Eurosport - Sa 07.Mrz. 20:36:00 2009
Die Favoriten springen zu gut. Beim Teamwettbewerb in Lahti haben die DSV-Adler das Podium als Vierter einmal mehr verpasst. Nach dem ersten Durchgang lag das deutsche Team nur wenige Punkte hinter Rang drei, im Finale musste man sich jedoch klar geschlagen geben. Der Sieg ging an Österreich.
Im finalen Durchgang zeigten die beiden jüngsten der deutschen Mannschaft Nerven. Pascal Bodmer, der im ersten Durchgang mit 122,5 Metern noch den besten Sprung für die Deutschen gelandet hatte, kam nur auf 112,5 Meter. " Der Sprung ist mir nicht so gut gelungen, aber der Wind hat auch ein bisschen eine Rolle gespielt. Unten fehlte die Luftunterstützung", verteidigte der 18-Jährige den Abfall seiner Leistung. Auch Stephan Hocke tat sich bei seinem zweiten Sprung äußerst schwer. Nach 119,5 Meter im ersten, stürzte Hocke im zweiten Durchgang auf 108 Meter ab und war damit viel zu kurz, um mit den favorisierten Nationen mitzuhalten. "Es lief schon im Anlauf nicht rund. Der Sprung war schief und verkrampft", sagte der Mannschafts-Olympiasieger von 2002.
Wiedergutmachung für die WM
Dabei hatte man einen Podiumsplatz nach verheißungsvollem Beginn im Blick. Michael Uhrmann, der den Wettbewerb für das deutsche Team eröffnet hatte, war einer der Aktivposten. Mit Sprüngen auf 120,5 und 123,5 Meter legte der 30-Jährige eine gute Vorraussetzung für einen Platz unter den ersten drei. Auch Martin Schmitt, mit Weiten von 121 und 125,5 Meter wieder einmal bester Springer des DSV-Adler, trug seinen Teil dazu bei, um die Chance auf einen Podestplatz zu wahren. "Der erste Versuch war nicht so toll, der zweite besser. Ich springe gerne auf dieser Schanze", sagte Schmitt zufrieden. Doch hinter den Routiniers klaffte ein Lücke, die den ersehnten Platz auf dem Treppchen kostete.
Mit dem vierten Platz gelang den Springern von Bundestrainer Werner Schuster zwar die Wiedergutmachung für das WM-Debakel vor einer Woche als man nur Zehnter wurde, für den erhofften Podestplatz reichte es jedoch wieder nicht. "Nach der WM, wo wir auf eine Medaille spekuliert haben, haben wir uns heute wieder aufs Springen konzentriert. Wir wollten uns besser präsentieren, das hat ganz gut geklappt", sagte Uhrmann.
Favoriten souverän
Spannend wurde es im Kampf um die ersten drei Plätze dennoch. Die überragenden Österreicher waren auch heute wieder souverän, gewannen aber mit nur vier Punkten Vorsprung knapp vor Finnland. Die Finnen, die nach dem ersten Durchgang noch auf dem dritten Rang lagen, holten im Finale alles aus sich heraus, überholten die Norweger und wurden am Ende verdient Zweiter.
Kommentare 1 - 8 of 8
Der vierte Platz ist schon okay, besser sind die deutschen Skispringer ganz sachlich betrachtet nicht.
wen haben denn die deutschen schon
schmitt der zu den besten
aber dann
uhrmann hat immer noch nicht die form wie vor seinem sturz
neumayr springt zu unkonstand
und hocke kann glücklich sein wenn er unter die besten 30 kommt
Ja schon klar ;) Sollte auch eher als ein kleiner Seitenhieb gemeint sein im Bezug auf eure Niederlage vorhin ;) Ansonsten nimmt sich das österreichische und deutsche Tennis nicht sehr viel...
Aber hier geht's ja um Skispringen. Ich finde die Überschrift auch falsch, Platz 4 ist doch kein Patzer.
was gibt es da zu kommentieren.
nein die ostereich sind und beleib duie bessent
Sorry, im Tennis natürlich auch.
Aber um im Moment in der Weltspitze mitzuspielen fehlt euch halt ein Becker oder Stich.
Das Thomas Muster mal Nummer 1 der Welt war ist bei uns auch schon eine Ewigkeit her.
Und im Tennis bitte!
Das versteh ich nicht, warum haben sie gepatzt. Tut nicht so als wärd ihr besser als Platz 4.
Norwegen, Finnland und vorallem wir Österreicher sind im Teambewerb fast uneinholbar für Schmitt und Co.
Seid zufrieden mit dem 4. Platz. Was war bei der WM, nicht mal fürs Finale qualifiziert zu sein ist traurg.
Dafür seid ihr halt im Fussball besser. So ist das leben!
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