Eurosport - Sa 07.Feb. 23:50:00 2009
Abstiegskandidat Karlsruher SC hat den Titelträumen des Hamburger SV einen herben Dämpfer versetzt. KSC-Torjäger Sebastian Freis schoss die Badener in der Nachspielzeit zu einem 3:2 (0:1)-Heimsieg gegen die Norddeutschen, die zwischenzeitlich schon mit 2:0 geführt hatten.
Die Hamburger verpassten damit den Sprung an die Tabellenspitze und bleiben vorerst Dritter. Karlsruhe springt auf Rang 15 und verlässt die Abstiegsränge.
"Wir haben uns selbst geschlagen. Drei Fehler, drei Tore", erklärte HSV-Trainer Martin Jol. "Das hat aber nichts mit Charakter zu tun, das sind Fehler. Das passiert, wenn man neue Spieler hat." Karlsruhes Doppel-Torschütze Freis sprach dagegen von einem "unheimlich schönen Gefühl. Wir können stolz auf uns sein." Die Mannschaft habe "heute endlich Glück gehabt", sagte Abwehrspieler Andreas Görlitz.
1. Halbzeit:
Vor 27.000 Zuschauern im Karlsruher Wildparkstadion sahen die Fans einen flotten Auftakt. Gleich mit der ersten Möglichkeit gingen die Hanseaten in Führung. Der für den gesperrten Ivica Olic ins Team gekommene Paolo Guerrero spielte vor dem KSC-Strafraum Doppelpass mit David Jarolim und schob unbedrängt aus elf Metern zur Führung für die Gäste ein (6.).
Den Karlsruhern merkte man in der Folge die Verunsicherung aufgrund der vergangenen schwachen Ergebnisse an. Sie probierten alles, waren vor dem Tor aber zu harmlos. Die Rothosen von Trainer Martin Jol waren die technisch bessere Mannschaft, wussten aber auch mit Körpereinsatz zu überzeugen.
Doch neben einer Chance von Mladen Petric, der nach Flanke von Jonathan Pitroipa direkt abzog und Keeper Markus Miller prüfte (17.), ging auch bei den Gästen nicht viel nach vorn.
Der HSV spielte danach zu zurückhaltend und ließ die Badener besser in die Partie kommen. Giovanni Federico besaß die erste Möglichkeit auf Seiten der Hausherren. Der 28-Jährige verfehlte das Gehäuse mit einem Schuss aus 20 Metern jedoch um einen Meter (25.). Den Ausgleich verpasste einige Zeit später Sebastian Freis. Der Rechtsaußen wurde von Christian Timm schön freigespielt und lief allein auf HSV-Schlussmann Frank Rost zu, konnte die Kugel aber nicht an ihm vorbeispitzeln. Rost war rechtzeitig herausgeeilt und verhinderte das 1:1 (39.).
2. Halbzeit:
Die Ereignisse überschlugen sich gleich zu Beginn. Die Hamburger kamen wieder besser aus der Kabine und erhöhten mit dem ersten Angriff auf 2:0. Collin Benjamin nahm einen Rückpass von Jarolim direkt auf und traf sehenswert in den linkeren oberen Torwinkel (48.). Doch wer dachte, die Mannschaft von Trainer Edmund Becker würde sich geschlagen geben, sah sich getäuscht. Mit dem direkten Gegenangriff traf Freis nach einem Abwehrfehler des neuen dänischen Verteidigers Michael Gravgaard, dem der Ball über den Spann rutschte, aus elf Metern in die rechte untere Ecke (49.).
Die Hausherren wirkten nach dem Anschluss plötzlich wie aufgedreht, die Rothosen waren kurzzeitig nur Statisten auf dem Platz. Ehe sich die Norddeutschen versahen, stand es auch schon 2:2. Nach Pass von Antonio da Silva nahm Giovanni Federico den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich und zog ab. Die Kugel wurde noch leicht abgefälscht und schlug links unten zum Ausgleich ein (53.).
Das Jol-Team musste sich in der Folge von diesem Schock erholen. Bis auf einen Freistoß von Trochowski, den der sichere KSC-Schlussmann Miller aus dem Eck fischte (61.), hatten die Hanseaten nicht mehr viel zu bieten.
Zur Unzufriedenheit mischte sich schließlich Härte: Torjäger Petric ließ sich nach einem Trikotzupfer von Marco Engelhardt zu einer Tätlichkeit hinreißen und musste vorzeitig unter die Dusche (76.). Auch Engelhardt, der in dieser Szene Gelb sah, konnte das Ende der Partie nur von draußen mitverfolgen. Der Ex-Nürnberger sah nach einem Foul am Neu-Hamburger Albert Streit erneut Gelb und musste mit Gelb-Rot vom Platz.
Als sich die Teams mit dem Remis schon abgefunden hatten, bekam der KSC noch einen letzten Freistoß. Der 20-jährige Lars Stindl führte aus und fand in der Mitte Freis, der sich gegen den Torschützen Benjamin im Kopfduell durchsetzte und zum nicht mehr geglaubten Sieg einköpfte (90.+2). Der Jubel bei den Gastgebern kannte keine Grenzen. Freis wurde von seinen Mitspielern begraben und konnte sich nur mit Mühe wieder befreien.
