3. Liga - Union unbeirrt Richtung 2. Liga

Eurosport - Di 07.Apr. 21:28:00 2009

Auch der SC Paderborn ist für den 1. FC Union Berlin nicht zum Stolperstein geworden. Im Spitzenspiel erkämpfte sich der Spitzenreiter aus der Hauptstadt beim Verfolger ein 0:0 und steuert als souveräner Tabellenführer weiter unaufhaltsam Kurs Richtung 2. Bundesliga.

FOOTBALL 3. Liga Union Berlin Paderborn - 0

Die zum 16. Mal in Serie ungeschlagenen Berliner haben nach dem 30. Spieltag weiter neun Punkte Vorsprung auf die Westfalen und zwölf auf die drittplatzierte Fortuna aus Düsseldorf, der im Aufstiegskampf die Luft auszugehen scheint. Die Rheinländer kamen gegen den VfB Stuttgart II nicht über ein 1:1 hinaus und konnten zum Führungsduo keinen Boden gut machen.

In Paderborn sorgten beide Teams für ein temporeiches Spiel. Die Gastgeber hatten ein Chancen-Plus, doch Union stand in der Abwehr sicher. In der Schlussviertelstunde warfen beide Teams alles nach vorn, doch der erhoffte Siegtreffer gelang keinem. Paderborns Toni Wachsmuth (87.) sah wegen Nachtretens gegen Hüzeyfe Dogan noch die Rote Karte.

Emden verliert Anschluss

Die Gunst der Stunde nutzte die SpVgg Unterhaching, die durch ein 2:1 im bayrischen Derby über den FC Bayern München II den dritten Sieg in Serie feierte und bis auf einen Punkt an Düsseldorf heran rutschte. Kickers Emden hat unterdessen den Anschluss an das Spitzen-Quartett verloren. Die Ostfriesen zogen beim SV Sandhausen mit 1:2 den Kürzeren und holten damit aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt. Zudem gab Trainer Stefan Emmerling zuvor bekannt, dass er Emden aus persönlichen Gründen verlassen wird. Ihm liegt ein Angebot von Zweitligist Rot-Weiß Ahlen vor.

"Eine 1:0-Führung ist immer gefährlich. Wir hatten Möglichkeiten das 2:0 zu erzielen, doch haben diese nicht genutzt", resümierte Düsseldorfs Trainer Norbert Meier. Die Fans zeigten ihren Unmut über die Leistung der Mannschaft und bewarfen die eigenen Spieler mit Feuerzeugen. Darauf angesprochen zeigte Torschütze Bekim Kastrati kein Verständnis. "Erwarten die Leute, dass wir den Gegner einfach überrennen? Die waren doch gut", sagte Kastrati.

Unterdessen sorgte Thomas Rathgeber mit seinem spektakulären Siegtreffer für Unterhaching für weitere Spannung im Aufstiegsrennen. Auch ohne den routinierten Francisco Copado, dessen Vertrag in der vergangenen Woche nach Differenzen mit Trainer Ralph Hasenhüttel und der Mannschaft aufgelöst wurde, zeigten die Rand-Münchner im Derby gegen die Bayern eine couragierte Leistung.

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 2 of 2

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  1. Eisern Union, die Macht von der Spree. Zweite Liga wir­ kommen ole

    Von Ringo, am Di 14.Apr. 22:39
  2. 1. FC Union Berlin bitte erfuellt mir einen wunsch ab­ in die erste Liga und schickt Hertha in die Wallachei­ !!!!

    Von Konstantin, am Fr 10.Apr. 19:33
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