De Fauw nimmt sich das Leben

Eurosport - Fr 06.Nov. 15:28:00 2009

Der belgische Radprofi Dimitri De Fauw hat sich unter bisher noch nicht geklärten Umständen das Leben genommen. Darüber berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga. Der 28-jährige De Fauw, zuletzt Siebenter beim Sechstagerennen in Grenoble an der Seite des Dänen Marc Hester.

De Fauw - 0

Seit einem tragischen Unfall im Jahr 2006 soll er unter Depressionen gelitten haben. Der Belgier war damals beim Sechstagerennen in seiner Heimatstadt Gent mit dem Spanier Isaac Galvez kollidiert, der kurz darauf an den erlittenen Verletzungen starb.

Sein Bahnkollege und Freund Iljo Keisse reagierte der Nachrichtenagentur zufolge schockiert auf den Tod des Profis. Nach dem Rennen am Mittwoch sei er noch mit De Fauws zurück nach Belgien gefahren. Keisse sagte, dabei habe er nichts unnormales bemerkt. Der 28-Jährige habe sogar Geschichten erzählt. "Ich habe einen Freund verloren", sagte der Belgier.

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 7 of 7

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  1. depression hat nichts mit doping zu tun, auslöser bei­ ihm war ein unfall mit todesfolge da macht sich jeder­ gedanken. depressionen bekommt fast jeder­ leistungssportler der abrupt mit dem sport­ aufhört...
    eine tragische geschichte die mit dem­ damaligen unfall begann.
    beileid

    Von freshflizz, am Mo 9.Nov. 11:42
  2. Depressionen = Doperkrankheit?

    Von Freibier für alle!!!, am Mo 9.Nov. 10:45
  3. Grundsätzlich ist jeder Suizid eine Tragik und man muss­ dann auch die Hintergründe betrachten. Depression ist­ mittlerweile eine sehr häufige­ Gehirnstoffwechselerkrankung, die aber heute durchaus­ gut therapierbar ist. Leider nur schämen sich die­ meisten, vor allen Männer, damit zu einem Spezialisten­ zu gehen.
    Gerade der Profisport birgt Gefahren, mit der­ einen oder anderen Erkrankung konfrontiert zu werden.­ Der enorme Leistungsdruck, der auf dem Einzelnen liegt­ führt nicht selten zu einem ``BURNOUT´´, was dann­ unweigerlich in eine Depression hineinführt. Die­ Serotoninspeicher sind aufgebraucht und der Erkrankte­ gibt den Suiziddrang nach.
    Es liegt aber auch in der­ Mitverantwortung der Betreuer und Teamleiter, solche­ Sportler rechtzeitig zu erkennen und in eine Therapie­ zu schicken.
    Leider wird nichts dergleichen getan,­ sondern mehr oder minder der Mensch nicht als Mensch­ gesehen, sondern als Maschine, die ihre Leistung­ bringen soll. funftioniert sie nicht mehr, wird sie­ ersetzt.
    Und darum wird es auch IMMER Doping geben!!!

    Von barolo50, am So 8.Nov. 19:25
  4. mein beileid, echt traurig sowas. War schon damals mit­ Galvez richtig übel...

    Von daniloschrange, am Sa 7.Nov. 21:20
  5. @First L: Du beschreibst das Leben und nicht den­ Radsport, auch wenn er ein Teil davon sein kann.
    Mein­ Beileid und RIP

    Von triroli71, am Fr 6.Nov. 18:40
  6. Er litt unter furchtbaren Depressionen seit dem Unfall.­ Mein Beileid den Angehörigen.

    Von Sylke B, am Fr 6.Nov. 17:08
  7. Radsport ist lebensgefährlich, in jeder Hinsicht­ (Unfall, Doping, Stress, Traumatische Erlebnisse)!

    Von First L, am Fr 6.Nov. 16:48
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