Spieler des Spiels: Sebastian Freis
Der 23-Jährige traf zweimal für die Karlsruher und sicherte mit seinem Last-Minute-Treffer nach einem 0:2-Rückstand den 3:2-Erfolg und drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Kommentare 2 - 21 of 21
danke Herr Jol ,mal wieder 3 Punkte ,die SIE auf dem Gewissen haben . Warum nimmt er nicht Demel nach innen und Boateng nach aussen ? Nein , Herr Jol muss mal wieder einen neuen Spieler präsentieren ,der mit der Mannschaft absolut nicht eingespielt ist .
Naja,
als Hamburg Fan stehe ich hinter meiner Mannschaft
Trozdem gebe ich aber gerne zu dass der KSC sehr gut gespielt hat.
sau geil vom KSC
@teddyhmb
Der Versuch ist strafbar. Petric versucht den Gegenspieler zu schlagen = Rot! Ende der Diskussion.
Das mit den "ungültigen Kommentaren" ist wirklich rätselhaft. "Herwigschöffler" beklagt sich, einer seiner Kommentare sei als "ungültig" nicht veröffentlicht worden, andererseits wird sein unsachlicher und menschendiskriminierender Kommentar dann doch veröffentlicht, gleiches gilt für die Kommentare weiterer Personen, die meinen, in diesem Forum primitivste Hetze unter jedem Niveau betreiben zu können.
Andererseits habe ich schon Kommentare eingesendet, die wirklich rein sachbezogen waren und niemand angegriffen haben und bekam immer wieder die Nachricht "Kommentar ungültig". Ich habe daraufhin Eurosport angemailt und gefragt, was für Kriterien denn für die Gültigkeit oder Ungültigkeit eines Kommentars zugrunde lägen. Ich bekam niemals eine Antwort,
@herwigschoeffler, du bist bestimmt im Güterzug nach Polen gebracht worden.
Schade Schade HSV. Pech gehabt aber glückwunsch auch KSC. Nichts ist verloren, die Meisterschale ist noch drin.
MENSCH! Ihr sollt das Spiel bewerten, und nicht die andere Stadt durch den Dreck ziehen.
Mich als Karlsruher hats gefreut auch wenn der Sieg mit viel Glück erarbeitet wurde, aber nach den ganzen Last-Minits Niederlagen war das jetzt auch mal verdient! Außerdem Hamburg hat mit dieser Mannschaft sehr Gute Chancen auf einen Titel!
Zum herwigschoeffler Kommentar 6.
Die Stadt stinkt nicht mehr seit du weg bist. Danke.
Unsportlichkeit scheint hier alles zu sein.
Nr 1 + Nr.3 weiß nur zu sagen, daß der KSV (sieh an.. von Fußball voll die Ahnung.. lol.. wie heißt der Verein) stinkt. Was hat das hier im Sport zu suchen? - Nix
Nr 6 platzt vor Faschismus, Rassismus und Arroganz. Wieviele Hartz IV empfänger haben jahre (jahrzehnte) lang Steuern gezahlt und sind ohne Eigenverschuldung nun dort, wo sie sind? Aber das ist ja egal.. Hauptsache unsportlich stänkern. Diese(r) User(in) gehört gesperrt!
Nr 10 gehört auch gesperrt. Gleichfalls wegen rassistisch-faschistischer Äußerung. "Kanaken" ist ja leidlich als Schimpfwort bekannt.. wenn es *lächel.. ins deutsche übersetzt auch nix anderes heißt als "Mensch".
Ich werfe Yahoo und Eurosport hiermit die aktive Unterstützung von menschenverachtenden Äußerungen vor!
Wer Artikel veröffentlicht und dabei Kommentierungen zuläßt, dabei einerseits nach recht undurchsichtigen Verfahren Kommentare "ungültig" sein läßt andererseits aber die menschenverachtende Hetze gegen Asylanten und auch gegen Hartz IV empfänger duldet (siehe den faschistischen Kommentar Nr6), unterstützt eben meiner Meinung nach ein solch menschenverachtendendes Verhalten.
Glückwunsch KSC...ich dachte, Hamburg will Meister werden....lächerlich wie immer wenn es darauf ankommt !!!
viva KSC, hamburger kanaken, schlechte verlierer, haaaa
es wurde Zeit das der KSC das Glück mal wieder auf seiner Seite hat. Nach dieser kämpferischen Leistung ein verdienter SIeg, Glückwunsch KSC
Möchte gern Meister HSV HA HA HA die sind zu blöd dazu die Fieschköpfe
Das Spiel war Richtig geil.
Das war halt mal wieder ein typisches KSC Spiel^^
Warum zur Hölle ungültiger Kommentar ?
Gab selten einen unverdienteren Sieg, Karlsruhe grottig und glücklich !
KSV stinkt
Na da danken wir doch mal dem heimlichen Bayern Fan Thorsten Kinhöfer der mal wieder einen typischen Anfall von TOMATEN Schiri an den Tag gelegt hat. Vielleicht sollte er sich selber mal die ROTE KARTE zeigen und Brötchen verkaufen gehen....
Ansonsten war das Spiel (OHNE SCHIRI) recht ansehnlich - nur die Chancenauswertung hatte gefehlt.
Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo! User? Kostenlos anmelden.