Curitiba - Der Weltmeister ist nicht zu stoppen

Eurosport - Sa 07.Mrz. 18:53:00 2009

Der amtierende WTCC-Champion hat auch zu Beginn der neuen Saison seine Klasse demonstriert. Im 1. Freien Training beim Rennwochenende in Curitiba fuhr Yvan Muller die schnellste Zeit. Hinter vier weiteren SEAT-Piloten und seinem Teamkollegen Augusto Farfus wurde BMW-Fahrer Jörg Müller Siebter.

FIA WTCC 2009 Curitiba Muller - 0

Der Rheinländer hielt sich lange unter den schnellsten Drei, musste dann aber die SEAT-Armada an sich vorbei ziehen lassen. In der letzten Minute der Trainingssession wurde seine Zeit von 1:25,158 Minuten auch noch von seinem brasilianischen Teamkollegen Augusto Farfus um knapp eine Zehntelsekunde unterboten.

Muller verdrängt Rydell

An der Spitze durchbrach der Schwede Rickard Rydell im SEAT als erster Fahrer die 1:25-Minuten-Marke. Lange konnte er sich jedoch nicht über die schnellste Runde freuen. Kurz nach der Hälfte der Session übernahm der Elsässer Muller in 1:24,808 die Spitzenposition in der Zeitentabelle, die er bis zum Schluss nicht mehr abgab.

Hinter dem amtierenden Weltmeister und dem Schweden reihten sich alle weiteren SEAT-TDI-Piloten ein. Die drittschnellste Zeit fuhr der Portugiese Tiago Monteiro vor Jordi Gene aus Spanien und dem Italiener Gabriele Tarquini. Der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx hatte Bremsprobleme und konnte deshalb nur zwei Runden absolvieren. Er landete schließlich auf Platz 17.

Chevrolet hatte mit seinem neuen Cruze ein durchwachsenes Training. Für Nicola Larini und Alain Menu reichte es mit rund acht Zehntelsekunden Rückstand auf Muller nur zu den Plätzen zehn und elf. Rob Huff musste sich mit Rang 15 begnügen. Damit lag er zwei Positionen hinter Franz Engstler im BMW. Das reichte dem Allgäuer zu Platz drei in der Privatfahrer-Wertung.

Tobias Wiltschek / Eurosport

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