aus. Das entscheidende fünfte Spiel steigt am Dienstag in Hannover. Ihr Ticket für die am Donnerstag beginnenden Final-Spiele haben derweil die Berliner Eisbären mit einem 6:4-Sieg bei den Adler Mannheim bereits gelöst.
"Ich bin unglaublich stolz auf meine Jungs", sagte Berlins Coach Don Jackson nach dem sechsten Final-Einzug der Hauptstädter. Adler- Trainer Teal Fowler räumte ein: "Wir haben gut gespielt, aber die Überzahlchancen nicht genutzt. Berlin hat sehr schnell gespielt und wir sind mit dem Druck am Ende nicht zurecht gekommen. Das ist bitter, aber wir sind Profis."
Hauptstädter konzentrierter
Ließen sich die Berliner beim 1:6 in Spiel Nummer zwei in Mannheim von den Adlern noch überrumpeln, so gingen die Hauptstädter diesmal konzentrierter zu Werke. Nach vier Minuten brachte Alexander Weiß die Gäste nach Zuspiel von Sven Felski in Führung. "Das war wieder einmal ein genialer Pass von Felski", freute sich Youngster Weiß nach seinem zweiten Playoff-Treffer. In einem rasanten Match gelang Jason King (12.) vor 13.600 Zuschauern der Ausgleich, doch Verteidiger Richie Regehr (18.) sorgte bei doppelter Überzahl für das 2:1 der Berliner.
Noch im ersten Drittel gelang Jason Jaspers der Ausgleich (20.), wodurch die Adler mit Oberwasser aus der Kabine kamen und erneut Jaspers (24.) die Führung markierte. Die Eisbären waren geschockt und kassierten keine Minute später das 2:4: Michael Hackert schlenzte den Puck durch die Beine von Verteidiger Brandon Smith in die Maschen. Erst gegen Ende des Mittelabschnitts fanden die Berliner wieder in ihr Spiel zurück, Smith gelang der Anschlusstreffer (35.).
Spritziger und aggressiver
Mit einem Lapsus im Schlussdrittel ermöglichte ausgerechnet Adler- Goalie Fredrick Brathwaite, der "Spieler des Jahres" in der DEL, den Berlinern den Ausgleich: Einen Schuss von Stefan Ustorf konnte der Torhüter nicht festhalten, verlor zudem kurz die Orientierung und Deron Quint schob den Puck ins Tor (45.). Keine zwei Minuten später erzielte Andrew Roach (47.) den Treffer zum 5:4, Felski besorgte Sekunden vor Schluss den Endstand ins leere Mannheimer Gehäuse.
In Düsseldorf gehörte das erste Drittel vor 8964 Zuschauern klar den Hausherren, die im Vergleich zur 3:6-Niederlage im dritten Spiel spritziger und aggressiver agierten. Shane Joseph in Unterzahl (4.), Ryan Caldwell (12.) und Adam Courchaine (15.) brachten die DEG komfortabel in Front. Adam Mitchell (9.) gelang der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich, doch erst im zweiten Abschnitt nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Martin Hlinka (25.) und Sachar Blank (28.) trafen zum verdienten Ausgleich.
Im Schlussdrittel stand das Spiel auf Messers Schneide, die Metro Stars konnten gleich zwei Powerplay-Situationen nicht zum erhofften Torerfolg nutzen. Beide Teams vermieden das allerletzte Risiko, wobei die Gäste vor allem Torhüter Dimitri Pätzold mit starken Paraden gegen deutlich offensivere Düsseldorfer in die Verlängerung rettete. Doch Courchaine (67.) mit seinem zweiten Tor sorgte für das glücklichere Ende für die DEG.
Kommentare 1 - 2 of 2
Erneuter Deutscher Meister Eisbären Berlin , DEG hat keine Chance!
das ist zu dumm für mannheim
go berlin go
Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo! User? Kostenlos anmelden.