Eurosport - Di 07.Apr. 21:52:00 2009
Die DEG Metro Stars greifen nach der ersten deutschen Eishockey-Meisterschaft seit 1996, die Hannover Scorpions bleiben ohne Titel. Die Düsseldorfer gewannen im entscheidenden fünften Playoff-Halbfinale 3:1 (1:1, 0:0, 2:0) und treffen ab Donnerstag auf Titelverteidiger Eisbären Berlin.
Der dreimalige Champion genießt zunächst Heimrecht, zum Titel sind drei Siege nötig. Die zweite Partie findet am Samstag in Düsseldorf statt. 2006 war Düsseldorf unter dem jetzigen Eisbären- Trainer Don Jackson im Finale chancenlos und blieb sieglos.
DEG-Trainer Harold Kreis sagte, sein Team sei "selbstverständlich" Außenseiter, lobte aber seine Schützlinge, die sich wie im Viertelfinale gegen Krefeld in der entscheidenden Partie durchsetzten. "Es war unser bestes Spiel in der Serie" betonte Kreis. Kapitän Daniel Kreutzer sprach nach dem Final-Einzug von einem "überragenden Gefühl". Hannovers Coach Hans Zach, dessen Mannschaft schon das Pokal-Finale verloren hatte, erklärte mit Blick auf vergebene Chancen: "Wir hätten die Serie auch gewinnen können. Düsseldorf war sehr clever, sie haben weniger Fehler gemacht."
Hannover mit dem besseren Auftakt
Rob Collins (50.) brachte die Rheinländer mit dem Tor zum 2:1 auf Endspiel-Kurs, nachdem Scorpions-Stürmer Tino Boos ausrutschte. Brandon Reid traf sieben Sekunden vor Schluss zur Entscheidung ins leere Tor. Zuvor erwischte Hannover wie bei den bisherigen beiden Halbfinal-Heimsiegen den besseren Auftakt. Schon mit dem ersten Angriff traf Matt Dzieduszycki nach nur acht Sekunden per Direktabnahme. "Es hat super angefangen. Vielleicht war das genau der Weckruf, den wir gebraucht haben", sagte Trainer Kreis. Nach dem Traumstart ließen die Scorpions Düsseldorf ins Spiel kommen, Torjäger Adam Courchaine (18.) erzielte den fälligen Ausgleich.
Courchaine hatte mit seinem Siegtreffer am Sonntag in Düsseldorf die fünfte Partie erzwungen. Das Tor hätte wegen Torraum-Abseits nicht zählen dürfen, wie der DEL-Schiedsrichter-Beauftragte Holger Gerstberger vor dem fünften Spiel klarstellte. Die Unparteiischen für die entscheidende Partie waren deswegen ausgetauscht worden.
Die besten Chancen hatten im Mitteldrittel die Gastgeber durch zwei Ex-Düsseldorfer. Doch Klaus Kathan traf nur die Latte, Tore Vikingstad brachte den Puck aus Nahdistanz nicht im gähnend offenen Tor unter. Der Norweger kassierte vor dem 1:2 eine fragwürdige Strafzeit, obwohl er auf eine Provokation nicht reagierte.
Kommentare 1 - 5 of 5
naja dann werden es wohl wieder vier spannende spiele mit lachenden eisbären am ende als meister.düsseldorfer kommt ruhig nach berlin, gerade jetzt zeigt sich berlin wieder von seiner schönen seite.
@herrmanndirk88
freut euch nicht zu früh, denn die bären haben eine gute heimstärke und ich denke das dies der vorteil sein wird. ich hoffe auf 5 spannende spiele und möge der bessere danach verdient meister sein.
SAUPER DDDDDDDDEEEEEEEEEEEEEEGGGGGGGGGGGGGGGG ole ole ole ole ole ole ole ole deg deg ole ole ole
BERLIN WIR KOMMEN
Das tut der DEG richtig gut im Finale zu sein und Köln kan zuschauen wie der Rivale Meister wird
Schade Scorpions!!!!!!
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